Meine Top 3 Lemurenarten in Madagaskar

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Vor ihrer ersten Reise nach Madagaskar hat sich Produktmanagerin Valerie besonders auf die Lemuren gefreut. Während ihres Urlaubs hat sie viel Neues über diese fantastischen Tiere gelernt. In ihrem Blogartikel berichtet Valerie von den unterschiedlichen Lemurenarten und darüber, wo man sie findet.

Jetzt weiß ich es besser… Die meisten kennen natürlich den Katta, besser bekannt als Ringelschwanzlemur, vor allem wegen des Films „Madagascar“. Daneben gibt es aber noch weitere 100 Lemurenarten. Und diese aufzuspüren ist tatsächlich Teil des Spaßes. Die Lemuren sitzen nicht am Wegesrand. Nein, bei Wanderungen durch die trockene Landschaft oder den dichten Dschungel – immer mit einem erfahrenen Guide, heißt es Augen auf und querfeld- oder –waldein laufen. Dann hört man ein erstes Rascheln in den Bäumen oder sieht einen Schatten, der von einem Baum zum nächsten fliegt. Hat man sie erst einmal entdeckt, kann man sie oft eine Zeit lang beobachten, bis sie weiterziehen. Wir haben während unserer Madagaskar Reise um die 20 verschiedene Lemurenarten gesehen.

1. Der braune Lemur

Im Gegensatz zu anderen besonders großen, besonders kleinen oder „Goldenen“ Lemuren auf Madagaskar sieht er ganz gewöhnlich, fast unscheinbar aus. Aber das macht ihn für mich umso sympathischer. Außerdem sieht er mit seinen großen braunen Augen so gemütlich aus. Er wohnt u.a. im Ranomafana Nationalpark. Und dort sind wir einem Lemuren ganz nahegekommen. Er war so neugierig, wer wir sind und was Jörg da mit seiner Kamera macht. Er hat uns lange beobachtet, bis er von selbst ganz entspannt weitergezogen ist.

Der braune Lemur

2. Der Sifaka

Es gibt unterschiedliche Sifaka-Arten. Ich mochte ganz besonders den Diademsifaka, der im Andasibe Nationalpark im Osten von Antananarivo, der Hauptstadt Madagaskars, wohnt. Sein Fell ist schöngefärbt – weiß und golden-orange. Er ist sehr aktiv und springt fast waagerecht von einem Baum zum nächsten. Wir konnten der Gruppe eine Weile quer durch den Dschungel folgen. Aber sie sind einfach besser für diese Umgebung gemacht als wir – nach einer knappen halben Stunde haben wir ihre Spur verloren.

Der Sifaka

3. Der Indri

Der Indri ist der größte von den Lemuren auf Madagaskar und wohnt zusammen mit dem Sifaka u.a. im Andasibe Nationalpark. Mit seiner Größe, seinen Bewegungen und seiner Mimik hat er mich schon sehr an Menschen erinnert. Was mich aber am meisten beeindruckt hat – sein Gesang! Macht man sich schon am frühen Morgen auf die Suche nach dem Indri, ist der Gesang das, was man als erstes von ihm hört. Unglaublich – hören Sie selbst.

Während unserer Rundreise haben wir noch viele weitere Lemuren erlebt. Doch diese drei Arten der Lemuren auf Madagaskar haben mir besonders angetan.

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