
Südafrika Abenteuer – Meine persönlichen Highlights
Blog
Die erlebe Reisespezialistin Yvonne war in Südafrika unterwegs. Dies ist der Reisebericht ihres Südafrika Abenteuers. Lassen Sie sich von Yvonne inspirieren!
Meine Reise begann im Nordosten Südafrikas mit der Ankunft am Flughafen Johannesburg. Dort wurden wir von einem privaten Fahrer sowie der Partneragentur bei einem Meet&Greet herzlich in Empfang genommen. Bereits der erste Stopp auf unserer Südafrika Rundreise war ein kleines Highlight: An einer Raststätte mit Blick auf ein Wasserloch konnten wir unsere ersten Nashörner beobachten.

Yvonne 💚 von erlebe


Hazyview & Ziplining auf der Panoramaroute
Unsere erste Station auf der Südafrika Reise führte uns nach Hazyview – ein charmantes Örtchen am Rande des Krüger-Nationalparks. Hier bezogen wir unsere Unterkunft in einer liebevoll geführten Lodge, einem kleinen, familiären Haus mit viel Charakter. Schon bei der Ankunft wurden wir von der Besitzerin mit echter Herzlichkeit begrüßt. Man spürte sofort, dass hier nicht nur großer Wert auf Gastfreundschaft gelegt wird, sondern dass sie mit Leib und Seele Gastgeberin ist. Besonders in Erinnerung geblieben ist uns der erste Abend: Wir saßen im Garten der Lodge unter dem südafrikanischen Sternenhimmel, umgeben vom leisen Zirpen der Grillen. In der Mitte brannte ein Lagerfeuer, das eine gemütliche, fast magische Atmosphäre schuf. Serviert wurde ein köstliches Drei-Gänge-Menü, frisch zubereitet und mit viel Liebe angerichtet. Es war mehr als nur ein Abendessen – vielmehr der perfekte Start in unsere Reise.
Am nächsten Morgen starteten wir zur berühmten Panoramaroute, ein Highlight unseres Südafrika Abenteuers. Unser Fahrer führte uns zu mehreren beeindruckenden Aussichtspunkten, darunter die atemberaubenden Three Rondavels und der Blyde River Canyon. Besonders aufregend war der Zipline-Stopp in der Graskop-Schlucht. Zur Stärkung kehrten wir anschließend im liebevoll gestalteten Restaurant „The Chubby Pig“ ein, bevor wir unsere Reise in Richtung Hoedspruit fortsetzten. Dort übernachteten wir wieder in einer gemütlichen Lodge.
Safari im Krüger-Nationalpark – Tierbegegnungen hautnah
Nach einem frühen Frühstück brachen wir voller Vorfreude in Richtung Krüger-Nationalpark auf – eine der bekanntesten Safari-Destinationen der Welt und Herzstück eines Südafrika Abenteuers. Unser Ziel war eine Lodge im privaten Manyeleti Game Reserve, das direkt an den Krügerpark grenzt. Bereits bei der Ankunft erwartete uns ein unvergesslicher Moment: Direkt am Pool der Lodge stand eine kleine Elefantenherde, die in aller Ruhe trank und sich von unserer Anwesenheit nicht im Geringsten stören ließ. Diese unmittelbare Nähe zu den Tieren, ohne Zaun oder Trennung, war zutiefst berührend und ein magischer Auftakt unseres Safari-Erlebnisses. Am Nachmittag begann unsere erste Pirschfahrt. In offenen Safari-Fahrzeugen erkundeten wir die weiten Savannen, begleitet von einem erfahrenen Ranger mit beeindruckendem Wissen über Flora und Fauna. Die Landschaft leuchtete golden in der untergehenden Sonne – der perfekte Zeitpunkt für unseren ersten Sundowner mitten in der afrikanischen Wildnis.
Der nächste Morgen begann noch vor Sonnenaufgang mit einer Sunrise-Safari. In der kühlen Morgenluft färbte sich der Himmel langsam in zarte Orangetöne, während die Savanne erwachte. Schon bald begegneten wir Giraffen, Zebras, Büffeln und Löwen – vier der Big Five hatten wir nun bereits gesehen. Lediglich der Leopard ließ sich zunächst nicht blicken, was ihn aufgrund seiner scheuen und nachtaktiven Lebensweise zum schwierigsten der legendären Fünf macht. Doch auch ohne ihn war das Erlebnis überwältigend: die Tierbeobachtungen, die Stille der Natur, die Spannung bei jeder neuen Sichtung – eine Erfahrung, die uns die Schönheit und den Zauber Afrikas auf einzigartige Weise näherbrachte.


