
Willkommen in Japan – im echten Japan!
„Willkommen auf der exklusiven Japan-Reise von erlebe und uns: Michael und Jochen von „Reisen Reisen“. Es ist uns eine Ehre und eine Freude, euch durch eines unserer absoluten Lieblings-Reiseländer zu begleiten und unsere besten Erfahrungen mit euch zu teilen, damit euer Trip unvergesslich wird.
Natürlich werdet ihr auf dieser Reise die großen Japan-Highlights erleben, die man einfach erleben muss. Manchmal verraten wir euch sogar alternative Wege oder Tipps, wie ihr diese weltberühmten Orte besonders bereichernd erfahren könnt. Ebenso aber haben wir euch unsere Lieblings-Gegenden und Japan-Geheimtipps ins Programm eingebaut. All das, damit ihr am Ende eurer Reise ein möglichst umfassendes, emotionales, individuelles und leckeres Bild von Japan mit nach Hause nehmt.
Gute Reise – oder besser gesagt: 良い旅を !“
Michael & Jochen von Reisen Reisen
Tag 1 & 2 – Ihre Japanreise beginnt
Jetzt geht’s los! Heute steigen Sie in den Flieger nach Japan. Meistens handelt es sich um einen Nachtflug, sodass Sie am nächsten Morgen (Tag 2) in Tokio landen. Am Flughafen von Narita bzw. Haneda wartet bereits ein Fahrer auf Sie, der Sie per Shuttle bequem ins Stadtzentrum bringt. Dort checken Sie in ein Mittelklassehotel ein, das über alles verfügt, was Sie für einen angenehmen Start brauchen. Wir arbeiten mit verschiedenen Hotels in zentralen Vierteln wie Ueno oder Chiyoda zusammen – alle mit guter Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Nach dem Einchecken und einer kurzen Erfrischung können Sie schon einmal losziehen und die Umgebung auf eigene Faust erkunden.
Tipp zum Jetlag von Reisen Reisen: „Ihr seid um die halbe Welt geflogen. Eine häufige Folge: Jetlag. Manche trifft die Zeitumstellung härter, manche gar nicht, und jede und jeder geht anders damit um. Hier ein gut gemeinter Tipp von zwei Japan-Experten: Haltet durch bis abends :). Selbst wenn wir früh morgens in Japan ankommen, legen wir uns keine Sekunde hin.“


Tag 3 – Tokio mit einem Guide entdecken
Heute tauchen Sie ein in die faszinierende Mischung aus Tradition und Moderne, die Tokio ausmacht. Zusammen mit einem Englisch sprechenden Guide und in einer kleinen Gruppe entdecken Sie die Stadt zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln (die Ticketkosten sind vor Ort zu zahlen). Die rund sechsstündige Tour führt Sie durch verschiedene Stadtteile – vorbei an alten Tempeln, dem geschichtsträchtigen Friedhof Rien und anderen spannenden Ecken. Ihr Guide liefert nicht nur jede Menge Insider-Wissen zur japanischen Geschichte und Kultur, sondern hat auch hilfreiche Tipps für den weiteren Aufenthalt in Tokio und Ihre Rundreise parat.
Tipps für den Nachmittag von Reisen Reisen: „Lasst euch durch eines der viele tollen Stadtviertel treiben – wie etwa das legendär hippe Shibuya und das mega-coole Shimokitazawa. In Akihabara findet ihr Anime und Manga-Läden und eine der schrillen Seiten Tokios. Das trendige Harajuku samt dem Yoyogi-Park, das eher traditionelle Ueno oder das Shopping-Mekka Ginza… jedes Viertel wäre an anderen Ecken der Welt schon für sich eine grandiose Mini-Stadt.“
Tag 4 – Tokio in Ihrem eigenen Tempo entdecken
Heute haben Sie ganz bewusst einen Tag zur freien Verfügung – perfekt, um Tokio in Ihrem eigenen Rhythmus zu erleben. Mit über neun Millionen Einwohnern ist die Stadt zwar beeindruckend groß, aber dank des super funktionierenden Verkehrsnetzes kommen Sie überall problemlos hin.
