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Frau genießt Blick auf den Mt. Fuji in Kawaguchiko in Japan
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Meine Tipps für die besten Fuji Blicke auf einer Japanreise

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Der Fuji ist mehr als nur ein Berg – er ist ein Symbol für Japan. Mit seinen 3.776 Metern ist er der höchste Berg im Land der aufgehenden Sonne. Die Menschen in Japan empfinden eine tiefe Bewunderung für ihn: Er hat unzählige Künstler inspiriert und ist heute ein beliebtes Ziel für Wandernde. Zudem zählt der Fuji zu den meistfotografierten Motiven Japans. Und das völlig zu Recht: Mit seiner symmetrischen Form ragt er eindrucksvoll in den Himmel und bietet einen einzigartigen Anblick. Doch der Fuji zeigt sich nicht immer. Gerade das macht ihn so besonders: Wenn er sichtbar wird, hinterlässt er einen unvergesslichen Eindruck.

Auf meinen Japan Rundreisen durfte ich ihn immer wieder aus unterschiedlichen Perspektiven erleben. Mal aus nächster Nähe, mal aus der Ferne. Jede dieser Begegnungen hatte ihren ganz eigenen Zauber. Wie Sie den Fuji erleben können und wo Sie die besten Chancen auf einen unvergesslichen Blick auf den Fuji haben, ohne zu seinem Gipfel zu steigen, möchte ich Ihnen hier vorstellen.

Valerie💚von erlebe

Valerie 💚 von erlebe


Hakone – entdecken & entspannen am Fuße des Mt. Fuji

Hakone liegt südlich des Fuji und ist weniger ein klassischer Aussichtspunkt als vielmehr eine vielseitige Erlebnisregion, die für ihre Kraterseen bekannt ist. Hier steht nicht der eine perfekte Fuji Blick im Vordergrund, sondern das Zusammenspiel aus Natur, Bewegung und immer neuen Perspektiven. Mit dem Hakone Free Pass können Sie ganz entspannt verschiedene Verkehrsmittel wie Bus, Schiff und Seilbahn kombinieren und sich Ihre eigene Entdeckungstour durch die Region zusammenstellen. Der Fuji zeigt sich dabei eher punktuell: mal vom Ashi-See, mal aus der Seilbahn heraus (vor Ort erhalten Sie Karten, auf denen die Aussichtspunkte eingezeichnet sind, was die Planung zusätzlich erleichtert). Genau dieses Wechselspiel macht den besonderen Reiz aus. Sie entdecken die Region und plötzlich erblicken Sie den Fuji. Im Vergleich zu Kawaguchiko geht es hier weniger um den einen perfekten Fotospot, sondern um das Gesamterlebnis. Natur erleben und gleichzeitig Entschleunigung stehen im Vordergrund. Da die Region von vulkanischer Aktivität geprägt ist, gibt es hier viele Onsen. Daher ist es besonders reizvoll, während des Aufenthalts in der Region in einem traditionellen Ryokan mit Onsen zu übernachten. Nach einem erlebnisreichen Tag im warmen Thermalwasser zu entspannen, ist einfach herrlich.

Hakone ist ideal für Sie, wenn Sie sich auf Ihrer Japan Reise über vereinzelte, besondere Ausblicke auf den Fuji besonders freuen, Sie gerne auf Entdeckertour gehen und gleichzeitig die Ruhe sowie den Komfort eines traditionellen Ryokans mit Onsen genießen möchten.

Tori am Lake Ashi in der Hakone Region
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Pagode mit Blick auf den Mount Fuji

Kawaguchiko – der Fuji in seiner ganzen Präsenz

Ganz anders erleben Sie den Fuji am Kawaguchiko, einem der berühmten „Fünf Seen“. Hier steht der Berg klar im Mittelpunkt – und das ohne „störende“ Bergketten im Vordergrund. Der Fuji Blick ist offen, direkt und oft spektakulär. Besonders schön ist der Blick von der Nordseite des Sees: Von hier aus genießen Sie bei gutem Wetter ein nahezu perfektes Panorama. Im Idealfall spiegelt sich der Fuji sogar im Wasser. Ein Anblick, der lange in Erinnerung bleibt. Auch das ikonische Fotomotiv mit der Chureito-Pagode im Vordergrund und dem Fuji im Hintergrund lässt sich hier erleben. Vielleicht haben Sie dieses Bild schon einmal gesehen. In der Realität empfand ich es als noch eindrucksvoller. Auch hier bieten sich zudem verschiedene Möglichkeiten, die Region zu entdecken. Unternehmen Sie zum Beispiel eine Kanutour oder eine Fahrradtour mit dem Fuji als Kulisse.

