
Tag 1 – Ankunft in Ifaty
Heute erreichen Sie das Küstenörtchen Ifaty, entweder von der Westküste her oder über Toliara. Schon unterwegs gibt es viel zu sehen: Frauen tragen bunte Körbe auf dem Kopf, unzählige Zebukarren ziehen vorbei und immer wieder säumen Mangroven die Strecke. Bei Ihrer Ankunft in Ifaty fühlen Sie sich, als hätten Sie ein verborgenes kleines Paradies entdeckt. Der palmengesäumte Strand erstreckt sich zwischen den Dörfern Ifaty und Mangily. Der Strand eignet sich nicht unbedingt zum klassischen Sonnenbaden im Sand, doch von Ihrer Veranda aus oder direkt im Wasser können Sie ihn wunderbar genießen.
Für die kommenden zwei Nächte wohnen Sie in einer Unterkunft zwischen den Dünen, mit Bungalows direkt am Meer. Die französischen Besitzer sorgen dafür, dass Sie sich eher wie ein willkommener Freund als wie ein Hotelgast fühlen. Auf Ihrer privaten Terrasse empfängt Sie eine angenehme Meeresbrise. Im Restaurant erwartet Sie eine abwechslungsreiche Speisekarte mit frischem Seafood und exotischen Kombinationen. Wir haben hier die besten gegrillten Garnelen und den köstlichsten Hummer unserer gesamten Madagaskar‑Reise gegessen.
Tag 2 – Entspannen und Schnorcheln
Öffnen Sie am Morgen die Tür Ihres Bungalows und lassen die tropische Kulisse ganz auf sich wirken – ein perfekter Start in den Tag. Im Resort erwartet Sie ein ausgiebiges Frühstück. Den restlichen Tag können Sie entspannt auf der Veranda Ihres Bungalows verbringen, umgeben von Palmen. Den ganzen Tag über ziehen farbenfrohe Segelboote vorbei, deren Fischer auf dem Meer unterwegs sind.
Gegen Mitternacht wird der Strom abgeschaltet, da die Versorgung in Ifaty nicht so selbstverständlich ist wie zuhause. Viele Unterkünfte arbeiten mit Generatoren oder Solarenergie. Sollten Sie keine Taschenlampe dabeihaben, fragen Sie einfach an der Rezeption nach – dort werden immer einige als Reserve bereithalten.
Tipp:
Gehen Sie schnorcheln (oder tauchen) in einer geschützten Unterwasserlagune, in der Sie auf besonders farbenprächtige Fische treffen. Auch Garnelen und Hummer schwimmen hier vorbei. In Ihrer Lodge können Sie dies ganz unkompliziert organisieren – ebenso wie Kitesurfen oder Tauchausflüge.


Optional: Wale beobachten im Juli und August
In den europäischen Sommermonaten ziehen Wale entlang der Küste Madagaskars vorbei, sodass Sie unter anderem an der Westküste gute Chancen haben, sie zu sehen. Bei einer Bootstour fahren Sie hinaus aufs Meer und beobachten diese Meeresriesen aus verantwortungsvollem Abstand.
Diese Exkursion ist optional in diesem Baustein enthalten, da sie ausschließlich in den Monaten Juli und August angeboten wird. Weitere bekannte Orte zur Walbeobachtung auf Madagaskar sind die Inseln Ile Sainte‑Marie und Nosy Be.
Die Volksgruppe der Vezo
Wenn Sie am zweiten Tag noch nicht am Strand entlang zum Vezo‑Dorf Ambolomailaka spaziert sind, bietet sich der frühe Morgen des dritten Tages dafür ideal an. Die Vezo sind eine ethnische Gruppe Madagaskars, deren gesamte Kultur eng mit der Fischerei verbunden ist. Die farbenfrohen Segelboote – lokal als lakana bekannt –, die Sie bereits gesehen haben, gehören zu ihnen. Hier legen sie an, um ihren Fang zu verkaufen.
Das Dorf ist überraschend lebendig: Schlendern Sie durch die schmalen Gassen, in denen Fischernetze liegen, und beobachten Sie, wie immer mehr Boote ankommen. Wir sahen viele Kinder, die mit selbstgebauten lakana spielten, während etwas ältere Kinder bereits bei der täglichen Arbeit mithalfen – ein eindrucksvoller Einblick in das Leben und die Traditionen der Vezo.


