AZOREN
Junge auf Teeplantage mitten auf dem Feld zwischen den Teepflanzen
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Azoren – eine Destination für die ganze Familie

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Zum zweiten Mal reisten wir als Familie auf die Azoren – und wieder hat uns die Magie dieser Inselgruppe mitten im Atlantik völlig in ihren Bann gezogen. Dieses Mal blieb uns zwar weniger Zeit, doch das war kein Problem: Wir entschieden uns, nur São Miguel, die Hauptinsel, weiter zu erkunden, und sie hat uns erneut gezeigt, dass eine Woche hier locker mit Abenteuern, Natur und Genuss gefüllt werden kann.

Ulrike💚von erlebe

Ulrike 💚 von erlebe


Zwei Jungen im Ananas Gewächshaus auf einem Brett zwischen den Pflanzen

Ananasplantage

Gleich nach unserer Ankunft in Ponta Delgada, der Hauptstadt der Insel, führte uns unser erster Ausflug zu einer der bekannten Ananasplantagen. Schon beim Betreten der Gewächshäuser taucht man in die tropische Welt dieser außergewöhnlichen Frucht ein. Von der kleinen Pflanze bis zur reifen, goldgelben Ananas – alles lässt sich hautnah erleben. Besonders spannend war es für die Kinder, die verschiedenen Wachstumsphasen zu entdecken. Und natürlich durfte eine Verkostung nicht fehlen: frischer Ananassaft, köstliches Ananaseis und süße Ananasstücke , da war für jeden etwas passendes dabei. Das Eis war natürlich der eindeutige Favorit der Kinder.

Teeplantage

Ein weiteres Highlight war der Besuch der größten Teeplantage Europas auf São Miguel. Selbst wer kein Teetrinker ist, wird hier begeistert sein! Wir konnten die traditionelle Herstellung des Tees beobachten und anschließend durch die weiten, sattgrünen Teefelder spazieren. Der Blick über die Teepflanzen bis hinaus aufs Meer war einfach traumhaft.

Und das Beste: der Eintritt ist kostenlos, man kann sich Zeit lassen und in Ruhe durch die Teefelder schlendern.

Ein kleiner Tipp: Wer den Touristenmassen entgehen möchte, sollte morgens oder am späten Nachmittag kommen – ab 11 Uhr wird es durch die Reisegruppen recht voll.

Grüne Teefelder
Wasserfall taucht in einen kleinen Teich, inmitten von dichter, grüner Vegetation

Naturjuwele

Im Norden der Insel wartet ein echtes Naturjuwel: der Ribeira dos Caldeirões Naturpark. Üppige Vegetation, alte Wassermühlen, rauschende Wasserfälle – ein Paradies zum Spazieren und Staunen. Durch den Park fließt der Guilherme River. Dieser ist besonders beliebt für eine Canyoning Tour. Als wir da waren, haben wir zugeschaut, als Mitglieder einer Tour direkt in einen Wasserfall gesprungen sind. Das war sehr spannend zu beobachten. Wenn die Kinder größer sind, wollen sie das unbedingt auch mal ausprobieren.

Auch die berühmten Sete Cidades sollte man während eines Azorenurlaubes unbedingt besuchen. Schon der erste Blick von einem der zahlreichen Aussichtspunkte auf die beiden Kraterseen, den blauen und den grünen, ist schlicht überwältigend.

Kajaktour

Richtig beeindruckend wird dieses Naturwunder, wenn man es vom Wasser aus erlebt. Mit dem Kajak über die spiegelglatte Oberfläche zu gleiten, umgeben von den steilen Kraterhängen, ist ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst.

Ein absolutes Highlight ist die Fahrt unter der Brücke hindurch, die den blauen vom grünen See trennt. Kaum ist man auf der anderen Seite, verändert sich die Atmosphäre spürbar: Das Wasser wirkt dichter, stiller, und die Farben leuchten intensiver.

Wenn man nah am Ufer entlang paddelt, entdeckt man kleine versteckte Buchten und geheimnisvolle Höhlen zwischen Mangroven und Felsen. In diese kann man mit dem Kajak vorsichtig hineingleiten und plötzlich scheint die Zeit stillzustehen. Für einen Moment fühlt man sich, als wäre man in eine andere Welt eingetaucht. Die Kinder waren begeistert, diese kleinen „Geheimverstecke“ zu entdecken, und für uns Erwachsene war es einer dieser seltenen Momente, in denen man einfach still staunen kann. Kein Wunder, dass die Kajaktour auf den Sete Cidades einer der absoluten Familienhöhepunkte war!

