
Dolce Vita im Frühling: Unsere Familienreise durch die Toskana
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Die Entscheidung für das Reiseziel unserer Familienreise in diesem Jahr fiel uns nicht schwer, folgten wir doch einer Einladung zu einer Hochzeit in der Toskana. Den Anlass haben wir genutzt, um diese wunderschöne Region Italiens in unserem eigenen Tempo und mit dem Mietwagen zu entdecken. Der Frühling erwies sich dabei als perfekte Reisezeit: angenehm warme Temperaturen, wenig Trubel und überall ein Meer aus Blumen.

Mara 💚 von erlebe


Florenz mit Kind: Weniger ist mehr
Der erste Stopp unseres Italien Familienurlaubs führte uns nach Florenz – genauer gesagt in ein charmantes Hotel mit Pool außerhalb der Stadt. Für uns als Familie war das die ideale Kombination: die kulturellen Highlights der Stadt in Reichweite, aber gleichzeitig Ruhe, Natur und genügend Platz für kleine Pausen zwischendurch.
Florenz ist faszinierend, aber auch intensiv. Deshalb haben wir bewusst auf ein „Abhaken“ der Sehenswürdigkeiten verzichtet und stattdessen einzelne Highlights ausgewählt. Besonders gut kam bei unserer Tochter natürlich das italienische Eis an. Eine Kugel Stracciatella wirkt manchmal Wunder bei müden Kinderbeinen.
Mein Tipp: Genügend Pausen einplanen und Kultur mit kleinen Erlebnissen kombinieren – etwa einer Fahrt mit dem Karussell oder einem Besuch auf einem der vielen Plätze, wo Straßenkünstler auftreten. So bleibt Florenz auch für die Kleinen spannend.
Unterwegs im eigenen Tempo: San Gimignano & Volterra
Nach ein paar Tagen rund um Florenz begann unser Roadtrip durch die Toskana. Ein Mietwagen ist hier wirklich ideal, um flexibel zu bleiben und auch abgelegenere Orte zu entdecken. Die Straßen schlängeln sich durch die hügelige Landschaft, vorbei an Zypressen, Olivenhainen und kleinen Weingütern.
Ein besonderes Highlight unserer Reise waren die Ausflüge in die kleinen historischen Städte der Region. Wir haben individuell San Gimignano und Volterra erkundet – genau die richtige Entscheidung für uns als Familie. San Gimignano, auch bekannt als die „Stadt der Türme“, hat uns am besten von Weitem gefallen. In der Stadt selbst war es sehr voll, trotz Nebensaison, und gemütliches Schlendern kaum möglich. Volterra hingegen war etwas ruhiger, die Atmosphäre ist entspannter und die Ausblicke spektakulär. Besonders schön fanden wir es, einfach durch die Straßen zu schlendern, kleine Läden zu entdecken und – natürlich – ein leckeres Eis zu essen.


Lucca – zwischen Stadtmauer und historischem Zentrum
Lucca hat uns von allen Städten, die wir besucht haben, am besten gefallen. Viele kleine Boutiquen laden zum Bummeln ein und ein Spaziergang auf der gut erhaltenen Stadtmauer macht ebenso viel Spaß wie der Aufstieg auf einen der vielen Türme der Stadt.
Wir haben uns ein Hotel ausgesucht, das mitten in der Natur, aber nur rund 15 Minuten Fahrtzeit vom Stadtzentrum entfernt liegt. So konnten wir die Annehmlichkeiten des Hotels (wie zum Beispiel einen Pool und einen großen Garten) genießen und waren dennoch schnell in der Stadt. Viele kostengünstige Parkplätze befinden sich direkt an der Stadtmauer.
Mein Tipp: den Aufstieg auf den Guinigiturm wagen. Es sind rund 300 Treppenstufen zu überwinden, doch oben angekommen wartet eine Besonderheit: auf dem Turm wachsen Bäume! Das finden auch Kinder spannend.
Natur, Weite und kleine Entschleunigung
Zwischen den Ausflügen haben wir uns immer wieder bewusst Zeit genommen, einfach „nichts“ zu tun. Genau das macht die Toskana aus: Kein strenger Zeitplan, sondern das Genießen der kleinen Momente.
Ob ein Picknick mit Blick auf die Hügel, ein Nachmittag am Pool oder ein Abendessen auf der Terrasse – unsere Tochter hatte oft genauso viel Freude an diesen ruhigen Momenten wie an den großen Ausflügen.
Mein Tipp: Hotels oder Agriturismos außerhalb der Städte mit Garten oder Pool buchen. Diese sind ideal für Familien.


Essen mit Kind in Italien – ganz entspannt
Die italienische Küche machte es uns leicht, auch unsere Tochter glücklich zu machen. Pasta, Pizza, frisches Brot – eigentlich gibt es überall etwas, das Kindern schmeckt.
Unsere Erfahrungen:
• Pizza Margherita geht immer – simpel und zuverlässig
• Pasta mit Tomatensauce ist fast überall auf den Speisekarten
• Viele Restaurants sind sehr kinderfreundlich und flexibel
• Kleine Portionen oder das Teilen von Gerichten sind meist problemlos möglich
Und ganz ehrlich: Ein Gelato am Nachmittag wurde schnell zum festen Ritual.
Fazit: Familienzeit mit italienischem Lebensgefühl
Unsere Reise durch die Toskana war für uns eine perfekte Mischung aus Entdeckung, Entspannung und echter Familienzeit. Gerade im Frühling zeigt sich die Region von ihrer schönsten Seite und bietet ideale Bedingungen für eine Reise mit Kind.
Das Beste daran? Es sind nicht nur die großen Sehenswürdigkeiten, die in Erinnerung bleiben – sondern die kleinen Momente: das Lachen beim Eisessen, das Spielen im Garten, das Staunen über die Landschaft. Wir sind uns jedenfalls sicher: Das war nicht unsere letzte Reise in die Toskana.
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