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Seeloewen auf Isabela auf Galapagos in Ecuador
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Meine Top 6 Tipps für die Galápagos-Insel Isabela

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Bei meiner letzten Ecuador Rundreise habe ich mir einen Traum erfüllt und bin zu den Galápagos-Inseln gereist. Einmal im Leben – dachte ich mir. Und nun weiß ich, dass ich unbedingt dorthin zurückkehren möchte. Es ist unglaublich, wie nah man den Tieren kommt und dass sie so gar keine Scheu zeigen. Die Galápagos-Insel Isabela ist die Insel, die mich sogar noch mehr begeistert hat als die anderen. Hier schaltet man automatisch einen Gang herunter. Alles ist ruhiger, ursprünglicher und ein kleines bisschen magischer als auf den übrigen Galápagos-Inseln.

Die Mischung aus Natur, Tieren und Entspannung, die man dort erlebt, ist für mich perfekt. In diesem Blog möchte ich Ihnen meine sechs persönlichen Highlights – und zugleich Tipps – für Ihre Reise nach Isla Isabela mit auf den Weg geben. Das Schöne ist, dass Sie besondere Ausflüge mit professionellen Guides unternehmen, gleichzeitig aber auch viel auf eigene Faust – ganz individuell und kostengünstig – erleben können.

Valerie💚von erlebe

Valerie 💚 von erlebe


 

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Iguana auf Isabela auf Galapagos in Ecuador

1. Concha de la Perla – mein Lieblingsplatz zum Schnorcheln

Die Concha de la Perla war einer meiner absoluten Lieblingsorte auf der Galápagos-Insel Isabela. Schon der Weg dorthin ist etwas Besonderes: Über Holzplanken geht es durch einen kleinen Mangrovenwald, bis sich plötzlich diese geschützte, ruhige Bucht öffnet.
Ich war mehrfach früh morgens hier, wenn die Luft noch frisch ist und kaum jemand unterwegs ist. Dann spielten die Seelöwen direkt vor mir im Wasser und tauchten immer wieder neugierig auf. Aber auch tagsüber kam ich gerne hierher zurück. Auf den Stufen liegen dann die Meerechsen in der Sonne, und im Wasser schwimmen bunte Fische. Das Schöne ist, dass man ganz einfach über die Stufen ins Wasser steigen, sich herrlich erfrischen und die Unterwasserwelt erkunden kann. Ohne Boot, ohne Guide – einfach rein und schauen, was passiert.

Meine Tipps:
Die Concha de la Perla liegt direkt bei Puerto Villamil, ganz in der Nähe des Hafens, und ist bequem zu Fuß erreichbar. Am schönsten ist es früh morgens oder am späten Nachmittag, wenn weniger Besucher vor Ort sind. Bringen Sie am besten Schnorchelausrüstung mit (im Zentrum ausleihbar), da es direkt an der Bucht keinen Verleih gibt. Auch wenn die Seelöwen neugierig und wenig scheu sind, sollten Sie ausreichend Abstand halten und ihnen ihren Raum lassen – so bleibt das Erlebnis für beide Seiten entspannt.

2. Los Túneles – idyllische Naturwunder

Los Túneles ist ein faszinierendes Gebiet an der Westküste der Galápagos-Insel Isabela. Durch Lava geformte Tunnel und natürliche Passagen durchziehen hier das Meer. Dazwischen ist das Wasser herrlich ruhig und klar und leuchtet in den schönsten Blautönen. Hier herrscht absolute Idylle. Zwischen den Felsen entdeckt man an Land die drolligen Blaufußtölpel, im Wasser Meeresschildkröten, Rochen und sogar Seepferdchen. Ich konnte mich gar nicht sattsehen an all diesen Naturwundern.

Meine Tipps:
Los Túneles können Sie im Rahmen eines Tagesausflugs besuchen. Die professionellen Guides, die diese Tour begleiten, entdecken schon aus der Ferne exotische Tiere, wissen viel über die Flora und Fauna zu berichten und zeigen, wie man dieses sensible Ökosystem respektvoll und ohne Spuren zu hinterlassen genießen kann.
Nach dem Besuch von Los Túneles steht zudem ein Schnorchelerlebnis in einer nahegelegenen Bucht auf dem Programm. Sie werden mit Maske und Neoprenanzug ausgestattet und machen sich anschließend im Wasser auf die Suche nach kleinen Haien, bunten Fischen, Meeresschildkröten und Seepferdchen – ein Blick in eine ganz andere Welt. Nehmen Sie auf jeden Fall Wechsel- bzw. warme Kleidung mit, denn nach dem Schnorcheln und im Fahrtwind kann es auf der Rückfahrt im Boot recht frisch werden.

Frau mit Blaufusstoelpel auf Isabela auf Galapagos in Ecuador
Fahrradtour mit Schildkroete auf Isabela auf Galapagos in Ecuador

3. Fahrradtour entlang der Küste – Freiheit pur auf zwei Rädern

Eine der schönsten Arten, Isabela zu entdecken, war für mich das Fahrradfahren entlang der Küste. Ich liebe es, unabhängig und im eigenen Tempo unterwegs zu sein – und genau das ist hier möglich. Ideal dafür ist die Strecke von Puerto Villamil bis zur Wall of Tears. Sie führt vorbei an langen Sandstränden, Lavaformationen, Mangroven und kleinen Buchten, in denen man ganz spontan anhalten kann. Unterwegs bin ich immer wieder abgestiegen, habe mich kurz hingesetzt oder kleine Abstecher gemacht. Besonders beeindruckt hat mich die Ruhe: Je weiter man fährt, desto leerer wird es. Plötzlich lagen Meerechsen auf dem Weg, später entdeckte ich sogar recht große Landschildkröten.

