
Tag 1 – Ankunft bei Ihrem Agriturismo in den Bergen
Nach einem Flug von etwa 2,5 Stunden landen Sie auf sardischem Boden. Übernehmen Sie Ihren Mietwagen und beginnen Sie Ihre Mietwagenrundreise Sardinien im wörtlichen wie im übertragenen Sinne mit einem ersten Highlight: den Supramonte Bergen. Kalksteinrücken ragen eindrucksvoll über die grünen Hänge empor und erinnern stellenweise an die Dolomiten. Hier können Sie sich in Ruhe an das warme Klima Sardiniens gewöhnen.
Sie übernachten in einem Agriturismo mit einladender Terrasse und weitem Blick auf die Berge. Für das Abendessen sind Sie hier genau richtig. Im hauseigenen Restaurant werden frische regionale Gerichte aus Zutaten des eigenen Gemüsegartens serviert begleitet von einem der besten Weine Sardiniens.
Tag 2 – Kunst im ehemaligen Banditendorf Orgosolo
Beginnen Sie Ihre Mietwagenrundreise Sardinien mit einem Besuch in Orgosolo, einem Dorf voller politischer Street Art und bewegter Geschichte. In den 1970er-Jahren begannen Künstler und Studierende, den Widerstand der lokalen Bevölkerung gegen eine geplante Militärbasis in Wandmalereien festzuhalten. Heute prägen zahlreiche Murales mit sozialen und politischen Botschaften das Ortsbild.
Wer es entspannter angehen möchte, erreicht in etwa einer halben Stunde die Küstenstadt Cala Gonone. Dort können Sie im kristallklaren Wasser schnorcheln oder den Tag bei einem Drink am Strand ausklingen lassen.


Tag 3 – Unterwegs im Supramonte-Gebirge
Heute locken die zerklüfteten Supramonte-Berge. Tipp: Starten Sie früh, um der Hitze zu entgehen, und wandern Sie zur Gorropu-Schlucht, einer der tiefsten Canyons Europas. Die Tour dauert etwa fünf bis sechs Stunden und führt durch eindrucksvolle Berglandschaften bis hinab in die spektakuläre Schlucht. Der Eintritt beträgt 5 €. Anstatt wieder hoch zu wandern, können Sie alternativ für ca. 15 € pro Person per Jeep zurückfahren.
Tag 4 – Exotisches Cagliari
Heute setzen Sie Ihre Reise fort nach Cagliari. Die Hauptstadt begeistert mit mediterranem Flair, Palmenboulevards und einer lebendigen Altstadt. Schlendern Sie durch die Gassen der mittelalterlichen Zitadelle und genießen Sie das südländische Lebensgefühl in einem der vielen Cafés. Sie übernachten im lebendigen Marina-Viertel, nur wenige Schritte von Restaurants und Geschäften entfernt.


Tag 5 – Kulinarische Entdeckungstour in Cagliari
Erleben Sie Cagliari durch die Augen eines Locals: Ihr Guide führt Sie über den Markt und durch die verschiedenen Stadtviertel und vermittelt Ihnen spannende Einblicke in Geschichte und Alltag der Stadt. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Erkunden Sie die Altstadt Castello mit ihren Festungsmauern, Höhlen und Aussichtspunkten oder besuchen Sie das Archäologische Nationalmuseum.
Am Nachmittag haben Sie viel Zeit, die Stadt in Ruhe zu erkunden. Achten Sie darauf, gute Schuhe zu tragen, denn Cagliari mit seinen steilen Straßen ist am besten zu Fuß zu erkunden. Der älteste Stadtteil ist Castello, der auf einem Hügel mit mittelalterlichen Stadtmauern und Turm liegt, aber auch Höhlen und unterirdischen Gängen. Klettern Sie hinauf und schauen Sie über die Stadt und das Meer.
Besuchen Sie das Antico Museo Archeologico Nazionale, das wichtigste archäologische Museum der Insel, und Sie erfahren alles über die reiche Geschichte der Insel, die bei verschiedenen Besatzern aus aller Welt beliebt war: von Tunesien bis Rom und von Genua bis Spanien.


