Südafrika & Botswana Rundreise – Unterwegs mit dem Geländewagen und Dachzelt

Rundreise

  • Reiseform:
    Individualreise mit Geländewagen und Dachzelt
  • Reisedauer:
    20 Tage / 19 Nächte
  • Reisebeginn:
    täglich
  • Reiseroute:
    Johannesburg – Pilanesberg-Nationalpark - Selibe-Phikwe – Nata/Makgadikgadi-Pans-Nationalpark - Kasane – Livingstone (Victoria Falls) - Kasane – Chobe-Nationalpark – Moremi Game Reserve - Maun (Okavangodelta) - Makgadikgadi – Serowe/Khama Rhino Sanctuary – Marakele-Nationalpark - Johannesburg
  • Reisepreis:
    ab € 2425,- p.P. bei 2 Personen
  • In der Hochsaison können die Preise abweichen.
  • Highlights:
    Reisen Sie durch Südafrika, Botswana und Sambia
  • Erleben Sie die beeindruckenden Victoriafälle
  • Gehen Sie auf Safari in den Nationalparks Chobe und Moremi
  • Reisen Sie zum berühmten Okavangodelta
  • Übernachten Sie im Dachzelt Ihres Autos
Gerne können Sie unsere Südafrika & Botswana Rundreise individuell nach Ihren Vorstellungen anpassen.

Tag 1 & 2 – Ankunft und Aufenthalt in Johannesburg

✓ Entgegennahme des Mietwagens
✓ Übernachtung
✓ Frühstück
✓ Optional: Allradtraining (Zusatznacht)

Tagesbeschreibung
Nach Ihrer Landung in Johannesburg übernehmen Sie Ihren Mietwagen und verbringen eine erste Nacht in der Stadt.
Vom Flughafen fahren Sie mit dem Shuttlebus zur nahen Verleihstation, wo Sie den Geländewagen mit Dachzelt sowie die Campingausrüstung übernehmen. Für die ausführliche Einführung sollten Sie ca. 2–3 Std. einplanen. Anschließend können Sie sich im großen Supermarkt nahebei mit Vorräten eindecken. Damit Sie Ihre Allradtour gut ausgeruht starten können, haben wir für Sie eine erste Nacht in einem Guesthouse in Johannesburg eingeplant. Hier können Sie am Nachmittag entspannen, bevor Sie auf Ihrer Rundreise Botswana und Südafrika erkunden.

Tag 3 – Johannesburg – Pilanesberg

Tagesetappe: etwa 250 km
✓ Selbstverpflegung
✓ Fahrt bis zum Pilanesberg-Nationalpark
✓ Übernachtung

Tagesbeschreibung
Ihr Abenteuer beginnt mit der Fahrt zum Pilanesberg-Nationalpark, der rund um einen erloschenen Vulkan liegt.

Bis zu Ihrem Campingplatz im Park mit seiner vielfältigen Tierwelt sind es etwa 2,5 Stunden Fahrt. Besonders spektakulär zeigt sich die Landschaft aus der Luft: Eine Ballonfahrt über der Kraterlandschaft ist ein einmaliges Erlebnis.

Tag 4 – Pilanesberg – Selibe-Phikwe

Tagesetappe: etwa 465 km
✓ Selbstverpflegung
✓ Weiterfahrt nach Selibe Phikwe
✓ Übernachtung

Tagesbeschreibung
Der Weg von Pilanesberg nach Botswana führt durch das Gebirge. Die erste Nacht in Botswana verbringen Sie in einer gemütlichen Lodge in Selibe-Phikwe.
Oft steht dichter Nebel über den Bergen von Soutpansberg. Dann herrscht eine nahezu mystische Atmosphäre, ganz so als wollte das Wetter Ihrem Übergang von Südafrika nach Botswana einen angemessen Rahmen geben. Die Fahrt lohnt aber auch bei Sonnenschein, denn dann genießen Sie eine wunderschöne Aussicht. Selbstverständlich können Sie auch bei der Lodge-Übernachtung in Selibe-Phikwe den Campingkocher auspacken, vor Ort gibt es aber auch ein Restaurant.

Tag 5 – Selibe-Phikwe – Nata

Tagesetappe: etwa 335 km
✓ Selbstverpflegung
✓ Weiterfahrt nach Nata
✓ Übernachtung

Tagesbeschreibung
Durch ländliches Gebiet und die von Mopane- und Akazienbäumen bewachsene Savanne fahren Sie über Serule und Francistown nach Nata im Landesinneren von Botswana.

