
Tag 1 – Ankunft in Haría
Reisezeit ca. 30 Minuten, 35 km
Ihre Reise beginnt Haría, ein beschauliches Dorf eingebettet in eine Landschaft aus Palmen und sanft geschwungenen Hügeln. Der Ort eignet sich ideal um den Norden der Insel zu erkunden. Genießen Sie zunächst eine erfrischende Auszeit am Pool, bevor Sie entspannt durch die idyllischen Gassen schlendern. Unterwegs begegnen Ihnen hübsche Plätze, auf denen sich das alltägliche Dorfleben abspielt. Den Tag lassen Sie am besten in einem kleinen, authentischen Lokal bei köstlichen Tapas gemütlich ausklingen.
Tag 2 – Ausflug zur Insel La Graciosa
Heute erkunden Sie La Graciosa, eine kleine Insel, auf der alles etwas ruhiger zugeht. Sie werden an Ihrer Unterkunft abgeholt und zum Hafen von Órzola gebracht. Von dort bringt Sie die Fähre in rund 30 Minuten nach Caleta del Sebo, ein charmantes Fischerdorf direkt am Meer.
Anschließend geht es weiter auf einem Katamaran, wo Sie entlang der Küste die Aussicht bis zur Montaña Amarilla genießen können. Am Playa La Francesa bleibt Zeit zum Schwimmen, Sonnenbaden oder Entspannen. Währenddessen wird an Bord frische Paella mit Beilagen serviert. Auf dem Rückweg erwarten Sie die beeindruckenden Klippen von Famara. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie diesen rundum entspannten Tag.

Tag 3 – Erkundungen im Norden
Verbringen Sie einen abwechslungsreichen Tag rund um Haría und entdecken Sie einige der faszinierendsten Orte Lanzarotes. Erkunden Sie beispielsweise die beeindruckende Cueva de los Verdes oder besuchen Sie nach naheliegende Dorf Teguise, wo Sie durch weiße Gassen schlendern können. Alternativ besuchen Sie die Meerwasserpools von Punta Mujeres oder erleben Sie bei den kunstvoll gestalteten Jameos del Agua die besondere Verbindung aus Natur und Architektur vom Künstler César Manrique.
Gerne können wir Ihnen auch vorab ein Eintritt oder eine Tour organisieren – sprechen Sie uns gerne an.
Tag 4 – Weiterfahrt nach Yaiza
Fahrzeit ca. 24 Minuten, 20 km
Nach einem guten Frühstück lassen Sie es ruhig angehen. Die Entfernungen auf Lanzarote sind gering, sodass Sie keine Eile haben und einen langen Reisetag vor sich haben. Bevor Sie zu Ihrem nächsten Ziel weiterfahren, möchten wir Ihnen die Lavafelder von La Geria vorstellen. Sie scheinen für die Landwirtschaft fast ungeeignet zu sein, und doch wachsen hier Trauben, die für frischen, charaktervollen Wein sorgen. Bei El Grifo, dem ältesten Weingut der Kanarischen Inseln, spazieren Sie an Reben vorbei, die in runden Gruben liegen und durch halbe Mauern aus Lava geschützt sind. Sie erfahren, wie die Weinherstellung an diesem Ort trotz Wind, Trockenheit und vulkanischem Boden über Generationen hinweg weitergegeben wurde. Im Schatten einer Palme probieren Sie ein Glas Malvasia mit Blick auf die stille, hügelige Mondlandschaft. Ein schöner Moment, um inne zu halten und einfach zu genießen, was Lanzarote so besonders macht.
Anschließend fahren Sie weiter nach Yaiza, einem der ruhigsten und charakteristischsten Dörfer Lanzarotes. Die weiß getünchten Häuser, Palmen und blühenden Sträucher bilden einen starken Kontrast zu der dunklen Vulkanlandschaft, die sie umgibt. Sie übernachten in einem stimmungsvollen Landhaus mit authentischen Details wie Holzbalken und dicken Mauern. Die kleine Unterkunft verfügt über einen schönen Innenhof und einen Swimmingpool, in dem Sie sich nach einem erlebnisreichen Tag wunderbar entspannen können.


