
Tag 1 – Ankunft in Toronto
Ihre Reise durch Ostkanada beginnt in Toronto, einer lebendigen Stadt, in der es immer etwas zu entdecken gibt. Nach Ihrer Ankunft fahren Sie auf eigene Faust zu Ihrem zentral gelegenen Hotel, zum Beispiel bequem mit dem schnellen Union‑Pearson‑Express. Dort checken Sie ein und beziehen Ihr Zimmer für die kommenden zwei Nächte. Toronto ist ideal, um entspannt anzukommen. Spazieren Sie über die Yonge Street mit ihren zahlreichen Restaurants und Cafés oder gehen Sie hinunter zum Ufer des Lake Ontario. Von der Promenade genießen Sie schöne Ausblicke auf den See und die Skyline der Stadt. Am Abend wählen Sie ein gemütliches Restaurant und erleben, wie Toronto langsam in Lichtern erstrahlt. So starten Sie entspannt in Ihre Familienreise.
Tag 2 – Toronto erkunden
Heute haben Sie Zeit, Toronto in Ruhe weiter zu erkunden. Suchen Sie sich ein gemütliches Café für ein entspanntes Frühstück und planen Sie den Tag ganz nach Lust und Laune. Spazieren Sie durch die Stadt oder genießen Sie Toronto vom Wasser aus bei einem individuellen Ausflug auf den Lake Ontario. Ein Abstecher nach Center Island lohnt sich ebenfalls: Dort erwarten Sie Spazierwege, kleine Strände und schöne Plätze zum Verweilen mit Blick auf die Skyline der Stadt.
Den restlichen Tag gestalten Sie ganz flexibel. Besuchen Sie ein Museum, bummeln Sie durch die Geschäfte oder genießen Sie die Natur in einem der Parks, zum Beispiel im High Park. Auch der Zoo oder das Aquarium sind schöne Optionen. Am Abend wählen Sie ein nettes Restaurant und lassen den Tag bei der lebhaften Atmosphäre Torontos entspannt ausklingen.


Tag 3 – Abholung des Wohnmobils und Aufbruch zu den Niagarafällen
Heute beginnt Ihr echtes Wohnmobilabenteuer. Sie holen Ihr Wohnmobil beim Vermieter ab, mit dem Sie vorab einen Abholtermin vereinbart haben. So wird Ihnen alles in Ruhe erklärt und Sie starten gut vorbereitet in Ihre Reise. Für den ersten Tag halten wir die Strecke bewusst kurz, damit Sie sich entspannt an das Fahren gewöhnen und noch Zeit haben, im Supermarkt Lebensmittel für unterwegs einzukaufen.
Nach etwa anderthalb Stunden Fahrt erreichen Sie die Niagarafälle. Je nach Tageszeit fahren Sie bereits an den Wasserfällen vorbei und erhaschen einen ersten Blick oder besuchen das stimmungsvolle Niagara‑on‑the‑Lake. In der Umgebung ist ein Campingplatz für Sie reserviert, auf dem Sie Ihr Wohnmobil in Ruhe einrichten können.
Tag 4 – Von den Niagarafällen zu den Blue Mountains
Fahrzeit ca. 2,5 Stunden
Um den Niagarafällen ganz nah zu kommen, gehen Sie heute an Bord der „Hornblower“ und erleben die gewaltigen Wassermassen vom Wasser aus. Mit einem Regenponcho der Organisation sind Sie bestens vorbereitet für dieses eindrucksvolle Erlebnis. Anschließend steigen Sie wieder in Ihr Wohnmobil und fahren weiter in Richtung der Blue Mountains. Die Route führt teilweise entlang des Lake Ontario und durch kleine, charmante Orte. Schon bei der Ankunft spüren Sie den Unterschied: sanfte Hügel, dichte Wälder und frische Bergluft. Diese Übernachtung ist bewusst so geplant, dass Ihr Reisetempo angenehm bleibt und Sie keine langen Strecken an einem Tag zurücklegen müssen.
Am Nachmittag haben Sie Zeit, die Blue Mountains zu entdecken. Erkunden Sie die Natur, schlendern Sie durch den Ort, genießen Sie ein Getränk auf einer Terrasse oder unternehmen Sie einen kurzen Spaziergang. Alternativ bringt Sie eine Gondel hinauf zu schönen Aussichtspunkten über die Umgebung. Eine entspannte Zwischenstation, bevor Ihre Reise weiter in die Natur führt.