Tag 6 – Auf zur Westküste
Die Sinis-Halbinsel im Golf von Oristano zählt zu den ursprünglichsten Regionen Sardiniens und wirkt mit ihren weiten Ebenen, stillen Lagunen und weißen Sandstränden beinahe wie eine andere Welt. Besonders bekannt ist die Gegend für ihre Flamingokolonien und die unberührte Küstenlandschaft.
Sie übernachten in einem stilvollen Boutique-Hotel in Cabras, einem authentischen sardischen Küstenort mit entspannter Atmosphäre. Von hier aus lassen sich sowohl die traumhaften Strände der Halbinsel als auch die beeindruckende archäologische Stätte Tharros bequem erkunden. Nach einem erlebnisreichen Tag genießen Sie die Ruhe der Region und können den Abend bei frischem Fisch und einem stimmungsvollen Sonnenuntergang am Meer ausklingen lassen.
Optional: Wildpferde entdecken & picknicken mit lokalen Spezialitäten
Optional können Sie unterwegs einen Stopp im Giara-Nationalpark einlegen, wo kleine Wildpferde leben. Ihr Guide zeigt Ihnen die besten Plätze zur Beobachtung und bereitet ein Picknick mit sardischen Spezialitäten vor, darunter Pecorino, regionale Wurst und ein Kräuterlikör.


Tag 7 – Zeit an der Westküste
Heute haben Sie Zeit, die Sinis-Halbinsel in Ihrem eigenen Tempo zu entdecken. Lagunen, archäologische Stätten und Strände wechseln sich ab. Einer der schönsten Strände ist Is Arutas mit seinem weißen Quarzsand und türkisfarbenem Wasser. Der Sand durfte früher sogar für Aquarien entnommen werden, ist heute jedoch geschützt.
Unterwegs entdecken Sie mit etwas Glück Flamingos in den Lagunen sowie die Spuren der Römer und zahlreiche Nuraghen-Türme. Besonders eindrucksvoll ist die antike Stadt Tharros, die von der früheren Bedeutung dieser Region zeugt.
Optional: Kochkurs auf dem Bauernhof
Die traditionelle sardische Küche wird seit Generationen innerhalb der Familien weitergegeben. Bei einem Kochkurs auf einem authentischen Bauernhof lernen Sie die Techniken und Geheimnisse der sardischen Küche direkt von einer einheimischen Gastgeberin kennen. Kaum eine Region Italiens vereint so viele kulinarische Einflüsse wie Sardinien: Über Jahrhunderte hinweg haben verschiedene Kulturen ihre Spuren auf der Insel hinterlassen und die lokale Küche geprägt. Mediterrane Traditionen verbinden sich hier mit regionalen Zutaten und überlieferten Rezepten zu einer einzigartigen Genusskultur, die bis heute fest in der sardischen Identität verwurzelt ist.


Optional: Geführte Wanderung im vulkanischen Massiv
Das dicht bewaldete vulkanische Massiv des Monte Arci ist bis heute ein Geheimtipp und von vielen Reisenden noch unentdeckt. Die etwa vierstündige Wanderung verläuft überwiegend auf gut begehbaren Pfaden, dennoch empfiehlt sich die Begleitung durch einen Guide, da man sich leicht verirren kann.
Dieser kennt nicht nur den Weg, sondern vermittelt Ihnen auch spannende Einblicke in die bewegte Geschichte und das Leben auf Sardinien. Unterwegs entdecken Sie mit etwas Glück noch schwarze Obsidianstücke, ein seltener vulkanischer Glasstein, der ausschließlich im Gebiet des Monte Arci vorkommt und bereits in der Steinzeit im gesamten Mittelmeerraum gehandelt wurde.
Tag 8 – Über Bosa nach Alghero
Auf dem Weg nach Alghero lohnt sich ein Stopp in Bosa, einer farbenfrohen Stadt am Fluss Temo. Schlendern Sie durch die engen Gassen und genießen Sie eine Pizza mit Blick auf die Altstadt. Die anschließende Panoramastraße zwischen Bosa und Alghero zählt zu den schönsten Küstenrouten Sardiniens.


Tipp: Nehmen Sie die Panorama-Küstenroute SP49/SP105
Wenn Sie Ihre Route fortsetzen, erwartet Sie ein besonderes Erlebnis: Die Panoramastraße von Bosa nach Alghero ist rund 45 Kilometer lang und führt zwischen Meer und Bergen entlang. Nehmen Sie sich Zeit und genießen Sie jede Kurve und jeden Stopp – denn diese Strecke vergeht schneller, als es einem lieb ist.
Tag 9 – Spaziergang in spanischer Atmosphäre in Alghero
Alghero, auch als „Barcelona Sardiniens“ bekannt, ist eine der schönsten mittelalterlichen Städte der Insel. Der katalanische Einfluss ist bis heute sichtbar, unter anderem an zweisprachigen Straßenschildern. Die Altstadt ist lebendig, ohne ihren ursprünglichen Charakter verloren zu haben.
Spazieren Sie entlang der Stadtmauern, genießen Sie den Blick auf das Meer und lassen Sie den Tag in einem Café ausklingen. Sie übernachten in einem charmanten Agriturismo etwa 15 Minuten außerhalb der Stadt, wo Sie auch kulinarisch verwöhnt werden.


