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Kambodscha Menschen

Kultur & Menschen Kambodscha

BEGEGNUNGEN

Kultur und Menschen in Kambodscha

Kambodschaner sind sehr freundliche und hilfsbereite Menschen. Die Menschen in Kambodscha besitzen oft nicht viel und sind dennoch zufrieden mit dem Wenigen, was sie haben. Trotz der grausamen Geschichte der Khmer Rouge hat dieses bewundernswerte Volk sein Lächeln nicht verloren. Die Menschen sind froh über den Tourismus und die damit verbundene Einnahmequelle. Stellen Sie sich jedoch auch darauf ein, dass Ihnen auf den Straßen die Armut begegnen wird. Gerade an Touristenorten gibt es viele Bettler.

Es liegt uns sehr am Herzen, dass Sie auf Ihrer Reise durch Kambodscha auch die Möglichkeit haben, mit Einheimischen in Kontakt zu kommen und so mehr über deren Lebensweise und Kultur kennen zu lernen. Kombinieren Sie dazu Ihre Reise durch Kambodscha einfach mit unseren besonderen Bausteinen.

Zu Hause bei den Khmer in Kampong Thom

Bei diesem Reise-Baustein haben Sie die Möglichkeiten, das ruhige kambodschanischen Landleben kennen zu lernen. Sie übernachten zu Hause bei einer Khmer-Familie und können so noch mehr über Ihre Gastgeber und deren Alltag erfahren. Zusammen mit Ihrem Englisch sprechenden Guide erkunden Sie die Umgebung von Kampong Thom mit den Tempeln von Sambor Prei Kuk. Diese Tempel sind UNESCO Weltkulturerbe und geben Ihnen einen Einblick in die Jahrtausende alte Geschichte des Kambodschanischen Reiches.

Leben auf dem Tonle Sap See

Bei dieser Tour erleben Sie Kambodscha auf eine ganz besondere Art und Weise. Nur einen Katzensprung von Siem Reap entfern, direkt am Tonle Sap See, besuchen Sie das authentische Fischerdorf Kompong Khleang. Sie übernachten in einem traditionellen Stelzenhaus bei einer Gastfamilie. Eine tolle Gelegenheit, um die Menschen in Kambodscha noch besser kennen zu lernen. Der Tonle Sap See ist der fischreichste See der Welt. Nutzen Sie die Gelegenheit, gemeinsam mit den Fischern bei aufgehender Sonne zum Fischen herauszufahren.

FEIERTAGE

Feste und Feiertage in Kambodscha

Chinesisches und vietnamesisches Neujahr

Jedes Jahr im Januar oder Februar findet das chinesische und vietnamesische Neujahr statt. Die Kambodschaner selbst feiern dieses Fest nicht, jedoch wohnen viele Chinesen und Vietnamesen in Kambodscha die dieses Fest feiern. Das chinesische Neujahr beziehungsweise das Tet in Vietnam, ist mit unserem Weihnachtsfest zu vergleichen: Geschäfte, Restaurants, Museen und Märkte haben geschlossen, Transfers wie Züge, Flüge oder Busse sind oft ausgebucht und deutlich teurer. Dadurch ist vor allem Vietnam für Reisende zu dieser Zeit weniger interessant und sie halten sich lieber in Kambodscha auf, wodurch es zu dieser Zeit zu weitaus mehr Touristen kommt, als vor und nach dem Fest.

Khmer Neujahr

Im April findet das Khmer Neujahr statt. Das Fest dauert drei Tage und ist eine Mischung aus unserem Weihnachten und Silvester. Es wird ausgiebig mit Familie und Freunden gefeiert und es werden Geschenke ausgetauscht. Die Einheimischen legen Opfergaben an Tempeln nieder, wie zum Beispiel auch Angkor Wat, wodurch es dort sehr voll sein kann.

Wasserfest

Das Wasserfest findet jedes Jahr im Oktober statt. An diesem Tag wird hauptsächlich das Naturschauspiel gefeiert, dass der Tonle Sap Fluss am Ende der Regenzeit seine Fließrichtung ändert. Die Kanäle sind bunt geschmückt und sowohl um Siem Reap als auch um Phnom Penh findet man bunt geschmückte Häuser und verschiedene Veranstaltungen finden statt.

Pchum Ben

Pchum Ben ist ein Feiertag der traditionell nach einer dreimonatigen Rückzugszeit der Mönche, der Vassa genannt wird, gefeiert wird. Der Zeitraum beginnt jedes Jahr am 15. Tag des 10 Monats des Khmer Kalenders und dauert einige Tage an. Dadurch ist dieser Feiertag meist im September oder Oktober. Während der Feiertage gedenken die Kambodschaner an verstorbene Verwandten und bringen Opergaben zu den Tempeln.

ESSEN & TRINKEN

Essen und Trinken in Kambodscha

Die kambodschanische Landesküche ist der thailändischen sehr ähnlich. Die Gerichte basieren häufig auf den gleichen Zutaten. So werden in der kambodschanischen Küche viel Gemüse, wie Pak Choi oder Pilze, verschiedene Gewürze, wie Ingwer oder Curry und als Beilage Reis verwendet. Die meisten Gerichte sind mit Fisch oder Fleisch zubereitet. Dennoch ist es sehr gut möglich sich in Kambodscha vegetarisch zu ernähren und die Gerichte einfach nur mit Gemüse zu bestellen. Auch gibt es zahlreiche exotische Obstsorten, die auf Märkten frisch angeboten werden. Besonders im Süden, am Tonle Sap See und entlang des Mekong, sind Fischgerichte sehr beliebt.