Tag 5 – Von den Blue Mountains zum Algonquin Provincial Park
Fahrzeit ca. 3,5 Stunden
Heute fahren Sie weiter Richtung Norden. Wir haben bewusst eine Route gewählt, die Sie mitten durch die Muskoka‑Region führt. Dieses Gebiet ist bekannt für seine vielen Seen, dichten Wälder und die typischen Holzferienhäuser direkt am Wasser. Unterwegs wechseln sich bewaldete Abschnitte und glitzernde Seen ab, immer wieder passieren Sie kleine Orte, in denen sich das Leben vor allem draußen abspielt. Eine Strecke, bei der man ganz automatisch öfter anhält, weil die Aussicht dazu einlädt.
Am Nachmittag erreichen Sie die Umgebung des Algonquin Provincial Park, eines der bekanntesten Naturschutzgebiete Kanadas. Hier dreht sich alles um das Draußensein. Holen Sie Ihre Parkgenehmigung im Besucherzentrum ab und lassen Sie sich zu schönen Routen oder guten Plätzen für Tierbeobachtungen beraten, zum Beispiel mit etwas Glück Elche oder Biber. Eine erste kurze Wanderung, etwa zum Hardwood Lookout, vermittelt Ihnen gleich einen guten Eindruck von dieser besonderen Landschaft.
Tag 6 – Ein Tag in der Natur des Algonquin Provincial Park
Früh aufzustehen lohnt sich hier. Am Morgen ist es noch ruhig im Park, und die Chancen stehen gut, gemeinsam Wildtiere zu entdecken, wie Elche oder Biber am Ufer. Mit etwas Glück sehen Sie sie sogar direkt von der Straße aus oder während eines kurzen Spaziergangs.
Am besten erleben Sie den Algonquin Provincial Park draußen in der Natur. Mieten Sie ein Kanu und paddeln Sie über einen der Seen, vorbei an bewaldeten Ufern und kleinen Inseln. Oft liegt das Wasser spiegelglatt da und eröffnet einen ganz neuen Blick auf die Landschaft. Wenn Sie lieber zu Fuß unterwegs sind, finden Sie zahlreiche Wanderwege. Von kurzen, gut machbaren Runden bis hin zu etwas längeren Touren mit schönen Ausblicken über Wälder und Seen ist alles dabei.
Unterwegs gibt es immer wieder Plätze für eine Pause, ein Picknick oder einfach, um die Natur auf sich wirken zu lassen. Das Tempo verlangsamt sich hier ganz von selbst und genau das macht diesen Ort so besonders und ideal, um gemeinsam abzuschalten.


Tag 7 – Auf nach Ottawa
Fahrzeit ca. 4,5 Stunden
Sie lassen die Wälder und Seen des Algonquin Provincial Park hinter sich und fahren weiter Richtung Ottawa. Die Strecke führt zunächst noch durch grüne Landschaften und vorbei an kleinen Dörfern. Unterwegs bleibt immer wieder Zeit für eine Pause an einem See oder einen kurzen Spaziergang an der frischen Luft.
In Ottawa angekommen, spüren Sie sofort den Wechsel von Natur zu Stadt – allerdings zu einer Stadt mit viel Platz und Grün, die sich gut mit Kindern erkunden lässt. Entdecken Sie das Zentrum zu Fuß oder mit dem Fahrrad entlang des Rideau Canal. Auch Parliament Hill und die umliegenden Parks bieten Raum zum Umherlaufen und Verweilen. Ihr Campingplatz liegt etwas außerhalb der Stadt, sodass Sie die Sehenswürdigkeiten bequem erreichen, aber nicht durch den dichten Stadtverkehr fahren müssen.
Tag 8 – Von Ottawa nach Mont Tremblant
Fahrzeit ca. 2 Stunden
Bevor Sie Ottawa hinter sich lassen, lohnt sich noch ein kurzer Abstecher zur Wachablösung auf dem Parliament Hill (gegen 10.00 Uhr). Die Zeremonie mit Uniformen und Musik ist sehenswert und ein schönes Erlebnis für die ganze Familie. Anschließend steigen Sie wieder in Ihr Wohnmobil und fahren weiter Richtung Mont‑Tremblant. Schon nach kurzer Zeit weichen Stadt und Verkehr Wäldern und sanften Hügeln, und Sie merken, dass es wieder in die Natur geht. Nach der Ankunft bleibt ausreichend Zeit, um entspannt anzukommen: Unternehmen Sie eine kurze gemeinsame Wanderung, erledigen Sie noch ein paar Einkäufe im Ort oder genießen Sie einfach die frische Bergluft.