Sohn in gelbem Kajak schaut zu Mutter und Bruder in einem orangenem Kajak, alle tragen Schwimmwesten
Helles Gebäude umgeben von Bäumen an einem Teich

Terra Nostra Garden

Auch dieses Jahr wieder haben wir uns bewusst dazu entschieden in Furnas direkt in dem Hotel zu übernachten, was zu dem berühmten Terra Nostra Garden gehört. Als Hotelgast hat man nämlich den absoluten Vorteil, dass man außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten in den Park kann und genau das macht den Aufenthalt so einzigartig.  Wir haben diesen Vorteil natürlich jeden Nachmittag und Abend ausgenutzt. Der Park hat so viele tollen Ecken, und hinter jeder Abbiegung entdeckt man ein neues Highlight. Mir haben vor allem der imposante Eukalyptusbaum und die riesigen Ginkgobäume gefallen. Meine Kinder fanden den kleinen sprudelnden Teich, über dessen Steine sie von einer Insel zur nächsten hüpfen konnten, besonders schön.

Ein besonderes Erlebnis ist auch das thermische Becken im Zentrum des Gartens, gefüllt mit mineralhaltigem, warmem Wasser, das von den heißen Quellen gespeist wird. Das Wasser schimmert in einem tiefen Ockerton, und wer hineintaucht, spürt sofort, wie wohltuend es ist. Abends, wenn das Becken in sanftes Licht getaucht wird und kaum noch jemand da ist, entsteht eine fast mystische Atmosphäre.

Schwefelquellen

Und wenn man bereits in Furnas ist, darf natürlich auch ein Besuch bei den Schwefelquellen mitten in der Stadt nicht fehlen, die mit ihrem Blubbern und Dampfen eindrucksvoll zeigen, wie aktiv die Erde hier ist. Der Geruch von Schwefel liegt in der Luft, während aus der Erde kleine Fontänen aus heißem Dampf schießen. Man spürt hier die rohe Kraft der Natur, die tief unter einem arbeitet.

Man liest und hört natürlich auch überall vom berühmten Furnastopf. Dieser traditionelle Eintopf, der ausschließlich in Furnas zubereitet wird, vereint verschiedenste Fleisch- und Gemüsesorten in einem Gericht. Das Besondere daran: Der Topf gart stundenlang in den heißen Schwefelquellen der Region, tief in der vulkanischen Erde, und entwickelt dadurch ein ganz eigenes, intensives Aroma. Natürlich haben wir ihn auch probiert. Es war eine außergewöhnliche kulinarische Erfahrung.

Heiße Quelle mit Dampf inmitten grüner Hügel mit blauem Himmel
Lächelnder Junge gräbt im schwarzen Sand mit dem Meer im Hintergrund

Strand

Bei einem Urlaub mit Kindern sollte eines auf keinen Fall zu kurz kommen: entspannte Zeit am Strand. Genau dafür ist São Miguel ein echtes Paradies. Mein absoluter Lieblingsstrand liegt bei Santa Barbara. Der weitläufige Strand bietet genügend Platz, um selbst in der Hochsaison ein ruhiges Fleckchen zu finden. Der schwarze Lavasand ist nicht nur ein echter Hingucker, sondern perfekt für kreative Sandburgen, während die Wellen Kinder wie Erwachsene gleichermaßen dazu einladen, ins Wasser zu springen und den Moment zu genießen.

Aussichtspunkte

Ein weiterer Tipp, der unseren Familienurlaub auf den Azoren besonders gemacht hat: Folgt einfach den vielen Schildern zu den „Miradouros“ – den Aussichtspunkten. Davon gibt es entlang der Straßen unzählige und jeder einzelne überrascht mit einem neuen, atemberaubenden Blick. Auch wenn sich die Fahrt dadurch etwas verlängert, lohnt sich jeder Stopp.

Oft sind die Aussichtspunkte liebevoll mit Picknickplätzen ausgestattet, die wir als Familie gerne für kleine Snackpausen genutzt haben. Diese spontanen Pausen, mit Blick auf das Meer oder die grünen Hügel, sollte man auf keinen Fall versäumen, helfen sie doch, jeden Urlaub unvergesslich zu machen.

Junge, umgeben von Grün, schaut aufs Meer hinaus

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