Chile Gesundheit

Medizinische Versorgung in Chile

MEDIZINISCHE VERSORGUNG

Informationen zur Gesundheitsvorsorge

erlebe-chile ist bemüht, die Aktualität und Korrektheit der folgenden Informationen zu gewährleisten. Wir raten Ihnen jedoch immer auch selbst Kontakt mit einer medizinischen Stelle aufzunehmen, um sich kompetent und aktuell zu Gesundheitsfragen beraten zu lassen.

Die medizinische Versorgung in Chile ist sehr gut und die Krankenhäuser und Kliniken in den großen Städten sind sehr modern. In den ländlichen Gebieten ist die Ärztedichte nicht ganz so groß und für größere Eingriffe muss man meist in die nächste Großstadt fahren, die unter Umständen mehrere hundert Kilometer entfernt sein kann.
Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, dann nehmen Sie am besten den Beipackzettel mit auf Ihre Reise.

Wir empfehlen Ihnen eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen, die Ihnen Arztrechnungen und Medikamente, die Sie vor Ort bar auslegen, im Nachhinein erstattet. Achten Sie darauf, dass auch der Rücktransport nach Europa mit abgesichert ist, damit Sie eventuell nötige größere Eingriffe zu Hause vornehmen lassen können.

Gesundheitsmaßnahmen vor Abreise

Nehmen Sie vor der Chile Reise Kontakt mit einer medizinischen Instanz wie z.B. Ihrem Hausarzt oder Apotheker auf. Eine Last-minute-Reise nach Chile ist für einen gesunden Menschen dennoch unproblematisch. Wir empfehlen Ihnen eine Kopie Ihres Impfpasses mitzunehmen.

Gesundheit nach der Heimkehr

Wenn Sie nach Ihrer Rückkehr (und das kann unter Umständen Monate später sein), Fieber, Magen- bzw. Darmbeschwerden oder weitere Beschwerden, die Sie nicht mit einer bestimmten Ursache in Verbindung bringen können: Nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Hausarzt auf und melden Sie, wie lange und wo Sie in Chile waren und was Sie dort unternommen haben. Wenn Sie viel Kontakt mit der lokalen Bevölkerung hatten, ist es vernünftig, einen Tbc-Test machen zu lassen.

Informative Webseiten

Abt. Infektions- und Tropenmedizin der Ludwig-Maximilians-Universität München, www.tropinst.med.uni-muenchen.de
Den reisemedizinischen Infoservice mit viele Ratschlägen und Tipps finden Sie unter www.fit-for-travel.de

IMPFUNGEN

Impfungen für Chile

Für einen Urlaub in Chile besteht derzeit keine Impfpflicht. Es werden aber Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A empfohlen. Sollten Sie nach Argentinien weiterreisen, wird für das Gelfiebergebiet rund um die Wasserfälle von Iguazú eine Gelfieberimpfung empfohlen.

Grundsätzlich sollten Sie vor Abreise nach Chile überprüfen, ob Sie alle Standardimpfungen gemäß des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand haben. Am besten nehmen Sie Kontakt zu Ihrem Hausarzt oder einem Tropenmediziner auf und besprechen Ihren Reiseverlauf und die nötigen Vorsorgemaßnahmen.

Impfungen für die Osterinseln

Für die Einreise aus einem Gelbfiebergebiet auf die Osterinsel ist der Nachweis der Impfung zwingend erforderlich. Nehmen Sie daher unbedingt Ihren internationalen Impfpass auf Ihre Chilereise mit. Beachten Sie, dass die Gelbfieberimpfung mindestens 10 Tage vor Abreise stattfinden muss.

Diese Angaben unterliegen ständigen Veränderungen und sind daher unverbindlich. Einen Impfkalender für die empfohlenen Impfungen finden Sie auf der Seite des Robert Koch Instituts. Weitere Informationen zum Thema Gelbfieber und Malaria finden Sie unter hier.

REISEKRANKHEITEN

Reisekrankheiten in Chile

Die hygienischen Verhältnisse in Restaurants und Bistros sind in Chile in der Regel sehr gut. Auch das Leitungswasser können Sie fast überall bedenkenlos trinken. Wenn Sie sich unsicher sind, fragen Sie zur Sicherheit an der Hotelrezeption nach.

Jetlag

„Jetlag“ ist das Durcheinanderbringen Ihrer „biologischen Uhr“, unter anderem des Schlaf-Wach-Rhythmus. Der Jetlag wird durch die Zeitverschiebung zwischen Europa und Argentinien verursacht. Versuchen Sie, auf dem Langstreckenflug nicht allzu viel Kaffee und Alkohol zu trinken und beherzigen Sie unsere Tipps und Tricks, um im Flugzeug etwas Schlaf zu finden. In den ersten Tagen Ihrer Argentinienreise können Sie sich schlapp und etwas benommen fühlen, lassen Sie es also langsam angehen!
Unsere Tipps für den Langstreckenflug:

  •  Lassen Sie sich – sofern möglich – Ihre Wunschsitzplätze bereits bei der Flugbuchung reservieren oder nehmen Sie den Online-Check-In in Anspruch
  • Packen Sie sich bequeme Wollsocken ein, die Sie statt Ihrer Schuhe im Flugzeug anziehen
  • Auch ein Nackenkissen kann hilfreich sein, eine bequeme Schlafposition im Flugzeug zu finden
  • Trinken Sie möglichst wenig Kaffee und verzichten Sie bestenfalls auf Alkohol
  • Trinken Sie viel Wasser während des Fluges
  • Da die Luft im Flugzeug oft sehr trocken ist, packen Sie ein Nasenspray und vielleicht auch einen Lippenpflegestift ins Handgepäck
  • Nehmen Sie sich, wenn Sie welche haben, Ihre eigenen Kopfhörer mit. Die Flugzeug-Kopfhörer blenden die Umgebungsgeräusche oft nicht aus

 

Diarrhö (Durchfallerkrankung)

Veränderung des Rhythmus, Klima und Nahrung (vor allem scharfes Essen) können Ihre Verdauung durcheinander bringen. Solange diese Erscheinung ohne weitere Nebenwirkungen auftritt, gönnen Sie sich am besten ein wenig Ruhe und sorgen Sie dafür, dass Sie genug trinken. Wenn Sie reisen müssen, können Sie auch Loperamide einnehmen. Dieses Mittel legt die Peristaltik (natürliche Bewegung der Därme) lahm, sodass es scheint, als wenn die Diarrhö vorbei ist. Gebrauchen Sie es aber nur, wenn Sie nicht häufig zur Toilette gehen können. Sollte die Diarrhö länger als zwei Tage anhalten, oder Nebenerscheinungen wie Fieber, Blut im Stuhlgang oder andere Dinge auftreten, nehmen Sie Kontakt mit einem Arzt auf.