Tipps von Reisen Reisen: „Wenn ihr einmal die Tokio-Rush-Hour miterleben wollt: Es ist wirklich so wie in den Videos, die überall zu sehen sind, nur vielleicht leiser und gesitteter als das sonst irgendwo auf der Welt mit so vielen Leuten möglich wäre. Und wenn ihr vermeintlich teurere Gerichte auf eurer Wunschliste habt, wie das legendäre Wagyu-Rind oder ein bestimmtes Sushi: Viele Restaurants in Japan, selbst die hochpreisigen, bieten traditionell Mittagsmenüs an. Mit etwas Glück, Recherche und Timing könnt ihr ein feudales Essen für einen fairen Preis bekommen – im Rahmen eines so gut wie immer grandiosen Menu-Sets zur Mittagszeit.“


>> Reisen Reisen: Noch mehr Inspiration für eure Japanreise <<
„Lasst euch bei der Reiseplanung und auch später während eurer Reise durch Japan von unseren verschiedenen Podcast-Folgen inspirieren. Dabei erfahrt ihr noch mehr über Land und Leute und könnt von unseren eigenen Reiseerfahrungen profitieren.
Unsere Japan-Folgen:
Japan – Viel mehr als Kyoto und Tokio
Tokio – Sushi, Style, Shibuya
Japan – Abenteuer Essen!
Kyōto – Japans schönstes Kind
Japan – Magischste Orte
Japan & Manga – Reisen & Comics – Reisen Reisen Spezial
Die Reisespezialisten von erlebe schicken euch gerne einen detaillierten Reiseplan zu eurem Wunschdatum zu. Im Reiseplan und in den Buchungsunterlagen werdet ihr noch viele weitere Tipps von uns finden!“
Tag 5 – Weiterreise zum Kawaguchi-See am Fuße des Fuji
Heute verlassen Sie Tokio und machen sich mit dem Bus auf den Weg Richtung Fuji. Die Fahrt dauert etwa zwei Stunden. Mit etwas Wetterglück zeigt sich der majestätische Gipfel des Mt. Fuji schon unterwegs am Horizont. Ihr Ziel: der Kawaguchi-See (auch Kawaguchiko genannt), der wohl bekannteste und am besten erreichbare der fünf Fuji-Seen. Für die nächsten Tage wohnen Sie in einem komfortablen Hotel direkt in Kawaguchiko. Frühstück und Abendessen sind schon für Sie eingeplant, und das Hotel verfügt auch über ein Onsen – perfekt für entspannte Stunden. Das Seeufer erreichen Sie bequem zu Fuß. Wenn Sie noch mehr entdecken möchten, bringt Sie ein öffentlicher Bus oder ein Taxi ganz unkompliziert in die Umgebung oder in den Ort selbst.
Erleben wie Reisen Reisen: „Wir lieben diese Etappe! Viele von Japans bekannteren Highlights liegen in grandiosen Städten wie Tokio und Kyoto, die ihr auf dieser Reise natürlich besucht. Uns ist zudem auch immer das Landleben in Japan wichtig – abseits der Massen. Und das, obwohl sich in perfekter Sichtweite Japans berühmtestes Naturschauspiel befindet: der Mount Fuji!“


Tag 6 – Paddeln mit Fuji-Blick
Heute werden Sie aktiv! Sie steigen ins Kanu und gleiten ganz entspannt über den Kawaguchi-See, mit dem Mt. Fuji als imposanter Kulisse im Hintergrund. Die Kanus stellen wir natürlich für Sie bereit. Packen Sie sich gern ein paar Snacks ein; unterwegs laden kleine Buchten am Ufer zu gemütlichen Pausen oder einem Picknick ein.
