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Bergkette in den Gelben Bergen in China
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China in der Nebensaison entdecken – Meine Tipps!

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Für meine China Rundreise hatte ich vor allem eines im Kopf: Natur pur erleben – und natürlich durften auch bekannte Highlights wie die Chinesische Mauer nicht fehlen. Auch wenn es nicht die ideale Reisezeit war, kann ich schon jetzt sagen: China ist auch Ende November und Anfang Dezember eine Reise wert! In diesem Blog nehme ich Sie mit auf meine Reise durch China in der Nebensaison und berichte von den besten Naturerlebnissen, die ich unterwegs hatte.

Chiara💚von erlebe

Chiara 💚 von erlebe


 

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Frau vor der Chinesischen Mauer in China

Start in Peking – Die berühmte Mauer mit einem Hauch von Einsamkeit

Auf einer ersten China Reise dürfen Peking und die Chinesische Mauer natürlich nicht fehlen. Also begann mein Abenteuer mit einem Flug von Frankfurt nach Peking. Ich besuchte die berühmten Hutongs und die Verbotene Stadt, und am zweiten Tag ging es dann direkt zur Mauer – genauer gesagt zum Abschnitt bei Jinshangling. Dieser Teil der Mauer ist zwar teilweise anstrengend zu erklimmen, aber gleichzeitig weniger besucht, da er ca. 2,5 Stunden von Peking entfernt liegt und nicht vollständig restauriert ist. Der Tourismus in China schläft nie, aber Ende November kann man China in der Nebensaison entdecken, und so war ich fast ganz allein auf diesem beeindruckenden Bauwerk unterwegs.

Zu Beginn liefen noch zwei Frauen mit mir, die ihren Souvenirstand aufsuchten, doch ansonsten begegneten mir in den ersten zwei Stunden nur fünf weitere Menschen. In der letzten Stunde sah ich noch einige Besucher, aber den Großteil der Zeit war ich völlig alleine. Ein echtes Highlight, auch wenn es bei 5 Grad ziemlich kalt war.

Zhangjiajie – Die Avatarberge und ein unvergesslicher Park

Nach Peking ging es per Zug in ca. 11 Stunden zum ersten Naturhighlight: dem Zhangjiajie National Forest, besser bekannt als die „Avatarberge“. Hier, im südlicheren Teil Chinas, waren die Temperaturen mit etwa 15 Grad deutlich angenehmer. Da ich nur einen vollen Tag zur Verfügung hatte, weil ich am vorherigen Tag auf dem Tianmen Mountain herrliche Aussichten genossen hatte, war ich bereits um 7 Uhr zur Öffnung des Parks vor Ort, während hinter mir die Sonne noch aufging.

Der Park ist seinen Hype absolut wert, und ich empfehle Ihnen auf jeden Fall, zwei volle Tage hier zu verbringen, um die Kulisse voll und ganz auszukosten. Die markanten Bergpfeiler, die als Inspiration für den Film Avatar dienten, zu sehen, war einfach unglaublich. Obwohl es relativ viele Besucher gab, verteilten sich die Menschen so gut, dass ich nie lange anstehen musste, um in den Bus oder die Gondel zu steigen. Das ist ein echter Vorteil einer Reise in China in der Nebensaison, da es in der Hauptsaison zu langen Schlangen kommt. Neben sehr vielen Treppenstufen, durch die Sie am nächsten Tag Ihre Beine spüren werden, bewegt man sich größtenteils mit kostenlosen Bussen oder der Gondelbahn fort. Die Gondelfahrten zwischen den imposanten Bergen waren mein absolutes Highlight, da sie atemberaubende Ausblicke bieten. Es gibt auch viele Aussichtspunkte, die man in den jeweiligen Bereichen des Parks zu Fuß entdecken kann und die ebenfalls beeindruckende Ausblicke bieten.

Seilbahn in den Avatarbergen in China
Fluss in Fenghuang in China

Fenghuang – Ein entspannter Halt in der „Phoenixstadt“

Nur eine Stunde von Zhangjiajie entfernt liegt die antike Stadt Fenghuang, die oft als „Phoenixstadt“ bezeichnet wird. Die Altstadt, die von einem Fluss durchzogen ist und von zahlreichen Brücken überspannt wird, hat ihren ganz eigenen Charme. Besonders faszinierend sind die alten Holzhäuser, die auf Stelzen ins Wasser gebaut wurden.

Da ich Fenghuang außerhalb der Hochsaison besuchte, konnte ich den Ort ohne die sonst üblichen Menschenmassen in Ruhe erkunden. Ich entspannte mich nach den vielen Wanderungen und Spaziergängen, schlenderte am Fluss entlang und beobachtete die Menschen, die sich in traditioneller Kleidung fotografieren ließen. Wenn die Sonne untergeht, taucht die Stadt in ein goldenes, teils buntes Licht – es lohnt sich also, auch am Abend noch einmal loszuziehen. Manchmal gibt es sogar kleine Shows auf dem Wasser, die das Erlebnis zusätzlich bereichern.

Yangshuo – Ein weiteres Naturparadies und perfekte Entspannung

Von Fenghuang ging es für mich weiter zu den Karstbergen in Yangshuo bei Guilin. Diese Region ist berühmt für ihre idyllische Landschaft, in der unzählige Berggipfel aus der Umgebung emporragen. Auf einer Fahrradtour und einer Bambusfloßfahrt erkundete ich die Gegend.