Tag 5 – Vulkane, Küsten und kanarischer Wein
Heute entdecken Sie den beeindruckenden Nationalpark Timanfaya bei einer organisierten Bustour. Während Sie die Route der Vulkane entlangfahren, verwandelt sich die Landschaft langsam in ein Meer aus Lavafeldern, Kratern und rostfarbenen Hügeln. Bei Islote de Hilario sehen Sie, wie lebendig die Insel noch ist: Dampf sprüht aus dem Boden, trockene Sträucher fangen Feuer und die Hitze unter Ihren Füßen ist fast spürbar.
Wer Lust hat, kann unterwegs einen optionalen Kamelritt über das vulkanische Gelände unternehmen. Danach fahren Sie weiter zur Küste bei Los Hervideros, wo der Atlantik mit voller Wucht auf die Lavafelsen trifft. Etwas weiter entfernt liegt El Golfo, ein leuchtend grüner Kratersee, der fast außerirdisch wirkt. Sie beenden den Tag mit einem Besuch bei einem Winzer in La Geria, dem Weinanbaugebiet von Lanzarote. Zwischen niedrigen Mauern aus Vulkangestein wachsen hier die Trauben. Mit einem Glas kühlem Malvasia in der Hand und Blick auf die stille Lavalandschaft fühlt sich der Tag vollkommen an.
Tag 6 – Überfahrt nach Fuerteventura
Reisezeit ca. 35 Minuten mit dem Boot
Zeit, Kurs auf die nächste Insel zu nehmen. Von Playa Blanca im Süden Lanzarotes aus fahren Sie mit der Fähre nach Corralejo auf Fuerteventura. Die Überfahrt dauert knapp eine halbe Stunde, und Sie können Ihren Mietwagen einfach mit an Bord nehmen. Während die Umrisse Lanzarotes langsam verschwinden, sehen Sie schon die Sandstrände und Dünen Fuerteventuras näher kommen.
Corralejo fühlt sich sofort anders an. Normalerweise meiden wir überfüllte Badeorte, aber für diesen machen wir gerne eine Ausnahme. Das ehemalige Fischerdorf im Norden der Insel hat sich zu einem lebhaften Ausgangspunkt entwickelt, ohne seinen Charme zu verlieren. Sie spazieren durch farbenfrohe Gassen, finden entspannte Strandbars und blicken von der Terrasse aus direkt auf das Wasser und Lanzarote in der Ferne. Je nach Saison übernachtet man in einem kleinen Apartment in Meeresnähe. Am Ende des Tages spaziert man zum Hafen, schlendert an Surfshops vorbei oder kehrt in ein Fischrestaurant ein, wo das Mojo schon auf dem Tisch steht.


Tag 7 – Isla de Lobos erkunden
Vor der Küste von Fuerteventura liegt Isla de Lobos, eine unbewohnte Insel, auf der die Zeit still zu stehen scheint. Von Corralejo aus nehmen Sie die Fähre und nach einer kurzen 15-minütigen Fahrt gehen Sie an Land. Keine Straßen, keine Autos, keine Terrassen. Nur Sandwege, vulkanische Felsen und das Rauschen des Windes und des Meeres. Hier können Sie zum alten Leuchtturm wandern, vorbei an einer mondähnlichen Landschaft, die gleichzeitig leer und beeindruckend wirkt. Unterwegs begegnen Sie fast niemandem. Vielleicht nehmen Sie ein Bad in einem der natürlichen Becken oder breiten Ihr Handtuch auf dem kleinen Strand aus. Vergessen Sie nicht, etwas zu essen und zu trinken mitzunehmen, denn auf der Insel gibt es keine Gastronomie, und genau das macht sie so besonders. Am Ende des Nachmittags fahren Sie zurück nach Corralejo, mit einem Kopf voller Ruhe und Sonne und dem Gefühl, für einen Moment in einer ganz anderen Welt gewesen zu sein.
Tag 8 – Popcornstrände und Vulkangipfel
Entlang der Nordküste von Fuerteventura liegen Buchten, Klippen und Strände, an denen man sich wie allein auf der Welt fühlt. Man fährt über einen unbefestigten Weg entlang der rauen Küste, hält an kleinen Buchten und gelangt schließlich zum Popcornstrand. Kein Scherz: Hier ist der Strand voller weißer Steinchen, die wie Stückchen Popcorn aussehen. Es ist seltsam, fotogen und ganz anders als das, was man gewohnt ist. Wer noch etwas Energie übrig hat, kann den Vulkan Calderón Hondo um die Ecke besuchen. In weniger als einer Stunde wandern Sie auf einem gut begehbaren Weg zum Kraterrand. Oben angekommen, blicken Sie über den Norden der Insel, mit Corralejo auf der einen Seite und, wenn es klar ist, sogar Lanzarote am Horizont. Eine schöne Mischung aus Action und Stille, aus bizarrer Natur und weiten Ausblicken.