Am Nachmittag haben Sie noch Zeit für eigene Entdeckungen. Ganz in der Nähe wartet eines der bekanntesten Fotomotive Japans auf Sie: Von der Chureito-Pagode aus haben Sie einen traumhaften Blick über die fünfstöckige Pagode hinweg auf den Fuji – ein echtes Highlight für jedes Reisealbum! Oder Sie drehen den Adrenalinpegel nach oben: Im Freizeitpark Fuji-Q Highland erwarten Sie rasante Achterbahnen und Nervenkitzel pur – mit dem Fuji immer im Blick. Ein Riesenspaß für Groß und Klein!
Fun Fact von Reisen Reisen: „Fuji ist mehr als ein Bilderbuch-Vulkan. Er hat einen Platz ganz tief im Herzen der Japaner. Es gibt viele Geschichten, noch viel mehr Bilder von ihm und circa eine Million malerische Perspektiven auf Fujisan (wie die Japaner ihn nennen). Die Landschaft drumherum ist oft malerisch. Wir jedenfalls machen heute noch viel zu viele Fotos von ihm🙂.“
Tag 7 – Homestay am Mt. Fuji
Heute steht ein ganz besonderes Erlebnis auf dem Programm: ein Homestay in Gotemba! Sie nehmen den lokalen Bus von Kawaguchiko nach Gotemba (ca. 1,5 Stunden, das Busticket zahlen Sie direkt im Bus, etwa 1.600 Yen). In Gotemba werden Sie herzlich von Ihrer Gastfamilie empfangen. Hier leben viele aufgeschlossene und gastfreundliche Familien, die Sie gern ein Stück in ihren Alltag mitnehmen. Freuen Sie sich auf echte Begegnungen und unvergessliche Eindrücke. Dabei bringt jede Gastfamilie ihre eigenen Geschichten und Traditionen mit.
Wenn Sie zum Beispiel bei Akiko und Toshinori zu Gast sind, werden Sie am Nachmittag wahrscheinlich zuerst gemeinsam im Garten Zutaten für das Abendessen sammeln – trotz anfänglicher Sprachbarrieren mit viel Lachen. Danach kochen Sie zusammen und essen natürlich auch gemeinsam. Abends können Sie noch ein traditionelles japanisches Bad genießen, bevor Sie es sich in Ihrem Futonbett im gemütlichen Gästezimmer bequem machen.


Erfahrungen von Reisen Reisen: „Diese Station ist uns wichtig. Die japanische Gesellschaft legt großen Wert auf Privatsphäre, Rücksicht und Achtsamkeit. Das werdet ihr sogar in Tokio merken. Eine andere Facette dieser Mentalität: Selten kann man tiefe Einblicke in das alltägliche Leben in Japan gewinnen. Dieser Homestay ermöglicht, den familiären Alltag einer japanischen Familie mitzuerleben und das zu verbinden mit einem der essenziellsten und schönsten Dinge in diesem Land: Essen. Die Seele eines Ortes sind die Menschen. Hier kommt ihr ihnen ein Stück näher, was in Japan noch einmal bedeutsamer ist.“
Tag 8 – Gemeinsame Erlebnisse im Homestay und Weiterreise nach Kyoto
Wenn das Wetter mitspielt, lohnt es sich, den Tag früh zu beginnen. Ein Spaziergang durch die Reisfelder mit Blick auf den Mt. Fuji ist einfach magisch. Zurück im Haus erwartet Sie ein nahrhaftes, typisch japanisches Frühstück mit Eiern, Reis, frischem Salat und Früchten. Im Anschluss werden Sie aktiv. Bei Akiko und Toshinori, die früher ein Soba-Restaurant geführt haben, dürfen Sie selbst Hand anlegen: Schürze an, und los geht es mit der Zubereitung der hausgemachten Nudeln! Bei anderen Familien stehen unterschiedliche Aktivitäten auf dem Programm. Vielleicht probieren Sie stattdessen Kalligrafie oder lernen, wie man auf traditionelle Weise Seile herstellt. Es bleibt spannend – lassen Sie sich einfach überraschen!