Optional: Vespa Tour
Auf einem Vespa-Roller erkunden Sie gemeinsam mit einem Guide die Umgebung von Alghero, stets begleitet vom azurblauen Meer im Hintergrund. Sie fahren vorbei an typischen Nuraghen, versteckten Stränden und spektakulären Aussichtspunkten. In etwa drei Stunden erhalten Sie einen umfassenden Eindruck der Region und nehmen zahlreiche eindrucksvolle Fotomotive mit nach Hause.
Tag 10 – Auf dem Weg zur Costa Smeralda
Heute verlassen Sie Alghero und fahren in Richtung Norden zur Costa Smeralda. Nehmen Sie sich Zeit für die Strecke, da es unterwegs viele schöne Strände und Orte gibt. Besonders empfehlenswert ist ein Stopp in Castelsardo, einer farbenfrohen Stadt auf einem Hügel mit einer Burg. Kurz danach erreichen Sie den markanten Elefantenfelsen, der durch seine Form auffällt.
Sie übernachten in einem ruhig gelegenen Resort etwa 30 Minuten vom Strand entfernt. So genießen Sie die Nähe zur Costa Smeralda, ohne mitten im Trubel zu sein.


Tag 11 – Schnorcheln im Maddalena-Archipel
Heute entdecken Sie das Maddalena-Archipel bei einem Bootsausflug. Gemeinsam mit einer kleinen Gruppe verbringen Sie den Tag auf dem Wasser und halten an mehreren Buchten zum Schwimmen und Schnorcheln. Kristallklares Wasser und helle Sandstrände machen diesen Ausflug zu einem der Highlights der Reise. Die Schnorchelausrüstung wird bereitgestellt.
Tag 12 – Weiße Strände der Costa Smeralda
Der Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Entdecken Sie die zahlreichen Buchten der Costa Smeralda mit ihren weißen Stränden und türkisfarbenem Wasser.
Ein besonderes Highlight ist ein Ausflug zur Insel Tavolara, einem kleinen „Königreich“ vor der Küste Sardiniens. Der Hirte Giuseppe Bertoleoni erklärte die Insel 1836 zu einem Königreich, das später sogar vom sardischen König anerkannt wurde. Das markante Kalksteinmassiv ist schon von der Küste aus gut sichtbar und allein schon ein beeindruckender Anblick. Gleichzeitig lädt die Insel auch zum Schnorcheln in kristallklarem Wasser ein.


Optional: Radfahren auf den Maddalena Inseln
Alternativ können Sie die Maddalena-Inseln mit dem Fahrrad erkunden. Dann organisieren wir die Fährtickets, mit denen Sie in nur 15 Minuten zur Insel gelangen.
An einem Tag umrunden Sie die Hauptinsel La Maddalena. Immer wieder eröffnen sich Ihnen beeindruckende Ausblicke über das karibisch blaue Meer, während kleine Strände zu einem erfrischenden Bad einladen.
Wenn Sie Zeit und Energie haben, lohnt sich zudem ein Abstecher über die Brücke zur Nachbarinsel Caprera. Dort radeln Sie durch duftende Kiefernwälder und erreichen weitere, besonders idyllische Strände. Am Ende des Tages geben Sie die Fahrräder wieder zurück und kehren mit der Fähre aufs Festland zurück. Auf Wunsch stellen wir Ihnen auch gerne ein E-Bike zur Verfügung.
Tag 13 – Arrivederci Sardinien
Nach dem Frühstück endet Ihre Reise. Sie fahren zum Flughafen Olbia, geben Ihren Mietwagen zurück und treten Ihren Rückflug an. Optional bleibt noch Zeit für einen letzten Sprung in den Pool oder ins Meer, bevor Sie sich von Sardinien verabschieden.
Sie haben keine 2 Wochen Zeit für Ihre Sardinien Reise? Dann passen wir eine kürzere Alternative wie die Reise „10 Tage Inselvielfalt erleben“ gerne für Sie an.

Unterkunftsfotos