Nach den doch recht fordernden Tageskilometern vorbei an Feldern und kleinen Dörfern können Sie im Schwimmbad des Campingplatzes den Staub von Ihrer Haut waschen. Hier haben Sie auch Gelegenheit einige Dinge für die nächsten Tage einzukaufen.

Tag 6 – Nata, Besuch der Makgadikgadi-Salzflächen

✓ Selbstverpflegung
✓ Erkundung der Umgebung in Eigenregie
✓ Übernachtung

Tagesbeschreibung
Von Nata aus können Sie einen Ausflug in die eigentümliche Landschaft der Makgadikgadi-Salzpfannen unternehmen, die eine nahezu andersweltliche Atmosphäre verströmt.

Das weitläufige Gebiet umfasst rund 8.400 km² und beeindruckt außer mit den Ausblicken mit einer großen Zahl an Flamingos und Pelikanen, vor allem in der Regenzeit. Nicht nur Ornithologen sollten zudem einen Abstecher ins Nata Bird Sanctuary in Erwägung ziehen. Denn wenn man zur richtigen Zeit an eine der Wasserstellen kommt, kann man beobachten, wie sich Tausende Flamingos, Pelikane, Enten und Gänse versammeln.

Tag 7 – Nata – Kasane

Tagesetappe: etwa 300 km
✓ Selbstverpflegung
✓ Weiterfahrt nach Kasane
✓ Tipp: Bootsfahrt auf dem Chobe River
✓ Übernachtung

Tagesbeschreibung
Bei rechtzeitiger Ankunft können Sie in Kasane noch am selben Tag an einer Bootsfahrt teilnehmen – bestenfalls zu Sonnenuntergang.

Ihr Campingplatz liegt direkt am Chobe River, auf dem auch die Ausflugsboote gemächlich dahinschippern. Allerdings gilt zu beachten, dass die Fahrt nach Kasane recht lang ist, da die Straßen nicht überall im besten Zustand sind. Für den Fall, dass sie nach der anstrengenden Tour nicht mehr selber kochen möchten, ist es gut zu wissen, dass das Camp auch über ein Restaurant verfügt.

Tag 8 – Kasane – Livingstone

Tagesetappe: etwa 65 km
✓ Frühstück
✓ Transfer nach Livingstone
✓ Übernachtung

Tagesbeschreibung
Per Jeep und Boot werden Sie heute nach Livingstone in Sambia gebracht, von wo Sie am nächsten Tag die Victoriafälle besuchen.

Den Mietwagen lassen Sie so lange sicher in Kasane stehen. An der Grenze zu Sambia können Sie für circa 50 Euro das Visum kaufen. Es ist praktisch, diesen Betrag in bar mitzunehmen. In Livingstone übernachten Sie zur Abwechslung in richtigen Betten in komfortabel eingerichteten Safarizelten mit Elektrizität und einem eigenen Grill. Sogar das Frühstück ist im Preis inbegriffen.

Tag 9 – Livingstone / Victoriafälle

✓ Frühstück
✓ Besuch der Victoriafälle in Sambia
✓ Optional: Verschiedene Freizeitaktivitäten
✓ Übernachtung

Tagesbeschreibung
Nach ca. 15 Minuten Fußweg stehen Sie am Rand der Victoriafälle, einem Naturwunder, an dem das Wasser auf einer Breite von 1.700 m mehr als 100 m in die Tiefe stürzt.
Dafür folgen Sie einfach dem Lärm und dem Wassernebel. Wenn Sie wirklich nah dran wollen, sollten Sie eine Regenjacke dabeihaben. Die Einheimischen nennen die Fälle nicht umsonst „Mosi-oa-Tunya” ­– donnernder Rauch. Der aufsteigende Wassernebel ist noch in 30 km Entfernung zu sehen.

Rund um die Fälle gibt es ein breites Angebot an teils waghalsigen Freizeitaktivitäten. Ein Helikopterflug bietet spektakuläre Blicke, ist aber vergleichsweise harmlos. Je nach Wasserstand können Sie eine Raftingtour auf dem Sambesi machen oder sich beim Bungee-Jumping von einer Brücke stürzen. Entspannter sind einer Kanufahrt zu Sonnenauf- oder -untergang.

Tag 10 – Livingstone – Kasane

Tagesetappe: etwa 65 km
✓ Selbstverpflegung
✓ Transfer nach Kasane
✓ Übernachtung

Tagesbeschreibung
Der heutige Tag ist für die Rückreise nach Kasane reserviert, wo Sie eine weitere Nacht auf dem Campingplatz am Chobe verbringen, bevor Sie Ihre Botswana-Rundreise fortsetzen.