Nach dem Mittagessen bringt Sie Ihre Gastfamilie zum Bahnhof und Sie reisen per Zug weiter nach Kyoto. Sie übernachten in einer zentral gelegenen Unterkunft mit Zimmern im japanischen Stil.


Tag 9 bis 11 – Kyoto entdecken
Kyoto gilt als die Seele der japanischen Kultur. Mit seinen unzähligen buddhistischen Tempeln, ehrwürdigen Shinto-Schreinen, zauberhaften Gärten und traditioneller Architektur fühlt sich jeder Schritt wie eine kleine Zeitreise an. Da Kyoto so viel zu bieten hat, planen wir vier Übernachtungen für Sie ein. So haben Sie genügend Zeit, die Stadt und ihre Umgebung in Ihrem eigenen Tempo zu entdecken und zwischendurch auch mal durchzuatmen.
Erfahrungen von Reisen Reisen: „So wie Tokio für das moderne Japan steht, steht Kyoto für das traditionelle Japan. Vermutlich werdet ihr ganz viel von dem, woran ihr denkt, wenn ihr „traditionelles Japan“ hört, hier sehen. Natürlich ist diese Stadt auch hochmodern (allein der Hauptbahnhof ist eine Augenweide der jüngeren Architektur), aber ganz oft werdet ihr euch in Straßenzügen voller alter Tempel, Häuser und Schreine wiederfinden, die an Schönheit kaum zu überbieten sind.“
Ausflugstipps für Kyoto von Reisen Reisen:
„Kyoto by bike! Ein toller Weg, diese Stadt zu entdecken, ist mit dem Fahrrad. Kyoto verfügt abseits der Hauptverkehrsadern über viele kleine Plätze, ruhige, enge Gassen mit traditionellen Holzhäusern und Viertel wie Miyagawacho oder dem legendären Gion, das für seine Geishas berühmt ist. Ihr könnt eine halbtägige Radtour mit einem lokalen Guide buchen, der euch spannende Anekdoten und Hintergründe zur Stadt, zur Geschichte und zum Alltag in Kyoto erzählt.“
„Eine Tee-Zeremonie! Die japanische Teerzeremonie ist ein wundervoller Weg, in die Tradition dieses Landes einzutauchen. Ein uraltes Ritual voller Achtsamkeit, Schönheit und Präzision. Im besten Fall finden Teezeremonien in einem traditionellen alten japanischen Haus statt und haben dadurch nochmal einen optisch hinreißenden Charakter.“
„Macht einen Kochkurs! Der Weg in die Seele Japans führt fast immer am Gaumen vorbei. Ihr werdet ein ganzes Universum an Essen entdecken. Eine Variante, die wir empfehlen: Selbst eine Bento-Box erstellen. Diese liebevoll zusammengestellte Lunchbox ist fester Bestandteil des Alltags, vor allem auf Zugreisen.“


„Ausflug nach Nara: Nara – eine der hübschesten und kulturell reichsten Städte Japans – ist nur rund eine Stunde von Kyoto entfernt. Tempel, Kunst und viele der berühmten freilaufenden Rehe (die teils ganz schön frech sind 🙂) machen diesen Ort zu einem tollen Ausflugsziel. Nara könnt ihr wunderbar auf eigene Faust besuchen.“
„Ausflug nach Himeji: Auch Himeji erreicht ihr in nur 50 Minuten ab Kyoto. Die „weiße Reiherburg“ gilt als die schönste Japans. Mit ihrem eleganten fünfstöckigen Hauptturm, den massiven Mauern und der strahlend weißen Fassade ist sie nicht nur ein echter Hingucker, sondern auch eine der wenigen Burgen, die ihr in ihrer Originalform bewundern könnt.“
Tag 12 – Zum spirituellen Koyasan