Tag 3 – Weiter in Richtung Hochland
Genießen Sie nach Ihrem Spaziergang noch in Ruhe das Frühstück, bevor Sie zu Ihrem nächsten Reiseziel aufbrechen. Entweder fahren Sie in entgegengesetzter Richtung weiter zur Westküste Madagaskars oder Sie setzen Ihre Reise entlang der RN7 fort. In den kommenden Tagen wird sich die Landschaft stark verändern. Der erste Höhepunkt ist das Plateau des Isalo‑Nationalparks, umgeben von wüstenähnlichen Ebenen und bizarren Felsformationen.
Ist Ifaty der Endpunkt Ihrer Roadtrip‑Route durch den Süden Madagaskars, fliegen Sie zurück nach Antananarivo. Von dort aus können Sie Ihre Rundreise optional verlängern – zum Beispiel mit einem Abstecher in den Norden nach Diego Suarez oder auf die Insel Nosy Be.
Unterkunftsfotos



Für diese Reise bieten wir folgende weitere Varianten an:
Schnorcheln am Korallenriff von Ifaty - Komfort
Sie wohnen in einer stilvollen Unterkunft direkt am Meer, eingebettet in Sanddünen und tropische Gärten. Die komfortablen Bungalows bieten Ruhe, Privatsphäre und einen schönen Blick auf den Ozean. Pool, Restaurant mit frischen Fischgerichten und eine entspannte Atmosphäre machen diesen Ort zu einer besonders angenehmen Basis an der Küste von Ifaty.
Whalewatching bei Ifaty (Juli - August)
Die Westküste Madagaskars ist atemberaubend schön: kristallklares, warmes Wasser und traditionelle Fischerboote prägen das Bild. Heute gehen Sie selbst aufs Wasser – allerdings nicht zum Fischen, sondern um eines der beeindruckendsten Meerestiere überhaupt zu beobachten.
Der Buckelwal gehört zwar nicht zu den größten Walarten, ist jedoch nicht weniger faszinierend. Vieles hängt an diesem Tag vom Glück ab, doch wenn Sie diese majestätischen Tiere sehen, ist Gänsehaut garantiert. Elegant und kraftvoll gleiten sie durch das Wasser – ein unvergesslicher Moment.
Ausschlafen ist heute nicht vorgesehen: Bereits am frühen Morgen, gegen sieben Uhr, startet die Bootstour. Sie sind voraussichtlich bis zur Mittagszeit unterwegs.
Wanderung Reniala Spiny Forest
Während einer Wanderung durch den südlichen Spiny Forest bewegen Sie sich durch eine Landschaft, wie Sie sie sonst nirgendwo auf der Welt finden. Sechs der acht Baobab‑Arten kommen ausschließlich auf Madagaskar vor – und hier säumen sie ganz selbstverständlich den Weg.
Im Reniala‑Park können Sie mehr als 65 Vogelarten entdecken, von der blauen Vanga bis zum neugierigen Coucal. Mit etwas Glück sehen Sie sogar den Long‑tailed Ground Roller, einen seltenen Vogel, der sich überwiegend am Boden bewegt und durch seinen langen Schwanz sofort ins Auge fällt. Das Gelände ist flach und die Wege sind gut begehbar. Unterwegs erklärt Ihnen Ihr Guide, wie die lokale Bevölkerung die Pflanzen und Bäume nutzt. So lernen Sie den Süden Madagaskars auf angenehme und leicht zugängliche Weise näher kennen. Die Wanderung dauert etwa 1 bis 2 Stunden.





