Tag 9 – In den Süden der Insel
Reisezeit ca. 1,5 Stunden, 100 km
Durch staubige Straßen, vorbei an alten Windmühlen und durch ruhige Dörfer, in denen das Leben noch im Rhythmus des Dorfplatzes verläuft, fahren Sie weiter in den Süden der Insel. Unterwegs bietet sich ein Zwischenstopp am beeindruckenden Calderón Hondo oder am weniger bekannten, aber ebenso faszinierenden Volcán de Arenal an.
Ihr Ziel ist das entspannte Surferdorf La Pared, das nur wenige Gehminuten vom Strand entfernt liegt. Die Küste hier ist wilder und ursprünglicher als an der Costa Calma – genau das macht ihren besonderen Reiz aus. Unberührte Natur, weite Ausblicke und die kraftvollen Wellen des Atlantiks prägen die Atmosphäre dieses Ortes. La Pared ist der ideale Ausgangspunkt, um den Süden der Insel in seiner ganzen Vielfalt zu erkunden. Wenn Sie sich zwischendurch nach ruhigerem, badefreundlicherem Meer sehnen, erreichen Sie die geschützten Strände der Costa Calma in nur etwa 15 Minuten Fahrzeit.
Auf Wunsch buchen wir gerne auch eine komfortablere Unterkunft direkt an der Costa Calma für Sie – sprechen Sie uns einfach an!
Tag 10 – Entspannen oder Aktiv sein
Der heutige Tag steht Ihnen zur freien Verfügung – perfekt, um die vielfältigen Landschaften Fuerteventuras individuell zu entdecken. Rund um La Pared sowie in Richtung Norden und Westen bieten sich verschiedene eindrucksvolle Ausflugsmöglichkeiten.
Für Naturliebhaber empfiehlt sich eine Wanderung durch den Barranco de las Peñitas. Die beeindruckende Schlucht führt Sie durch eine ruhige, nahezu mystische Landschaft. Wer mag, kann am Ende noch einen kleinen Anstieg auf sich nehmen und eine außergewöhnliche Felsformation entdecken – ein lohnendes Extra, aber kein Muss.
Ein echtes Highlight für Aktive ist der Aufstieg auf den Pico de la Zarza, den höchsten Berg der Insel. Der Weg dorthin ist breit und gut begehbar, und oben angekommen werden Sie mit einer spektakulären Aussicht über die Westküste belohnt.
Gestalten Sie Ihren Tag ganz nach Ihren Vorlieben – aktiv, entspannt oder eine Mischung aus beidem.


Tag 11 – Ihr letzter voller Tag auf der Insel
Heute entscheiden Sie ganz allein, was Sie noch sehen oder unternehmen möchten. Vielleicht machen Sie noch einen Spaziergang durch das Landesinnere oder suchen wieder die Küste auf.
Nur etwa 10 Minuten entfernt liegt der Mirador Astronómico, ein wunderschöner Aussichtspunkt mit weitem Blick über die Landschaft. Besonders bei klarem Himmel entfaltet dieser Ort eine ganz besondere Stimmung. Etwas weiter entfernt liegen ruhige Strände wie Playa del Puertito oder Ajuy mit seinem schwarzen Sand und seinen Höhlen. Ein lohnenswerter Abstecher auf dem Weg nach Ajuy ist Betancuria, einem der schönsten und traditionsreichsten Dörfer im Inselinneren.
Sie können sich noch einmal am Strand entlanglaufen oder einfach mit einem Buch am Pool liegen bleiben. Dieser letzte Tag ist dazu da, um in Ihrem eigenen Tempo abzuschließen, mit einem letzten Blick über die Landschaft und vielleicht einem letzten Sprung in den Pool.
Tag 12 – Rückreise
Die Reise neigt sich dem Ende zu. Sie packen Ihre Sachen, steigen ins Auto und fahren zum Flughafen von Fuerteventura. Dort geben Sie Ihren Mietwagen zurück. Der Flug nach dauert etwas mehr als vier Stunden – genug Zeit, um sich langsam von der Insel zu verabschieden. Unter Ihnen sehen Sie die Landschaft immer kleiner werden: die Lavafelder, die Berge, das Meer. Vielleicht scrollen Sie noch ein wenig durch Ihre Fotos, vielleicht dösen Sie auch einfach nur vor sich hin. Was bleibt, ist das Gefühl von Weite, von Ruhe, von Farbe. Dies war kein gewöhnlicher Strandurlaub, sondern eine Reise voller Überraschungen, Stille und Orte, die man nicht so schnell vergisst.
Möchten Sie Lanzarote und Fuerteventura gerne etwas intensiver kennenlernen und nur eine der beiden Inseln besuchen? Dann schauen Sie sich gerne unsere Lanzarote Rundreise oder unsere Fuerteventura Rundreise an.

Unterkunftsfotos