Heute setzen Sie Ihre Japanreise fort und reisen von Kyoto zum mystischen Berg Koya, besser bekannt als Koyasan. Die abgelegene Hochebene ist das spirituelle Zentrum der Shingon-Buddhisten in Japan. Zwischen mächtigen Zedern liegen jahrhundertealte Tempel und ein beeindruckender Waldfriedhof. Hier herrscht eine ganz besondere, fast magische Ruhe. Ihre Anreise führt Sie per Zug, Seilbahn und Bus über Osaka hinauf nach Koyasan. Dort verbringen Sie die Nacht in einem echten Tempel, einem sogenannten Shukubo. Auch wenn die Mönche meist nur wenig Englisch sprechen, werden Sie herzlich empfangen. Ihr Zimmer ist im traditionellen Stil eingerichtet: Sie schlafen auf einem Futon, der abends auf die Tatami-Matten gelegt wird. Bad und Onsen teilen Sie sich mit anderen Gästen – ganz so, wie es in einem Tempel üblich ist.
Tipp von Reisen Reisen: „Eine Übernachtung in einem Tempel ist eine einmalige Erfahrung. Zum einen, um die Bräuche und Routinen der dort lebenden Mönche mitzuerleben. Zum anderen wegen des besonderen Essens, der fast meditativen Ruhe und der Nähe zur Natur.“


Je nach Ihrer Ankunftszeit haben Sie noch Gelegenheit, Koyasan zu erkunden. Besonders beeindruckend ist der weitläufige Friedhof, der sich durch den Zedernwald zieht. Über moosbedeckte Grabsteine hinweg führt der Weg bis zum Oku-no-in, dem heiligen Mausoleum des Mönchs Kobo Daishi, dem Begründer der Shingon-Sekte. Am Abend erwartet Sie im Tempel ein köstliches, rein vegetarisches Abendessen – mit frischen, saisonalen Zutaten aus der Region. Schlicht, raffiniert und absolut stimmig für diesem besonderen Ort.
Tipp von Reisen Reisen: „Noch ein praktischer Tipp: Koyasan liegt auf etwa 800 Metern Höhe, ist von Bergen des Kii-Gebirges umgeben und die Tempel-Wände sind dünn. Es könnte nachts frisch werden.“
Tag 13 – Weiterreise nach Hiroshima
Heute geht es weiter nach Hiroshima, wo Sie in einem einfachen, zentral gelegenen Stadthotel übernachten. Wenn Sie noch Energie haben, lohnt sich ein erster Spaziergang durch die Stadt. Es ist ein bewegender Ort mit viel Geschichte und Hoffnung.
Erfahrungen von Reisen Reisen: „Wir von Reisen Reisen halten einen Besuch von Hiroshima für wichtig. Zum einen, um an diesem historischen Ort daran zu erinnern, zu welch schrecklichen Taten Menschen fähig sind. Zum anderen, um das Wesen der Japaner etwas besser zu verstehen. Denn selbstverständlich haben die damaligen Ereignisse und auch wie es dazu kam sehr viel mit dem heutigen Japan zu tun. Und noch aus einem dritten Grund ist ein Besuch in Hiroshima bereichernd: Denn so traurig und ernst die Stunden um die Gedenkstätten sind: Ihr werdet danach aufgefangen von einer wundervollen Stadt, die beweist, wie das Leben seinen Weg selbst nach Katastrophen wie diesen weitergeht.“


Tag 14– Geschichte erleben in Hiroshima und Ausflug zum schwimmenden Torii von Miyajima
Hiroshima ist heute eine offene, lebendige Stadt mit viel Herzlichkeit und gleichzeitig ein Ort mit tiefer historischer Bedeutung. Ein Besuch im Friedenspark, dem Atombombendom und dem Friedensmuseum gibt einen eindrucksvollen Einblick in den 6. August 1945 – den Tag, an dem hier die erste Atombombe der Weltgeschichte explodierte. Die Gedenkstätten liegen alle nah beieinander und erzählen auf bewegende Weise von den Ereignissen und ihren Folgen.