Die restliche Zeit des Tages können Sie nutzen, um sich zu entspannen oder die weitere Reise zu planen. Wenn Sie am Ankunftstag keine Zeit für eine Bootstour auf dem Chobe hatten, können Sie diese heute nachholen.

Tag 11 – Kasane – Chobe-Nationalpark

Tagesetappe: etwa 45 km
✓ Selbstverpflegung
✓ Weiterfahrt zum Chobe-Nationalpark
✓ Übernachtung

Tagesbeschreibung
Heute beginnt Ihr Bush Camping. Ihre erste Station ist der Chobe-Nationalpark, bekannt für seine großen Elefantenherden.
Mit den Elefanten, die sich am Ufer des Chobe River versammeln, ist der Nationalpark sicherlich einer der Höhepunkte einer Rundreise durch Botswana. Oft kommen Ihnen die prächtigen Tiere bereits auf dem Weg ins Camp am Flussufer entgegen. Und auch nachts machen Ihnen die Geräusche des Buschs klar, dass Sie sich unter wilden Tieren befinden. Denken Sie also daran, Ihre Lebensmittel gut zu verstauen, wenn Sie nicht möchten, dass Sie am nächsten Morgen feststellen müssen, dass eine Hyäne mit Ihrem Frühstück davon ist.

Tag 12 – Chobe

✓ Selbstverpflegung
✓ Erkundung des Nationalparks in Eigenregie
✓ Übernachtung

Tagesbeschreibung
Heute erkunden Sie den Nationalpark auf eigene Faust auf der Suche nach Tieren. Große Gruppen von Elefanten, die im Fluss baden, sind dabei keine Seltenheit.
Dennoch ist es immer wieder aufs Neue beeindruckend, die riesigen Tiere in freier Wildbahn zu beobachten. Um noch viele weitere der zahlreichen im Park lebenden Tierarten zu sehen, sollten Sie sich auf den Weg in die Savuti-Region des Nationalparks machen. Das Sumpf- und Marschland, das periodisch für lange Zeiten trocken liegt, bietet weitläufige Weideflächen für Zebras, Gnus und Büffel – und damit beste Bedingungen für Tierbeobachtungen. Mittlerweile hat sich auch eine stattliche Anzahl an Löwen hier angesiedelt.

Tag 13 – Chobe-Nationalpark – Moremi Game Reserve

Tagesentfernung: circa 165 km
✓ Selbstverpflegung
✓ Weiterfahrt zum Moremi Game Reserve
✓ Übernachtung

Tagesbeschreibung
Auf Ihrer Botswana-Rundreise fahren Sie über sandige Pisten ins Moremi Game Reserve, dem Raubtierpark schlechthin.

Die Strecke ist relativ schwierig zu befahren und entsprechend anspruchsvoll. Von Straßen kann man beim besten Willen nicht sprechen. Mittlerweile sollten Sie aber über genug Erfahrung verfügen, um die Fahrt problemlos zu meistern. In Moremi verbringen Sie zwei Nächte auf einem sehr einfachen Campingplatz im Busch zwischen Nilpferden, Giraffen und Elefanten.

Tag 14 – Safari im Moremi Game Reserve

✓ Selbstverpflegung
✓ Erkundung der Umgebung in Eigenregie
✓ Übernachtung

Tagesbeschreibung
Bei Ihrer individuellen Pirschfahrt durch das Moremi Game Reserve sind die Bedingungen für Tierbeobachtungen ideal.

Da der Zutritt strikt reglementiert ist, befinden sich im Park stets nur wenige Besucher und Fahrzeuge. Dafür werden regelmäßig Großkatzen, Hyänen, Wildhunde und zahlreiche Greifvögel gesichtet. Außerdem laufen hier enorme Mengen an Elefanten herum. Die besten Gebiete, um wilde Tiere zu beobachten, sind Chief’s Island und der Khwai River, der sich ins Okavangodelta ergießt.

Tag 15 – Moremi – Maun (Okavango)

Tagesetappe: etwa 140 km
✓ Selbstverpflegung
✓ Weiterfahrt nach Maun (Okavango)
✓ Übernachtung

Tagesbeschreibung
Auf dem Weg nach Maun erblicken Sie die Wasser des Okavangodelta, eines riesigen Netzes aus Wasserläufen, das sich über Hunderte von Kilometern erstreckt.
Mit dem Rhythmus von Regen- und Trockenzeiten bildet das Binnendelta, dessen Wasser im Kalahari-Becken versickert, einen einzigartigen Lebensraum. Hier kann Ihnen wirklich alles begegnen; von brüllenden Löwen und trötenden Elefanten bis hin zu farbenprächtigen Fröschen, knurrenden Nilpferden und unzähligen Wasservögeln. Im Okavangodelta selbst gibt es allerdings keine Straßen, es lässt sich aber bei Touren im Mokoro, einem Einbaum, erkunden.

