
5 Reisetipps für Irland – meine Highlights entlang der Westküste
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Irland hat mich vor allem mit seiner Mischung aus wilder Natur, gemütlichen Pubs und diesen kleinen Orten überrascht, in denen man sofort runterkommt. Gerade entlang der Westküste reiht sich ein Highlight an das nächste – und oft sind es gar nicht die bekanntesten Spots, die am meisten hängen bleiben.
Dies sind meine fünf persönlichen Tipps für eine Rundreise durch Irland:

Lisa 💚 von erlebe
1. Connemara entdecken – raue Küsten, grüne Hügel und kleine Pubs
Connemara gehört für mich zu den schönsten Regionen Irlands. Die Landschaft wirkt fast unberührt: weite Moorflächen, kleine Seen, schroffe Küsten – und immer wieder Schafe auf der Straße.
Ein schöner Ausgangspunkt ist die Gegend rund um die Kylemore Abbey, die malerisch an einem See zwischen Bergen liegt. Für eine leichte Wanderung mit Aussicht kann ich den Lower Diamond Hill Walk im Connemara National Park empfehlen – oben wartet ein weiter Blick über Küste und Berge.
Besonders überrascht haben mich auch die Cleggan Cliffs. Sie sind deutlich ruhiger als die Cliffs of Moher, aber mindestens genauso beeindruckend. Statt Trubel wartet hier vor allem eins: Wind, Weite und ein endloser Blick über den Atlantik.
Und nach so einem Tag? Für mich ging es ins Paddy’s Pub in Tully Cross – klein, entspannt und oft mit Live-Musik. Wer etwas typisch Irisches probieren möchte: Ein Baby Guinness gibt es in jedem Pub. Kein Bier, sondern ein Shot aus Kaffeelikör und Irish Cream – und irgendwie passt der perfekt zu so einem Abend.



2. Galway – Musik, bunte Häuser und irisches Lebensgefühl
Galway hat mir sofort gefallen. Die Stadt wirkt lebendig, kreativ und gleichzeitig angenehm entspannt. Besonders schön ist das Latin Quarter mit seinen bunten Fassaden, kleinen Geschäften und vielen Pubs.
Abends spielt sich das Leben vor allem in den traditionellen Bars ab. Besonders gut gefallen haben mir Monroe’s Tavern und The Quays – beide bekannt für Live-Musik und typisch irische Atmosphäre. Gerade wenn spontan Musiker anfangen zu spielen und der ganze Pub mitsingt, merkt man schnell, warum Galway für viele die kulturelle Hauptstadt Irlands ist.
Kleiner praktischer Tipp: Wer von Galway weiter Richtung Süden fährt, kann den Shannon mit der Fähre überqueren. Das spart einen großen Umweg. Die Fähre fährt regelmäßig, das Ticket gibt es unkompliziert an Bord.
3. Dingle & der Slea Head Drive – Irland wie aus dem Bilderbuch
Die Halbinsel Dingle war für mich eines der schönsten Ziele der Reise. Besonders empfehlenswert ist der Slea Head Drive, eine rund 38 Kilometer lange Panoramaroute ab und bis Dingle. Für die Strecke selbst braucht man zwar nicht lange, aber durch die vielen Stopps sollte man insgesamt etwa drei bis vier Stunden einplanen.
Die Straße führt vorbei an grünen Hügeln, kleinen Stränden, Schafen auf den Straßen und ständigem Blick auf den Atlantik. Einer der bekanntesten Stopps ist der Dunquin Pier mit seinem geschwungenen Weg hinunter zum Meer – definitiv eines der ikonischsten Fotomotive Irlands.
Ein kleiner Tipp für unterwegs: Immer Ausschau nach einem der kleinen Crab Roll Food Trucks halten. Die frischen Krabbenbrötchen schmecken hier mit Meerblick besonders gut.


4. Wandern im Killarney National Park
Der Killarney National Park ist perfekt, wenn man Irlands Natur etwas aktiver erleben möchte. Besonders gut gefallen hat mir die Wanderung ab dem historischen Muckross House.
Von dort geht es durch Wälder und entlang des Sees bis zum kleinen Dinis Cottage. Unterwegs wechseln sich ruhige Waldwege, Ausblicke aufs Wasser und immer wieder kleine Brücken und Buchten ab.
Am Dinis Cottage kann man gemütlich einkehren, bevor es zurückgeht. Wer möchte, kann von dort auch ein kleines Boot zurück Richtung Muckross House nehmen. Ich bin die Strecke komplett gelaufen – insgesamt sollte man dafür etwa drei bis vier Stunden einplanen.
5. Die Skellig Road & die Kerry Cliffs
Die Gegend rund um die Skellig Road gehört für mich zu den landschaftlichen Highlights im Südwesten. Die Straßen verlaufen direkt an der Küste, mit ständigem Blick auf das Meer und die vorgelagerten Inseln.
Besonders empfehlen kann ich die Wanderung zum Bolus Head. Der Weg ist nicht allzu schwierig, bietet aber fantastische Ausblicke auf die berühmten Skellig Islands und die wilde Atlantikküste.
Danach lohnt sich ein Stopp in Portmagee. Direkt am Hafen gibt es ein kleines pinkes Café, das man eigentlich nicht übersehen kann – perfekt für einen Kaffee mit Blick aufs Wasser.
Nicht weit entfernt liegen außerdem die beeindruckenden Kerry Cliffs. Gerade bei gutem Wetter reicht der Blick weit hinaus auf den Atlantik und die Skellig Islands.

Mein Fazit
Irland hat für mich vor allem von diesen kleinen Momenten gelebt: spontane Live-Musik im Pub, eine Küstenstraße fast für sich allein oder ein richtig guter Kaffee mit Blick aufs Meer. Genau diese Mischung macht eine Rundreise entlang der Westküste so besonders.
Und eins ist für mich jetzt schon klar: Das war ganz sicher nicht mein letzter Besuch auf der Insel. Gerade auch durch die kurze Flugzeit ist Irland ein perfektes Ziel für „zwischendurch“ – wenn man mal kurz raus möchte und trotzdem das Gefühl haben will, richtig weit weg zu sein und doppelt entspannt wieder nach Hause zu kommen.
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