Nach diesem eindrucksvollen Vormittag empfehlen wir einen Ausflug zur nahegelegenen Insel Miyajima. Besonders bekannt ist sie für das berühmte, rot leuchtende Torii, das scheinbar im Wasser schwebt – ein echtes Postkartenmotiv, bei Tag wie bei Dämmerung.
Ende der Japanreise oder wie „Reisen Reisen“ die Japanreise auf der Insel Kyushu fortsetzen
Haben Sie zwei Wochen Zeit und möchten nur die Hauptinsel Honshu kennenlernen, dann reisen Sie von Hiroshima nach Osaka und steigen dort in den Flieger zurück nach Hause. Den genauen Reiseverlauf finden Sie in der Tabelle am Seitenanfang – leicht angepasst im Vergleich zur hier beschriebenen Variante.
Haben Sie etwas mehr Zeit – dann auf nach Kyushu!
Reisetipp von Reisen Reisen: „Willkommen auf Kyushu! Und willkommen bei einem großen Schritt weiter in das Herz Japans, das so viel mehr Facetten hat als viele glauben. Während die meisten Menschen nach zwei (grandiosen!) Wochen wieder abreisen – im Gepäck Highlights wie Tokio, Kyoto, Fuji etc. – reist ihr noch weiter in den Süden der Hauptinseln, wo Vulkane, das Meer und die Natur generell das Leben noch mehr bestimmen. Und: Wo alles nochmal ein wenig unberührter und echter ist. Ihr werdet euch wundern, wie schnell ihr an Orte und in Situationen kommt, in denen ihr euch ganz weit weg von zuhause fühlt – auf diese wundervolle Art und Weise, die es nur das Reisen bietet. Aber dennoch werdet ihr immer sicher, gut aufgehoben und kulinarisch bestens versorgt sein.“


Tag 15 – Mit dem Shinkansen nach Kagoshima
Heute reisen Sie mit dem Shinkansen von Hiroshima nach Kagoshima. Die Stadt liegt ganz im Süden von Kyushu, der drittgrößten der vier Hauptinseln Japans, und direkt an einer weiten Bucht. Im Hintergrund ragt der eindrucksvolle Vulkan Sakurajima auf. Kagoshima hat eine entspannte, herzliche Atmosphäre. Wenn Sie Lust auf einen kleinen Ausflug haben, lohnt sich ein Abstecher ins etwa 50 km entfernte Ibusuki, wo Sie ein traditionelles Sandbad ausprobieren können. Oder Sie fahren nach Chiran, nur rund 30 km entfernt, das bekannt ist für seine gut erhaltenen Samuraihäuser und historischen Gärten. Sie übernachten in Kagoshima in einem zentral gelegenen Mittelklassehotel.
Und noch ein wichtiger Tipp zur Bahn-Fahrt von Reisen Reisen: „Fahrt früher zum Bahnhof! Nicht weil etwas mit dem Zug schief laufen könnte – das japanische Bahnsystem ist legendär verlässlich. Der Grund ist der beste der Welt: Essen! Vorgelagert vor allen Shinkansen Gleisen sind Genussmeilen der allerhöchsten Kategorie, in denen Japaner ihr Essen für die Zugfahrt einkaufen.“
Tag 16 – Unterwegs am Vulkan Sakurajima
Der Sakurajima war früher einmal eine richtige Insel, bis ein großer Ausbruch 1914 ihn mit dem Festland verband. Heute ist er das Wahrzeichen Kagoshimas – und regelmäßig steigen Aschewolken vom Krater auf, ein beeindruckender Anblick. Nehmen Sie sich heute Zeit, die Vulkaninsel zu erkunden. Mit der Fähre gelangen Sie schnell von Kagoshima auf die andere Seite der Bucht. Vor Ort bringen Sie Shuttlebusse bequem zu verschiedenen Aussichtspunkten und Stopps. Auch wenn die drei Gipfel nicht betreten werden dürfen, bietet Sakurajima jede Menge spannende Einblicke und fantastische Ausblicke.
