
Tag 1 – Ankunft in der prächtigen Kolonialstadt
Übernachtung
Heute reisen Sie entweder mit dem Bus oder mit einem Privattransfer nach Cuenca. Die Kolonialstadt hat einen fast mediterranen Charakter: Pastellfarbene Häuser mit gusseisernen Balkonen und Gebäude mit überwachsenen Patios säumen die Straßen. Die Hotels erkennen Sie an den ecuadorianischen Flaggen, die am Eingang hängen – ein fröhlicher Anblick. Auch Sie übernachten ganz stilgemäß in einem gemütlichen, leicht rustikalen Kolonialhotel mit typischem Innenhof im historischen Zentrum. Nach dem Einchecken können Sie durch die bezaubernden Gassen der Altstadt schlendern. Der San‑Francisco‑Platz und die Kathedrale de la Inmaculada Concepción mit ihren markanten blauen Kuppeln liegen gleich um die Ecke.
In Cuenca ist abends, nach der Siesta, immer etwas los. Im „La Cigale“ herrscht eine ausgelassene Atmosphäre; hier sitzen Reisende und Einheimische dicht beisammen, genießen Cocktails und kleine Snacks. Abends kann es kühl werden, nehmen Sie daher eine warme Jacke mit.
Tag 2 – Zu Fuß durch Cuenca
Übernachtung, Verpflegung: Frühstück (F)
Den heutigen Tag können Sie ganz nach Lust und Laune gestalten. Von uns erhalten Sie eine Routenbeschreibung für einen Stadtspaziergang durch Cuenca, die Ihnen zur Orientierung dient und dafür sorgt, dass Sie nichts verpassen. Starten Sie Ihre Erkundungstour am Plaza Calderón, dem Hauptplatz der Stadt. Hier befindet sich unter anderem die neue Kathedrale, die Catedral de la Inmaculada Concepción, mit ihren markanten blauen Kuppeln. Es ist sogar möglich, auf ihr Dach zu steigen. Schlendern Sie weiter über den bunten Blumenmarkt auf der Plaza de Carmen, wo schüchterne, aber freundliche Indígenas täglich ihre Blumen verkaufen, stets mit ihren schönsten Hüten und Ponchos gekleidet. Machen Sie außerdem einen Abstecher zum lebhaften Mercado 10 de Agosto. Auf diesem typisch ecuadorianischen Markt finden Sie im Erdgeschoss Obst, Gemüse, Fleisch und eine Fischabteilung. Im Obergeschoss erwarten Sie verschiedene Essensstände, an denen Sie sogar ganze geräucherte Schweine entdecken können. Mit etwas Glück beobachten Sie auch Heilerinnen, die ihre Kundschaft mit Kräutern behandeln.


Für Ihre Mittagspause können wir Ihnen zum Beispiel das stimmungsvolle Restaurant Raymipampa empfehlen, mit Blick auf den Platz und die Kathedrale. Gehen Sie am besten rechtzeitig essen, denn das Restaurant ist auch bei den Ecuadorianern sehr beliebt. Gut gestärkt können Sie anschließend eine Panamahut‑Fabrik besuchen. Gegen eine kleine Gebühr besichtigen Sie das Museum und die Produktionsräume. Vielleicht beobachten Sie sogar einen Mitarbeiter bei der Arbeit an einem neuen, typisch ecuadorianischen Hut. Wahrscheinlich fragen Sie sich, warum diese Hüte „Panamahüte“ heißen: Sie werden seit Jahrhunderten in Ecuador hergestellt, jedoch zunächst viel nach Panama exportiert. Daher stammt ihr weltweiter Erfolg und schließlich auch ihr Name. Der Hut wird ausschließlich in Ecuador gefertigt und wurde kürzlich von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt. Vielleicht möchten Sie sich ja selbst ein Exemplar als Erinnerung kaufen. Auf Ihrer Erkundungstour warten noch viele weitere Stopps auf Sie. Besonders am Abend, wenn die Sonne untergeht, lohnt sich außerdem ein Abstecher zum Aussichtspunkt von Turi.
Tag 3 – Abschied von Cuenca
Verpflegung: F
Ihr Aufenthalt in Cuenca ist zu Ende und wahrscheinlich reisen Sie von hier weiter nach Guayaquil. Während der rund fünfstündigen Fahrt passieren Sie den märchenhaften Cajas Nationalpark, der zwischen ca. 3.000 und 4.500 Metern über dem Meeresspiegel gelegen ist. Danach geht es kontinuierlich bergab, bis Sie Guayaquil auf Meereshöhe erreichen.
Tipp: Wollen Sie den Cajas Nationalpark intensiver kennenlernen? Weiter unten finden Sie Informationen zu unserem Tagesausflug.

Unterkunftsfotos



Für diese Reise bieten wir folgende weitere Varianten an:
Tagesausflug in den Cajas Nationalpark
Etwas außerhalb von Cuenca liegt der märchenhafte Cajas Nationalpark. Cajas bedeutet ‚kalt‘ auf Quechua, eine der Sprachen der Indígenas. Wegen der tief hängenden Wolken und der Höhenlage ist es oft neblig und kalt. Sie erhalten eine Führung in einer Kleingruppe von einem Englisch sprechendem Guide und wandern an Seen, Sümpfen und Nebelwäldern voller Papierbäumen vorbei. Am Ende der Tour fahren Sie zurück nach Cuenca. Wir empfehlen für den Besuch des Nationalparks eine zusätzliche Nacht in Cuenca. Wünschen Sie noch mehr Abenteuer? Dann wählen Sie unsere Trekking-Variante mit Übernachtung im Cajas.
Ausflug zu den Ruinen von Ingapirca
Die Ruinen von Ingapirca, auf 3.230 Meter Höhe gelegen, sind der wichtigste archäologische Komplex, den die Cañaris und Inkas in Ecuador hinterlassen haben. Die Hauptattraktion ist die Ruine des Sonnenstempels von Inti, die mitten in den Äckern der Cañari-Indianer liegt. Auch wenn diese Stätte klein und bei Weitem nicht mit Machu Picchu in Peru zu vergleichen ist, fanden wir den Besuch sehr lohnenswert, da man hier einen guten Einblick in die Geschichte bekommt. Der Eintritt beträgt ca. US$ 6,- (vor Ort zu zahlen) und beinhaltet eine rund 45-minütige Führung. Je nach Ihrer Route und Ihren Wünschen können wir Ihnen entweder einen Stopp auf der Reise per Privattransfer nach Cuenca oder einen Tagesausflug ab Cuenca (ca. 2 Stunden Fahrzeit pro Strecke) einplanen. Bitte beachten Sie, dass die Stätten montags und dienstags geschlossen sind.
Komfort-Unterkunft im kolonialen Cuenca
Unser Komforthotel bietet einen angenehmen Aufenthalt in Cuenca. Während es draußen auf der Straße manchmal quirlig und vielleicht etwas lauter zugeht, ist es innerhalb der Unterkunft sehr ruhig. Im Hotel gibt es mehrere kleine und gemütliche Sitzecken, in denen Sie entspannt mit einem Buch sitzen können oder Ihren Stadtrundgang Revue passieren lassen können. Auch der typische Innenhof bietet sich zum Entspannen an.