Meine Tipps:
Fahrräder können Sie auf der Galápagos-Insel Isabela direkt im Ort ausleihen, meist einfache Mountainbikes mit Gangschaltung für etwa zehn US Dollar pro Tag. Ich empfehle, lieber etwas mehr Zeit einzuplanen, um unterwegs nicht unter Druck zu geraten. Wichtig ist außerdem, ausreichend Wasser und Snacks mitzunehmen, da es entlang der Strecke keine Einkaufsmöglichkeiten gibt. Der Küstenbereich ist nur zwischen 6 und 18 Uhr zugänglich, was man bei der Planung berücksichtigen sollte. Die Strecke endet an der Wall of Tears. Hinter den Ruinen führt ein Weg hinauf zu mehreren Aussichtspunkten, von denen aus Sie sowohl über die Insel als auch auf das Meer blicken können.

4. Wanderung zum Vulkan Sierra Negra

Ich sage es gleich dazu: Diese Tour habe ich selbst noch nicht gemacht, aber sie steht ganz oben auf der Liste für meinen nächsten Aufenthalt auf der Isla Isabela. Ich hatte mich vor Ort für eine Tour in Eigenregie entschieden: Ich habe mich samt geliehenem Fahrrad mit einem Pick-up-Taxi bis zum Parkplatz unterhalb des Kraterrands bringen lassen. Von dort bin ich zurück nach Puerto Villamil geradelt – fast die gesamte Strecke geht bergab und bietet noch einmal ganz andere Insel- und Landschaftseindrücke. Allein das war bereits eine spannende Tour. Den Krater des Sierra Negra hätte ich sehr gerne gesehen, doch das ist nur im Rahmen einer geführten Tour möglich. Bei einer solchen Tour wandern Sie gemeinsam mit einem professionellen Guide in Richtung Vulkan, der den zweitgrößten Krater der Welt beherbergt. Unterwegs lassen sich auch hier wieder verschiedene Tiere beobachten, doch der Fokus liegt vor allem auf der eindrucksvollen Landschaft und den weiten Ausblicken.

Mein Tipp:
Wenn Sie – so wie ich – gerne wandern und spektakuläre Landschaften lieben, dann lassen Sie sich diese Tour bei Ihrem Aufenthalt auf Isabela nicht entgehen!

Fahrradtour auf Isabela auf Galapagos in Ecuador
Restaurants auf Isabela auf Galapagos in Ecuador

5. Puerto Villamil – das Inselleben spüren

Neben all den Ausflügen habe ich mir bewusst Zeit genommen, Puerto Villamil, den Hauptort der Insel, zu erkunden. Entlang des Strandes reihen sich kleine Restaurants und Cafés aneinander – alles sehr entspannt und überschaubar. Noch spannender wurde es für mich ein paar Straßen weiter im Inselinneren. Dort herrscht ganz normaler Alltag: Kinder spielen vor der Kirche, Jugendliche treffen sich auf dem Sportplatz, Erwachsene sitzen zusammen und unterhalten sich. Diese ruhige, unaufgeregte Atmosphäre hat Isabela für mich besonders gemacht. Es fühlt sich nicht wie ein Touristenort an, sondern wie ein Ort, an dem Menschen einfach leben.

Meine Tipps:
Es lohnt sich, die Strandpromenade bewusst hinter sich zu lassen und ein paar Straßen weiter ins Inselinnere zu gehen. Dort finden Sie einfache, lokale Essensstände, kleine Bäckereien und sogar so etwas wie einen kleinen Foodcourt für Einheimische. Das Essen ist günstig, frisch und authentisch. Besonders am späten Nachmittag oder frühen Abend ist es schön, durch den Ort zu schlendern und einfach zuzuschauen, wie der Alltag auf der Galápagos-Insel Isabela abläuft.

6. Entspannen am Strand – Sonnenuntergang inklusive

Der lange Sandstrand von Puerto Villamil war für mich der perfekte Ort, um wirklich abzuschalten. Ich bin hier lange spazieren gegangen, barfuß durch den Sand, oder habe einfach im warmen Wasser gestanden und auf das Meer geschaut. Am Nachmittag wird der Strand zum Treffpunkt: Einheimische und Reisende sitzen zusammen, trinken etwas und warten auf den Sonnenuntergang. Meerechsen laufen seelenruhig über den Sand, Pelikane fliegen knapp über die Wasseroberfläche – und alles fühlt sich unglaublich ruhig an. Genau das sind die Momente, für die ich Isabela so liebe.

Meine Tipps:
Der Strand eignet sich perfekt für Spaziergänge, kurze Badepausen oder einfach zum Nichtstun. Achten Sie immer darauf, wohin Sie treten, denn Meerechsen liegen oft gut getarnt im Sand. Kommen Sie auf jeden Fall zum Sonnenuntergang hierher. Ein passendes Getränk oder einen kleinen Snack, zum Beispiel eine knusprige Empanada, können Sie an einem der Stände kaufen.

Empanada am Strand auf Isabela auf Galapagos in Ecuador
Seeloewen auf Isabela auf Galapagos in Ecuador

Mein Fazit

Die Galápagos-Insel Isabela ist keine Insel zum „schnell Abhaken“. Sie ist eine Insel zum Ankommen, Durchatmen und Dableiben. Rundum Natur und unglaubliche Tierbegegnungen, weniger Trubel und mehr Zeit für die kleinen Momente. Genau deshalb lohnt es sich, hier nicht nur „durchzureisen“, sondern bewusst ein paar Tage zu bleiben.

Sie planen bereits Ihre eigene Reise nach Galapagos? Wir beraten Sie gerne und helfen Ihnen dabei, Ihre individuelle Galapagos Rundreise zu gestalten.


 

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