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Andalusien mit Baby – unsere erste Reise als Familie

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Im Sommer sind wir Eltern geworden. Eine aufregende, schöne und zugleich intensive Zeit. Die ersten Wochen waren geprägt vom Ankommen, Kennenlernen und dem Finden eines neuen Alltags.

Als der Herbst näher kam, meldete sich schließlich auch unser Fernweh zurück. Wir wünschten uns für den November noch einmal Sonne, gutes Essen und ein entspanntes Reiseziel, das sich auch kurzfristig realisieren ließ – ohne stundenlange Flugzeit oder große Umstellungen. Ein Ort, an dem wir flexibel bleiben konnten und der gleichzeitig genug Abwechslung bot. Die Entscheidung fiel schnell auf Andalusien, genauer gesagt auf Sevilla und das Umland.

Tim💚von erlebe

Tim 💚 von erlebe


 

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Lächelnder Mann mit Kinderwagen in einer kleinen Gasse an einem Tisch mit einem Getränk

Sevilla: Spaniens temperamentvolle Stadt entdecken

Über erlebe buchten wir einen Mittagsflug, der sich als perfekte Wahl herausstellte: kein frühes Aufstehen, entspannte Abläufe und eine angenehme Ankunft am frühen Abend in Jerez de la Frontera. Gerade mit Baby empfanden wir diese Reisezeit als ideal. Der kleine, übersichtliche Flughafen machte es uns besonders leicht – kurze Wege, schnell den Mietwagen übernommen, alles in Ruhe verstaut und direkt losgefahren.

Schon nach knapp einer Stunde erreichten wir Sevilla, wo wir für die nächsten Tage ein schönes Apartment mit Blick auf den Fluss bezogen. Die Lage war ideal, um die Stadt entspannt zu erkunden. Alternativ lässt sich die Strecke auch sehr gut mit der Bahn zurücklegen, die direkt vom Flughafen ins Zentrum von Sevilla fährt – eine tolle Option für alle, die lieber ohne Mietwagen unterwegs sein möchten.

Wir waren bereits mehrmals in Andalusien, nun also zum ersten Mal mit Baby – und rückblickend können wir sagen: Es hätte kaum ein besseres Ziel für unsere erste Familienreise geben können. Die Andalusier haben wir als unglaublich offene, herzliche und vor allem kinderfreundliche Menschen erlebt. Unser Baby war überall willkommen. Ein Lächeln, ein freundliches Wort oder ein kurzer Plausch gehörten ganz selbstverständlich dazu und vermittelten uns vom ersten Moment an ein Gefühl von Gelassenheit.

Sevilla selbst ist ideal für Reisen mit Kind. Die Stadt bietet viel Schatten durch ihre Architektur, zahlreiche Innenhöfe und schmale Gassen. Gleichzeitig ist sie übersichtlich groß und lässt sich gut zu Fuß und mit Kinderwagen erkunden. Im historischen Stadtkern mit seinen engen Gassen und dem Kopfsteinpflaster ist die Babytrage manchmal die bessere Wahl. Hier kommt auch einer der großen Vorteile Andalusiens zum Tragen. Essen ist überall und jederzeit möglich.

Mit Baby in der Trage, auf dem Arm oder im Kinderwagen kann man an nahezu jeder Straßenecke einen kleinen Snack genießen, einen Kaffee trinken oder spontan eine Tapa bestellen. Die ausgeprägte Tapas-Kultur macht das Reisen mit Baby besonders entspannt – man bleibt so lange, wie es für alle passt, und zieht dann einfach weiter zur nächsten Bar. Kein Stress, kein „Wir müssen jetzt sitzen bleiben“, sondern maximale Flexibilität – ein enormer Pluspunkt, gerade mit einem kleinen Kind.
So vergingen unsere Tage wie im Flug. Wir schlenderten durch die Stadt, ließen uns treiben, machten Pausen, wann immer es nötig war und passten unser Tempo ganz dem Familienrhythmus an. Besonders das Alcázar von Sevilla hat uns begeistert. Die beeindruckende Architektur, die Geschichte und vor allem die weitläufigen Gärten machen den Besuch zu einem echten Highlight. Das Gelände ist auch mit Baby sehr gut machbar und bietet viele ruhige Ecken, schattige Wege und Sitzmöglichkeiten zum Durchatmen.

Mann mit Baby in der Trage in einem prächtigen Innenhof
Schwarzer Kinderwagen auf dem Strand, dahinter eine Frau auf einer Decke von hinten, in der Ferne das Meer und blauer Himmel

Weiterreise ins Umland: Andalusien von seiner ruhigen Seite

Nach fünf Nächten in Sevilla ging es für uns weiter ins Umland. Der Kontrast zur lebendigen Stadt tat uns gut und zeigte noch einmal eine ganz andere Facette Andalusiens. Wir besuchten kleine weiße Bergdörfer, fuhren durch weite Landschaften und genossen das entschleunigte Reisen abseits der großen Städte.

Ein besonderer Stopp war Jerez de la Frontera, das für uns einen guten Gegenpol zu Sevilla darstellte. Die Stadt ist ruhiger, authentisch und geprägt vom andalusischen Alltag. Dank der kurzen Wege lässt sich auch Jerez wunderbar zu Fuß erkunden. Beim Spazieren durch die Altstadt mit ihren kleinen Plätzen, schattigen Gassen und traditionellen Bars wurde schnell klar, wie sehr hier das Leben draußen stattfindet.

Abgerundet wurde unsere Reise durch entspannte Stunden an der Costa de la Luz. Auch wenn die Temperaturen im November kein Baden mehr zuließen, waren die Spaziergänge am Meer, die frische Meeresluft und die Weite der Strände eine wunderbare Ergänzung zur Stadtzeit.

Unser Fazit

Andalusien im Herbst ist ein ideales Reiseziel für Familien mit Baby. Angenehme Temperaturen, hervorragendes und unkompliziertes Essen, kurze Wege, offene Menschen und eine entspannte Lebensart machen diese Region für uns zu einem perfekten Ort für die erste gemeinsame Reise. Wir fühlten uns jederzeit willkommen, konnten unseren eigenen Rhythmus finden und gleichzeitig unglaublich viel erleben. Eine Reise die wir jederzeit wieder machen würden.

Andalusien klingt als Reiseziel auch für Sie spannend? Dann machen Sie es wie Tim und starten Sie mit uns in die gemeinsame Reiseplanung. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!


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