Tag 9 – Ziplining in Mont Tremblant
Heute geht es in die Berge zu einem aktiven Abenteuer: Mit Ziplines sausen Sie von Plattform zu Plattform durch die Baumwipfel. Gemeinsam mit einem Guide absolvieren Sie einen Parcours, der in größerer Höhe beginnt und langsam ins Tal führt. Unter Ihnen ziehen Wälder, Seen und Berge vorbei. Ein Erlebnis, das bei vielen Familien zu den Highlights der Reise zählt. Nach diesem Adrenalinkick gestalten Sie den restlichen Tag ganz nach Ihrem Tempo. Schnüren Sie die Wanderschuhe für eine Tour im Nationalpark, mieten Sie ein Kanu oder entspannen Sie an einem der Seen. Auch ein Bummel durch den Ort Mont‑Tremblant lohnt sich und ein Eis gehört dabei fast schon dazu.
Tag 10 – Mont Tremblant zum Nationalpark La Mauricie
Fahrzeit ca. 3 Stunden
Sie lassen die Berge von Mont‑Tremblant hinter sich und fahren weiter in Richtung La‑Mauricie‑Nationalpark. Unterwegs verändert sich die Landschaft allmählich: Weite Wälder und ruhige Seen bestimmen das Bild, und Sie merken, wie es Sie Schritt für Schritt tiefer in die Natur zieht. Im La‑Mauricie‑Nationalpark dreht sich alles ums Draußensein. Das Gebiet ist bekannt für seine vielen Seen und die entspannte Atmosphäre, in der sich das Tempo ganz von selbst verlangsamt. Ideal also für gemeinsame Naturerlebnisse. Nach Ihrer Ankunft bleibt noch Zeit für einen ersten Eindruck, bevor Sie den Park am nächsten Tag in Ruhe weiter entdecken.


Tag 11 – Nationalpark La Mauricie
Im La‑Mauricie‑Nationalpark dreht sich alles ums Draußensein. Gehen Sie gemeinsam auf Entdeckungstour und erkunden Sie das Gebiet ganz nach Ihrem eigenen Tempo. Besuchen Sie das Besucherzentrum oder mieten Sie ein Kanu und paddeln Sie über einen der vielen Seen, wo es oft so still ist, dass Sie nur das Eintauchen der Paddel hören. Auch an Land gibt es zahlreiche Wanderwege, die durch Wälder führen und zu Aussichtspunkten und Seen. Einige Routen sind kurz und gut mit Kindern machbar, andere führen etwas tiefer in den Park hinein. Unterwegs haben Sie gute Chancen, Wildtiere zu entdecken, wie Biber und Hirsche. Ein Ort, an dem man den Plan beiseitelässt und einfach schaut, was der Tag für die ganze Familie bereithält.
Tag 12 – La Mauricie – Québec
Fahrzeit ca. 2 Stunden
Sie tauschen die Natur wieder gegen die Stadt ein. Die Strecke ist überschaubar, sodass Sie ohne Eile unterwegs sind und bereits früh in der Stadt ankommen. Unterwegs erleben Sie, wie die Landschaft allmählich dichter besiedelt wird, mit kleinen Orten entlang des Sankt‑Lorenz‑Stroms.
Sobald Sie die Stadt erreichen, fällt der Unterschied sofort auf: Hier wird überwiegend Französisch gesprochen, denn Sie sind in der Provinz Québec angekommen. Die historische Altstadt mit ihren schmalen Gassen, Plätzen und alten Gebäuden erinnert fast an Europa. Schlendern Sie gemeinsam durch die Ober‑ und Unterstadt, die durch eine Seilbahn miteinander verbunden sind, und genießen Sie den Blick auf den Fluss. Nehmen Sie sich Zeit, um die besondere Atmosphäre aufzusaugen. Das Zentrum ist kompakt, sodass ein Nachmittag völlig ausreicht. Übernachtet wird auf einem Campingplatz außerhalb der Stadt.