Sabi Sands – Luxus, Wildnis und Gänsehautmomente
Nach einem letzten Frühstück in der Lodge ging es weiter zu einem weiteren Höhepunkt unserer Reise: dem exklusiven Sabi Sands Game Reserve – einem der renommiertesten privaten Reservate Südafrikas. Schon bei der Ankunft war klar, dass unsere Lodge etwas ganz Besonderes ist. Stilvolles Design, herzliche Atmosphäre und erstklassiger Service sorgten dafür, dass wir uns sofort wohlfühlten. Die großzügigen Zimmer im modernen Safari-Stil boten einen traumhaften Blick auf die umliegende Wildnis. Das absolute Highlight erwartete uns jedoch am Nachmittag: Kaum hatten wir das Camp zur Pirschfahrt verlassen, entdeckten wir unseren Leoparden. Majestätisch saß er da – und in diesem Moment war es offiziell: Wir hatten alle Big Five gesehen. Doch es kam noch besser. Während derselben Safari stießen wir auf ein neugeborenes Elefantenbaby, noch wackelig auf den Beinen und eng an die Seite seiner Mutter geschmiegt. Unser Guide erklärte uns, dass das Kleine erst am Morgen geboren worden war. Mit dabei war auch ein älteres Jungtier – vermutlich der „große Bruder“, der mit der neuen Familiensituation sichtlich überfordert war und mit lautem Schnauben und Trompeten seinem Unmut Luft machte. Diese intime Familienszene mitten in der Wildnis war zutiefst berührend und bleibt unvergessen. Am nächsten Morgen hieß es Abschied nehmen – nicht ohne Wehmut. Unser Fahrer, der uns vom ersten Tag an begleitet hatte, brachte uns zum Flughafen Mpumalanga. Er war weit mehr als nur ein Fahrer: ein herzlicher Reisebegleiter voller Geschichten, Tipps und mit einem geschulten Blick für besondere Momente am Wegesrand. Mit seiner ruhigen Art und seinem lokalen Wissen hat er den ersten Teil unserer Reise auf ganz besondere Weise bereichert.
Garden Route: Naturerlebnisse & Whale Watching
Von dort flogen wir weiter nach Port Elizabeth, übernahmen unseren Mietwagen und fuhren nach Tsitsikamma, der nächsten Station unseres Südafrika Abenteuers. Unsere charmante Unterkunft mit Pub und eigener Brauerei, erwies sich als idealer Ausgangspunkt. Der nahegelegene Nationalpark lud zu Wanderungen und intensiven Naturerlebnissen ein. Am nächsten Tag ging es über die traumhafte Route 62 nach Oudtshoorn. Unsere Unterkunft lag idyllisch an einem See, das Abendessen bereiteten wir selbst am Braai zu, und am Morgen erwartete uns ein reichhaltiger Frühstückskorb.
Nach den ereignisreichen Safari-Tagen führte uns unsere Reise weiter in die Küstenstadt Hermanus, die zu den besten Orten weltweit zur Walbeobachtung zählt. Bereits vom Balkon unseres Apartments bot sich uns ein spektakulärer Anblick: Mehrere Wale zeigten sich in der Bucht, tauchten auf, schlugen mit ihren Flossen und verschwanden wieder in den Tiefen des Ozeans. Ein unvergesslicher Moment – ganz entspannt beim Ankommen. Wie sich später herausstellte, war dies ein echter Glücksfall, denn die geplante Bootstour zur Walbeobachtung musste wetterbedingt abgesagt werden. Doch Hermanus hatte uns bereits vom ersten Augenblick an begeistert – durch seine raue Küstenlandschaft, die frische Meeresluft und den entspannten Charme.


Stellenbosch – Wein und Weitblick
Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf den Weg in die berühmte Weinregion rund um Stellenbosch. Majestätische Berge, endlose Rebenhänge und elegante Weingüter prägen diese beeindruckende Landschaft. Unsere wunderschön gelegene Unterkunft überzeugte mit ruhiger Atmosphäre, fantastischer Aussicht und persönlichem Flair.
Bevor wir dort ankamen, stand für meine Mitreisende noch ein sportliches Highlight an: eine geführte Mountainbike-Tour durch die Weinberge. Die Anbieter stellen Kindersitze, Anhänger und E-Bikes für Kinder ab 10 Jahren zur Verfügung – ideal für Familien. Während die Erwachsenen edle Tropfen verkosten, genießen die Kinder alkoholfreie Spezialitäten wie Traubensäfte oder regionale Leckereien. Am Nachmittag kehrten wir zurück zu unserer Unterkunft, wo wir eine exquisite Weinprobe mit Antipasti und traumhaftem Blick über die Reben bis zu den Bergen genießen durften – der perfekte Abschluss eines Tages voller Genuss und südafrikanischer Lebensfreude.
Kapstadt & Fazit der Reise
Der letzter Stopp unseres Südafrika Abenteuers war Kapstadt. Nach einem Besuch bei unserer Agentur vor Ort bezogen wir unser charmantes Hotel. Aufgrund eines Marathons war die Stadt nur eingeschränkt erlebbar, sodass wir spontan nach Hout Bay fuhren – eine traumhafte Strecke mit zahlreichen Fotostopps und Blick auf die Küste. Am letzten Tag wurde der Mietwagen direkt an unserer Unterkunft abgeholt, und der Transfer zum Flughafen erfolgte von unserem letzten Hotel. Mit unzähligen Eindrücken und Erinnerungen im Gepäck ging es über Doha zurück nach Frankfurt.
Mein Fazit: Südafrika hat mich begeistert – mit seiner atemberaubenden Natur, faszinierenden Tierwelt, kulinarischen Vielfalt und der Herzlichkeit seiner Menschen. Ein Land voller Kontraste, das ich von Herzen weiterempfehlen kann!
Sie planen bereits Ihr eigenes Südafrika Abenteuer? Wir beraten Sie gerne und helfen Ihnen dabei, Ihre individuelle Südafrika Rundreise zu gestalten.

Unsere beliebtesten Südafrika Reisen