Kawaguchiko ist ideal für Sie, wenn Sie den Fuji in seiner vollen Pracht bewundern wollen.

Wandern am Fuji – ganz nah dran

Sind Sie gerne aktiv und individuell unterwegs? Eine besonders intensive Erfahrung erwartet Sie, wenn Sie Ihren eigenen Roadtrip rund um den Fuji unternehmen und auch an seinen Flanken wandern. Wenn Sie mit dem Mietwagen durch die Wälder an seinem Fuße fahren, erhebt er sich nach der nächsten Kurve plötzlich in seiner perfekten Form über der Straße. Je mehr Sie sich ihm nähern, desto gewaltiger und surrealer wirkt er. Beim anschließenden Wandern an seinen Flanken verändert sich die Perspektive komplett. Jetzt zählt weniger seine perfekte Form, sondern die Details rücken in den Vordergrund: beeindruckende Lavafelder, spärliche Vegetation und Spuren vergangener Ausbrüche.

Ich empfehle Ihnen eine Wanderung rund um die Fujinomiya 5th Station, beispielsweise zum Hoei-Krater und zum Hoei-Gipfel. Auf etwa 2.400 Metern Höhe bewegen Sie sich bereits oberhalb der Baumgrenze, und die Landschaft erinnert stellenweise an eine andere Welt. Die Wege führen entlang der Kraterregion und eröffnen immer wieder neue Blickwinkel. Gleichzeitig ist es oft erstaunlich ruhig. Für mich war diese Wanderung ein besonderes Erlebnis, denn so nah hatte ich mich dem Fuji vorher noch nie gefühlt.

Gut zu wissen: Sie erreichen die Fujinomiya 5th Station am besten mit dem Mietwagen (z. B. von Kawaguchiko in etwa einer Stunde). Die Zufahrtsstraße ist von Ende April bis Anfang Juli sowie von Anfang September bis Ende November geöffnet. Während der Klettersaison (Anfang Juli bis Anfang September) verkehren Shuttlebusse vom Mizugatsuka-Parkplatz. In den Wintermonaten bleibt die Straße komplett geschlossen. Informieren Sie sich vor Ort über die aktuellen Gegebenheiten.

Wandern am Fuji ist ideal für Sie, wenn Sie gerne aktiv sind und dem Berg möglichst nahe kommen wollen. Am besten erkunden Sie die Region bei einem Roadtrip mit dem eigenen Mietwagen.

Wandern am Fuji in Japan
Reisende beim Homestay in Gotemba

Unerwartete Fuji-Momente

Manchmal sind es die unerwarteten Momente, die besonders in Erinnerung bleiben: etwa der Fuji Blick aus dem Flugzeug. Je nach Anflugroute können Sie den Gipfel des Fuji über den Wolken entdecken. Auch bei einem Spaziergang in Kamakura habe ich ihn plötzlich zwischen den Bäumen gesehen und später klar von der Insel Enoshima aus – ganz idyllisch, mit einheimischen Anglern im Vordergrund. Selbst in Tokio gibt es bei guter Sicht Chancen, den Berg in der Ferne zu erspähen, zum Beispiel vom Regierungsgebäude in Shinjuku, das eine frei zugängliche Aussichtsplattform bietet.

Bei einem Homestay in Gotemba erhebt sich der Fuji über den Reisfeldern. Hier ist es aber Nebensache. Bei dem Homestay-Erlebnis steht der spannende Austausch zwischen den Kulturen im Fokus. Eine Begegnung, die mindestens genauso lange in Erinnerung bleibt wie die Sicht auf den Fuji.

Fazit

Der Fuji gehört zu Japan und ihn auf einer Japanreise zu sehen, macht die Reise erst komplett. Ganz wichtig dabei: Für den perfekten Fuji Blick brauchen Sie vor allem eines: gutes Wetter. Seien Sie nicht enttäuscht, wenn Ihnen der Blick auf den Fuji einmal verwehrt bleibt. Ein Grund mehr, wieder nach Japan zu reisen.


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