Das kambodschanische Nationalgericht heißt „Amok„. Hierbei handelt es sich um in einem Bananenblatt gedämpftes Fleisch oder Fisch mit einer milden Currysauce und Kokusnussmilch verfeinert. Oft wird das Curry dann in einer Kokosnuss angerichtet.

In den Städten kann man gut und günstig an Straßenständen und Garküchen essen. Die Auswahl der Gerichte und Snacks ist vielfältig. Sie sollten sollten lediglich darauf achten, dass das Essen frisch zubereitet wird, Fisch und Fleisch gut durchgebraten sind und Obst geschält oder gewaschen ist.

Tipp: Um die kambodschanische Küche auf eine besondere Weise kennen zu lernen empfehlen wir Ihnen einen Kochkurs oder eine geführte Food-Tour in Phnom Penh.

GESCHICHTE

Geschichte Kambodschas

Die Geschichte Kambodschas wird von zwei einschneidenden Epochen geprägt. Zum einen die Epoche der des Khmer-Reiches zwischen dem 9. und 15. Jahrhundert und zum anderen die grauenhafte Diktatur der roten Khmer der in den 1980er Jahren.

Das Reich der Khmer erstreckte sich über mehrere Jahrhunderte über große Flächen und reichte bis ins heutige Vietnam, Laos, Thailand und Myanmar. Aus dieser Zeit stammen die beeindruckenden Tempel von Angkor und viele weitere Ruinen, die überall im Land zu finden sind. Nach der Übernahme des Reiches durch die Siamesen wurde die Hauptstadt Angkor aufgegeben und die Tempel wurden der Natur überlassen.

Nach Entdeckungsreisen westlicher Forscher wurden die Tempel von Angkor der Öffentlichkeit bekannt gemacht und der Weg zur französischen Besetzung des Landes geebnet. Die französische Kolonialherrschaft dauerte von 1863 bis 1953 an. Stellenweise ist bis heute der französische Einfluss deutlich sicht- und spürbar.

Unter der Diktatur der Roten Khmer unter der Führung von Pol Pot ab ungefähr 1975, sollte Kambodscha zu einem kommunistischen Bauernstaat aufgebaut werden. Neben der Abschottung des Landes nach außen wurden auch die Menschen im Land selbst in jeglicher Hinsicht unterdrückt. Das Ziel der Verbreitung der Ideologie wurde so weit getrieben, dass im Rahmen von Massenmorden die Klassengesellschaft aufgehoben werden sollte. Die Zahl der Opfer beläuft sich auf über eine Million Menschen. Bis heute können Sie Zeitzeugen in Kambodscha antreffen und bei dem Reise-Baustein „Lebendiges Phnom Penh“ noch mehr über die Geschichte des Landes erfahren.

Trotz der schrecklichen Geschichte sind die Kambodschaner ein sehr offenes, freundliches und hilfsbereites Volk. Die Vergangenheit des Landes gehört genauso zu Kambodscha, wie die wundervolle Natur vom Dschungel bis hin zu den Stränden, die beeindruckenden Kulturstätten wie Angkor und Sambor Prei Kuk sowie die herzlichen Menschen. Diese Mischung macht Kambodscha in unseren Augen zu einem sehr besonderen Reiseland.

RELIGION

Religion in Kambodscha

Der  Buddhismus ist mit über 90% die größte Religion in Kambodscha. Neben dem Buddhismus sind weitere kleine Teile der Bevölkerung Islamischen oder Christlichen Glaubens. In den abgelegenere Regionen und bei den Bergvölkern sind bis heute ethnische Glaubensrichtungen verbreitet.

Auf Grund der Tatsache, dass ein Großteil der Bevölkerung buddhistischen Glaubens ist, prägen Mönche in orangefarbenen Roben das Straßenbild und sind in den buddhistischen Tempeln zu finden.

Unter der Diktatur der Khmer Rouge wurden viele Glaubensstätten und Tempel zerstört. Mühevoll wurde ein Großteil der Tempel bis heute wieder aufgebaut. Ein Besuch eines Tempels während Ihrer Kambodscha Reise ist sehr empfehlenswert. Respektieren Sie diese Kultur jedoch und achten Sie beim Besuch von Tempeln auf jeden Fall auf angemessene Kleidung. Die Knie und Schultern sollten verdeckt sein und die Schuhe werden vor dem Betreten des Tempels ausgezogen.

Ein besonders imposanter und sehenswerter Tempel ist der Königspalast in Phnom Penh, welchen Sie bei dem Reise-Baustein „Lebendiges Phnom Penh“ besuchen. Eine der bekanntesten und vor allem eine der ältesten Glaubensstätten, ist der weitläufige Tempelkomplex von Angkor, den Sie bei einem Besuch von Siem Reap auf keinen Fall verpassen sollten.