Tipp von Reisen Reisen: „Für einen tollen Blick auf Sakurajima haben wir einen Tipp: Das Riesenrad Amuran im Zentrum. Lasst euch durch die Shopping-Welt Japans gleiten (als wir dort waren, eröffnete gerade ein mega ‚Peanuts Store‘, yay!), geht ins Kino und rundet das Ganze ab mit einer Fahrt auf diesem Riesenrad. Viele japanische Paare und Familien werden es euch gleich tun.“


Tag 17 – Roadtrip zum Mt. Aso
Heute setzen Sie Ihre Reise fort – und zwar mit dem Mietwagen. Sie nehmen in Kagoshima Ihren Mietwagen entgegen, und Ihr heutiges Ziel ist die Region um den Mt. Aso. Entscheiden Sie selbst, welche Route Sie dorthin nehmen. Wenn Sie via Kumamoto fahren, können Sie Kumamoto-jo, die imposante Burg im Herzen der Stadt, besuchen. Oder machen Sie einen Abstecher zur Takachiho Schlucht. Sie ist durch vulkanische Aktivitäten und die rasche Abkühlung eines uralten Lavastroms entstanden. Zwar ist die Schlucht kein Geheimtipp mehr, aber gerade das bunte Treiben mit den Einheimischen macht den Besuch besonders. Die kommenden zwei Nächte wohnen Sie in einer Unterkunft nahe des Mt. Aso, wahlweise in einem Zimmer im japanischen oder westlichen Stil.
Erfahrungen von Reisen Reisen: „Das Auto ist euer Ticket in die absolute Reise-Freiheit. Wie auch woanders in der Welt gelangt ihr mit ihm an Orte, die sonst nicht zu erreichen wären. Und ihr lernt noch einmal eine andere Realität Japans kennen: Straßen, Raststätten, kleine Ortschaften, Geschäfte, abgelegene Restaurants, die Peripherie. Plus das universelle Roadtrip-Feeling, das wir alle so lieben und das nochmal seine ganz eigene Romantik versprüht.“
Tag 18 – Abenteuer am Aso
Heute haben Sie Zeit, das beeindruckende Kratergebiet des Mt. Aso ausgiebig zu erkunden. Dieser riesige Vulkankrater, der stolze 25 Kilometer Durchmesser und über 100 Kilometer Umfang misst, ist einer der größten seiner Art weltweit. Im Inneren ragen mehrere Gipfel auf, darunter der 1.506 Meter hohe Naka-dake. Ein Besuch im informativen Aso-Vulkanmuseum vermittelt Ihnen viele interessante Einblicke, bevor Sie zum Kraterrand des Naka-dake hinauffahren. Je nach Wetter und Aktivität des Vulkans kann der Zugang allerdings kurzfristig gesperrt sein. Rund um den Berg finden Sie außerdem zahlreiche Wanderwege, auf denen Sie die eindrucksvolle Landschaft in aller Ruhe entdecken können.