Eindrucksvoller wirkt das Delta aus der Vogelperspektive. Gerne planen wir für Sie eine zweite Nacht in Maun, sodass Sie am nächsten Tag einen Rundflug im Sportflugzeug machen können.

Aber nach den Tagen im Busch wird auch schon die Ankunft auf dem Campingplatz ein Erlebnis sein, denn hier können Sie endlich wieder eine warme Dusche nehmen oder im Pool abtauchen. Beachten Sie bitte, dass Sie hinter Maun keine Lebensmittel mehr kaufen können. Sorgen Sie daher für ausreichenden Vorrat.

Tag 16 – Maun – Makgadikgadi-Salzpfannen

Tagesetappe: etwa 150 km
✓ Selbstverpflegung
✓ Weiterfahrt zu den Makgadikgadi-Salzpfannen
✓ Übernachtung

Tagesbeschreibung
Von Maun aus fahren Sie diesmal aus der entgegengesetzten Seite in die surreale Landschaft der Salzpfannen.
Nördlich der Makgadikgadi-Salzpfannen liegen die Naxi-Salzpfannen mit den ikonischen Baines Baobabs. Diese Affenbrotbäume kamen im 19. Jh. durch ein Gemälde von Thomas Baines’ zu einiger Berühmtheit – und zu ihrem Namen. Die Nacht verbringen Sie auf einem Campingplatz mit guten Sanitäranlagen.

Tag 17 – Makgadikgadi – Serowe

Tagesetappe: etwa 350 km
✓ Selbstverpflegung
✓ Optional: Tour im Khama Rhino Sanctuary
✓ Übernachtung

Tagesbeschreibung
Die Fahrt durch die raue Kalahari vermittelt eine Ahnung von der endlosen Weite der Salzseen. Unterwegs können Sie im Khama Rhino Sanctuary auf die Suche nach Nashörnern gehen.

Das Schutzgebiet liegt etwa 30 km vor Serowe. Hier können Sie sich in Begleitung der Ranger zu Fuß oder im Fahrzeug auf eine Tour begeben. Die letzten Kilometer zu Ihrem Campingplatz bei Serowe werden Sie nur langsam vorwärtskommen: Die Straßen sind zwar asphaltiert, aber voller Schlaglöcher. Außerdem wird Ihnen viel Vieh entgegenkommen: Kühe, Esel, Ziegen, Hühner.

Tag 18 – Serowe – Marakele-Nationalpark

Tagesetappe: etwa 250 km
✓ Selbstverpflegung
✓ Fahrt zum Marakele Nationalpark
✓ Optional: Geführte Mittags- oder Abendsafari
✓ Übernachtung

Tagesbeschreibung
Auf der Fahrt zum Marakele-Nationalpark überqueren Sie wieder die Grenze nach Südafrika.  Damit endet der Botswana-Teil Ihrer Rundreise.
Der Marakele-Nationalpark umfasst sowohl feuchte als auch trockene Gebiete, weshalb sich hier viele verschiedene Tiere finden, darunter mehr als 250 verschiedene Vogelarten.  Auf den hohen Felsen im Süden des Parks brüten Hunderte der seltenen Kapgeier. Wenn Sie rechtzeitig im Park ankommen, können Sie am Mittag oder am Abend an einer geführten Fotosafari teilnehmen, bevor Sie auf dem Campingplatz des Parks übernachten.

Tag 19 & 20 – Marakele – Johannesburg, Rückflug

Tagesetappe: etwa 330 km
✓ Rückgabe des Mietwagens
✓ Transfer zum Flughafen
✓ Abreise

Tagesbeschreibung
Von Marakele starten Sie zu Ihrer letzten Etappe im Geländewagen. Ihr Ziel ist Johannesburg, von wo Sie über Nacht nach Hause fliegen.

In Johannesburg können Sie bis 16 Uhr den Mietwagen zurückgeben. Anschließend werden Sie zum Flughafen gebracht. Im Laufe des Abends fliegen Sie zurück nach Hause, wo Sie am nächsten Tag mit vielen unvergesslichen Reiseerlebnissen im Gepäck ankommen werden.

Unterkunftsfotos