
Tag 1 – Ankunft und Aufenthalt in Otavalo
Übernachtung
Heute reisen Sie – ganz nach Ihren Wünschen – entweder mit dem Bus oder mit einem von uns organisierten Privattransfer nach Otavalo. Sie übernachten in einem einfachen, familiengeführten Hotel im Kolonialstil im Herzen der Stadt. Von hier aus erreichen Sie den Plaza de Ponchos, den zentralen Platz Otavalos, in nur wenigen Gehminuten. Dort findet täglich ein Markt statt, der samstags besonders groß und lebhaft ist. Bereits am frühen Morgen kommen zahlreiche Indios aus den umliegenden Dörfern, um ihre Waren auszustellen. Auf der einen Seite des Marktes werden Kräuter, Gemüse und Fleisch angeboten, während auf der anderen farbenfrohe Souvenirs zum Verkauf stehen. Dies ist einer der besten Orte in Ecuador, um ein Souvenir zu erwerben: Die Auswahl an Ponchos, bunten Tüchern, Wollmützen und bunt gestreiften Hängematten ist riesig. Hier lernen Sie ganz nebenbei auch die Kunst des Feilschens kennen. Lassen Sie den Abend nach diesem geschäftigen Tag gemütlich in einem der Restaurants der Stadt ausklingen.
Tag 2 – Tour in die Dörfer der Umgebung
Ausflug, Übernachtung, Verpflegung: Frühstück (F)
Heute holt Sie Ihr Fahrerguide nach dem Frühstück am Hotel ab. Je nach Ihren Wünschen können Sie gemeinsam noch einmal gemütlich über den Markt schlendern oder direkt Ihre Erkundungstour durch die Umgebung starten. Der lokale Guide fährt mit Ihnen in die umliegenden Indiodörfer. Sie besuchen eine Familie, die Ihnen zeigt, wie die typischen Hüte der Region hergestellt werden. In einem weiteren Dorf lernen Sie, wie traditionelle Matten aus Schilf gefertigt werden. Natürlich besuchen Sie auch eine Familie, die Ihnen die Kunst des Webens näherbringt. Wir fanden es sehr spannend, in den Alltag der Familien einzutauchen und mehr über ihre Lebensweise, ihre Arbeit und ihre Kultur zu erfahren.
Wenn Sie sich für den Kult um die traditionellen Schamanen interessieren, können Sie gegen Aufpreis einen zusätzlichen Stopp bei einem Schamanen einlegen. Dieser gibt Ihnen einen Einblick in seine Rituale und kann – wenn Sie es wünschen – eine zeremonielle Reinigung durchführen. Am frühen Nachmittag bringt Sie Ihr Fahrer zurück zum Hotel.


Tag 3 – Abreise
Verpflegung: F
Heute setzen Sie Ihre Reise fort oder verlängern alternativ Ihren Aufenthalt in Otavalo, um an der malerischen Cuicocha‑Kraterlagune wandern zu gehen (weitere Details finden Sie am Seitenende).
Gut zu wissen: Wenn Sie samstags hier sind, sollten Sie bereits gegen 6 Uhr morgens aufstehen. An diesem Tag findet in Otavalo nämlich der größte Tiermarkt Südamerikas statt. Ziehen Sie sich warm an, denn in den frühen Morgenstunden ist es hier noch recht kühl. Sobald Sie nach draußen treten, sehen Sie Indios, die schreiende Ferkel an der Leine führen und in bunten Tüchern auf dem Rücken Lämmer transportieren. Etwas außerhalb des Zentrums stehen die größeren Tiere wie Kühe und Lamas bereit. Hier verhandeln die Männer eifrig über den besten Preis, während Frauen kleinere Tiere wie Schweine, Schafe, Kaninchen und Meerschweinchen verkaufen. Es herrscht ein lebendiges, buntes Treiben mit vielen Stimmen und Eindrücken. Nehmen Sie auf jeden Fall Ihre Kamera mit – hier bieten sich fantastische Fotomotive.
Unterkunftsfotos



Für diese Reise bieten wir folgende weitere Varianten an:
Bunte Handwerkskunst in Otavalo - mit zusätzlicher Übernachtung und Wanderung zur Laguna Cuicocha
Sind Sie gerne aktiv? Dann verlängern Sie Ihren Aufenthalt in Otavalo und erleben Sie bei einer Wanderung die malerische Cuicocha‑Kraterlagune. Sie liegt nur rund 30 Minuten von Otavalo entfernt und entstand vor etwa 3000 Jahren beim Ausbruch des Vulkans Cuicocha. Heute ist der alte Krater mit Wasser gefüllt, das je nach Sonneneinstrahlung in verschiedenen Blau‑ und Grüntönen schimmert. Wenn die Sonne sich einmal nicht zeigt und die Wolken an den beiden Inseln im Inneren der Lagune sowie am benachbarten Vulkan Cotacachi vorbeiziehen, wirkt der See fast mystisch. So oder so ist er ein fantastisches Fotomotiv. Gemeinsam mit Ihrem Guide wandern Sie in rund fünf Stunden um die Lagune und genießen dabei tolle Aussichten. Der Ausflug ist mit normaler Kondition gut machbar, auch wenn die Höhe – die Lagune liegt immerhin auf knapp 3.100 Metern – nicht unterschätzt werden sollte.