Tag 19 – Entspannen wie die Japaner
Kyushu ist bekannt für seine heißen Quellen, die zum Entspannen einladen. Und genau das steht nun auch für Sie auf dem Programm. Vom Mt. Aso reisen Sie mit Ihrem Mietwagen weiter nach Yunohira. Das Städtchen liegt idyllisch in einem schmalen Tal, ein kleiner Bach schlängelt sich durch die Ortsmitte, und die grünen Berge ringsum lassen den Ort fast wie ein Geheimtipp wirken. Die Gastgeber Ihres traditionellen Ryokans empfangen Sie herzlich. Die Gästezimmer sind im japanischen Stil gestaltet: Tatami-Matten bedecken den Boden, abends wird das Futonbett für Sie vorbereitet, und Sie schlafen – ganz traditionell – direkt auf einer Matratze am Boden. Meist verfügen die Zimmer über eine Toilette und Waschgelegenheit; zum Duschen und Baden nutzen Sie das hauseigene Onsen, das ein fester Bestandteil des Aufenthalts ist. Ein weiteres Highlight ist das Abendessen: Zahlreiche kleine Schälchen mit frischem Fisch, Gemüse, Tofu, dazu Miso-Suppe und Reis – jedes Gericht wird liebevoll angerichtet und wirkt fast wie ein kleines Kunstwerk. Nach dem Essen lohnt sich ein Bummel durch die von roten Lampions erleuchteten Gassen. Oft stellt Ihnen die Unterkunft dafür sogar ein Yukata und Holzsandalen bereit – so tauchen Sie noch tiefer in die japanische Atmosphäre ein.
Erfahrungen von Reisen Reisen: „Die Chancen stehen gut, dass ihr nach den Bädern, dem Essen und einem Spaziergang eine Entspannung fühlen werdet, die zumindest wir selten so intensiv erlebt haben wie hier.“
Tag 20 – Auf nach Fukuoka
Im Laufe des Tages setzen Sie Ihre Reise per Mietwagen fort zur letzten Station Ihrer Japanreise: die sympathische Stadt Fukuoka. In und um Fukuoka liegen einige tolle Schreine wie der Miyajidake, Kushida und Dazaifu, die Sie unterwegs noch besuchen können. Ihren Mietwagen geben Sie in Fukuoka ab, und Ihre letzte Nacht verbringen Sie in einem guten Mittelklassehotel in zentraler Lage. Von hier aus können Sie problemlos die Stadt erkunden. Zum Ende Ihrer Reise können Sie sich in Fukuoka noch einmal kulinarisch verwöhnen lassen. Besonders bekannt ist die Stadt für Hakata-Ramen: eine kräftige Nudelsuppe mit einer Brühe aus Schweineknochen. Typisch für Fukuoka sind außerdem die kleinen Straßenstände, die sogenannten Yatai.
Tipp von Reisen Reisen: „Die Yatai werdet ihr schnell erkennen, wenn ihr an ihnen vorbei kommt. Mitten in der Szenerie einer modernen japanischen Stadt wirken sie wie winzige Bars unter Zelten auf offener Straße. Hier halten die Leute aus Fukuoka gern nach ihrer Arbeit an, um etwas zu essen, Leute zu treffen, zu entspannen.“


Tag 21 – Sayōnara – Auf Wiedersehen Japan
Heute geht Ihre Reise durch Japan zu Ende und es heißt Abschied nehmen. Sie nehmen selbst ein Taxi oder die Bahn zum Flughafen. Gerne suchen wir nach einem passenden Flug für Sie.
Ein Gruß von Reisen Reisen: „Wir hoffen, Japan hat euch genauso verzaubert wie uns! Auf dass die Fülle der Reiseeindrücke noch lange in euch nachwirken wird! So ging es zumindest uns.“
Unterkunftsfotos





Für diese Reise bieten wir folgende Varianten an
Das echte Japan mit Kyushu – mit Reisen Reisen - Der Podcast
Bei der dreiwöchigen Rundreise verbringen Sie die dritte Woche (siehe weiter oben Tag 15 bis 21) auf der südlichsten der vier Hauptinseln: Kyushu. Hier steht die Natur im Fokus und relativ wenige (ausländische) Touristen kommen hierher, sodass alles noch etwas unberührter und echter wirkt.