Tag 13 – Québec – Tadoussac
Fahrzeit ca. 3 Stunden
Ihre nächste Etappe führt Sie nach Tadoussac. Sie folgen größtenteils dem Lauf des Sankt‑Lorenz‑Stroms und fahren durch die abwechslungsreiche Charlevoix‑Region. Unterwegs wechseln sich kleine Orte, sanfte Hügel und immer wieder schöne Ausblicke auf das Wasser ab. Eine Strecke, bei der das Landschaftsbild zunehmend weiter und ursprünglicher wird und sich ganz automatisch ein entspanntes Reisetempo einstellt.
In Tadoussac treffen der Sankt‑Lorenz‑Strom und der Saguenay‑Fluss aufeinander. Das Dorf ist klein und übersichtlich, mit Blick auf die geschützte Bucht. Tadoussac gilt als einer der besten Orte in Kanada, um Wale zu beobachten. Die Chancen stehen gut, dass Sie in den kommenden Tagen gemeinsam welche entdecken.
Tag 14 – Walbeobachtung
Heute starten Sie früh in den Tag, denn es geht aufs Wasser zu einer Walbeobachtung. In Tadoussac gehen Sie an Bord eines Zodiacs und erhalten warme Schutzkleidung sowie eine Schwimmweste, sodass alle gut vorbereitet sind. Anschließend fahren Sie hinaus auf den Fluss, dorthin, wo sich der Sankt‑Lorenz‑Strom und der Saguenay treffen. Diese besondere Stelle zieht verschiedene Walarten an. Mit etwas Glück entdecken Sie gemeinsam Buckelwale, Finnwale oder sogar Belugas. Während der Fahrt erzählt der Guide Spannendes über das Verhalten und den Lebensraum der Tiere.
Nach der Rückkehr wirkt Tadoussac fast schon ruhig. Spazieren Sie noch ein wenig entlang der Bucht, setzen Sie sich auf eine Terrasse oder halten Sie vom Ufer aus Ausschau nach weiteren Bewegungen im Wasser, bevor Sie zurück zum Campingplatz fahren.


Tag 15 – Tadoussac nach Baie-Saint-Paul
Fahrzeit ca. 2,5 Stunden
Heute fahren Sie ein Stück entlang des Sankt‑Lorenz‑Stroms zurück. Aus der anderen Richtung wirkt die Landschaft wieder ganz anders, und neue Aussichtspunkte fallen ins Auge. Die Charlevoix‑Region bleibt abwechslungsreich, mit Bergen, Wäldern und kleinen Orten direkt am Wasser.
In Baie‑Saint‑Paul legen Sie einen Stopp in einem Ort mit ganz eigener Atmosphäre ein. Galerien, kleine Läden und gute Restaurants liegen nah beieinander und lassen sich gut zu Fuß erkunden. Ein schöner Ort, um gemeinsam noch etwas zu bummeln und die Reise in ruhigem Tempo fortzusetzen.
Tag 16 – Baie-Saint-Paul nach Montreal
Fahrzeit ca. 4,5 Stunden
Die letzte Etappe Ihrer Reise führt Sie nach Montreal. Sie folgen teilweise dem Lauf des Sankt‑Lorenz‑Stroms und fahren in Richtung der größten Stadt Québecs. Je näher Sie Montreal kommen, desto lebendiger wird es, was ein kleiner Kontrast nach den naturreichen Tagen zuvor ist, aber gut machbar. Am Nachmittag erreichen Sie die Stadt und stellen Ihr Wohnmobil auf einem Campingplatz etwas außerhalb ab. Von hier aus gelangen Sie bequem ins Zentrum.
Montreal fühlt sich anders an als die anderen Städte: kreativ, lebendig und geprägt von vielen Einflüssen. Schlendern Sie gemeinsam durch die Viertel, suchen Sie sich ein gutes Restaurant aus und genießen Sie Ihre letzte Abendstimmung dieser Reise.


Tag 17 & 18 – Rückgabe des Wohnmobils und Heimreise
Sie machen das Wohnmobil abfahrbereit, kehren kurz durch und sorgen dafür, dass alle Tanks geleert sind, bevor Sie es beim Vermieter zurückgeben. Danach bleibt noch etwas Zeit, um ein letztes Mal nach Montreal zu fahren. Spazieren Sie gemeinsam durch die Stadt, setzen Sie sich auf eine Terrasse oder besorgen Sie noch ein kleines Andenken an Ihre Reise.
Am Nachmittag fahren Sie zum Flughafen und treten Ihre Rückreise an. Mit vielen gemeinsamen Eindrücken im Gepäck steigen Sie ins Flugzeug und erreichen am nächsten Tag wieder Ihr Zuhause.
Sie möchten doch lieber mit dem Mietwagen unterwegs sein? Dann schauen Sie sich unsere Rundreise Ostkanada mit Kindern – die Highlights an.
Unterkunftsfotos