An meinem freien Tag spazierte ich gemütlich an Feldern und Äckern vorbei und bestaunte die Kulisse der Berge. Ich fand ein gemütliches Café mit Blick auf die Felder, in dem ich bei Kaffee und Kuchen entspannte. Die Region ist perfekt, um nach einem aufregenden und laufintensiven Start ein wenig zur Ruhe zu kommen. Da sich diese Gegend weit im Süden befindet, kann es hier auch Anfang Dezember noch recht warm werden. Durch die Weitläufigkeit verteilt sich der Tourismus gut, sodass in der Nebensaison vergleichsweise wenig los ist.

Floss bei Yanshou in China
Frau in den Gelben Bergen in China

Hangzhou und die Gelben Berge – Ein erster Hauch von Winter

Und schon warteten die nächsten Berge auf mich. Es ging nach Hangzhou zu den Gelben Bergen. Hier wurde es wieder recht kalt – mittlerweile war es bereits Dezember –, aber auch das war mit dem altbekannten Zwiebellook gut zu meistern. In den Tälern konnte ich sogar noch die herbstlichen Farben bewundern.

Ich übernachtete in der Stadt und nahm am nächsten Morgen die Gondel hinauf in die Berge. Es war eine unvergessliche Fahrt – als ich aus der Gondel stieg und um die Ecke bog, wurde ich von einer atemberaubenden Aussicht begrüßt. Es war nicht vollständig klar und recht wolkig, was die weitläufigen Berge fast wie gemalt aussehen ließ. Auch hier gab es viele Stufen, die mich durch die Berge führten, aber die Anstrengung wurde mit fantastischen Aussichten belohnt. Auf den Berg nahm ich nur Gepäck für eine Nacht mit, da ich ein gutes Stück zu meinem Hotel laufen musste. Mein Hauptgepäck blieb unten im Tal. (Hinweis: Dieser Baustein wird je nach Reiseroute und Zugverbindungen angepasst und eventuell in der Reihenfolge geändert.)

Unterwegs machte ich bereits Halt an zwei Aussichtspunkten. Die Aussichten, die sich mir boten, waren atemberaubend. Die Berge und Felsen sind spektakulär und teils mit Tannen bewachsen. Der Duft in der Luft versetzte mich trotz des eher herbstlichen Wetters fast ein wenig in Weihnachtsstimmung. Hier oben waren es zwar wieder nur etwa 5 Grad, und die Tannen hatten morgens noch vereiste Stellen, da die Temperaturen in den Nächten mittlerweile unter null Grad fielen, aber durch die vielen Stufen wurde mir schnell warm. Trotzdem muss ich gestehen, dass ich gegen Ende die vielen Stufen der Reise etwas verflucht habe.

Am Abend habe ich mir noch einen schönen Sonnenuntergang angesehen. Es wäre besonders schön gewesen, früh aufzustehen, um den Sonnenaufgang zu erleben, doch leider hatte ich kein Glück mit dem Wetter. Daher schlief ich lieber noch eine Stunde länger, bevor es mit der Gondel zurück ins Tal ging, wo mein Fahrer bereits auf mich wartete, um mich zum Bahnhof zu bringen.

Berg in den Gelben Bergen in China
Skyline von Shanghai in China

Die letzte Etappe – Von Suzhou nach Shanghai

Meine Reise neigte sich langsam dem Ende zu, und ich machte noch einen Halt in Suzhou, dem „Venedig Chinas“. Die Altstadt mit ihren Kanälen ist der perfekte Ort zum Schlendern und Einkaufen, und natürlich durfte ich auch einen der berühmten Gärten besuchen. Ich muss ehrlich sagen: An einem Samstag war es trotz meiner Reise durch China in der Nebensaison wirklich voll. Früh aufzustehen oder kurz vor Schließung zu kommen, lohnt sich also.

Meine letzte Nacht verbrachte ich in Shanghai. Den Nachmittag verbrachte ich in der Altstadt, schlenderte durch die verwinkelten Gassen und schaute in einigen Geschäften vorbei. Abends ging es dann natürlich zum Bund – ein Pflichtprogramm, wenn man in Shanghai ist. Ich bestaunte die Skyline, die nach Sonnenuntergang in leuchtendes Licht getaucht war, bevor ich für ein letztes Abendessen zurück in die Altstadt ging.

Mein Fazit

Alles in allem war meine Reise durch China in der Nebensaison ein unvergessliches Erlebnis. Ich hatte die Möglichkeit, Highlights wie die Chinesische Mauer fast ganz allein zu erleben und beeindruckende Bergformationen zu bestaunen. Es war zwar teils kalt, aber genau diese Umstände machten die Reise noch besonderer. Wer also das Land ohne die üblichen Touristenmassen erleben möchte, dem kann ich eine Reise in der Nebensaison nur empfehlen!

Sie planen bereits Ihre eigene Reise nach China? Wir beraten Sie gerne und helfen Ihnen dabei, Ihre individuelle China Rundreise zu gestalten.

Frau in den Avatarbergen in China

 

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