KROATIEN, MONTENEGRO & SLOWENIEN
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Montenegro Sehenswürdigkeiten

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Montenegro ist zwar eines der kleinsten Länder Europas, doch seine landschaftliche Vielfalt ist rekordverdächtig. Ob Sie auf der Suche nach tiefblauen Buchten, schroffen Gipfeln oder spirituellen Kraftorten sind – der „schwarze Berg“ enttäuscht nie. Hier sind die fünf Sehenswürdigkeiten, die auf keiner Montenegro Rundreise fehlen dürfen.

Isabelle💚von erlebe

Isabelle 💚 von erlebe


Kotor: Das venezianische Juwel

Die Stadt Kotor liegt am Ende der gleichnamigen Bucht, die oft als südlichster Fjord Europas bezeichnet wird. Die UNESCO-geschützte Altstadt ist ein Labyrinth aus kopfsteingepflasterten Gassen, versteckten Plätzen und historischen Palästen, die von einer venezianischen Vergangenheit zeugen. Ein besonderes Markenzeichen sind die unzähligen Katzen, die das Stadtbild prägen und sogar ein eigenes Museum haben.

Das ultimative Highlight ist der Aufstieg zur Festung San Giovanni. Über 1.350 Stufen führen steil den Berg hinauf. Der Lohn für die Mühe ist ein unvergleichlicher Panoramablick über die terrakottafarbenen Dächer der Stadt und das tiefblaue, von steilen Kalksteinwänden eingerahmte Wasser der Bucht. Besonders zur „goldenen Stunde“ kurz vor Sonnenuntergang ist die Atmosphäre magisch. Wer es auf seiner eigenen Montenegro Reise entspannter mag, nutzt die 2023 eröffnete Seilbahn, die Besucher in nur elf Minuten von der Küste hinauf in die Bergwelt des Lovćen befördert.

Frau auf Steinmauer sitzend mit Blick auf die Bucht von Kotor
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Wanderung in Montenegro

Durmitor-Nationalpark: Wilde Natur und eisige Seen

Im Norden des Landes zeigt sich Montenegro von seiner rauen, ungezähmten Seite. Der Durmitor-Nationalpark ist ein Paradies für Outdoor-Enthusiasten. Mit 48 Berggipfeln über 2.000 Metern und 18 glasklaren Gletscherseen, den sogenannten „Bergaugen“, bietet die Region eine Kulisse, die an die Alpen erinnert, aber deutlich ursprünglicher geblieben ist.

Zentrum des Parks ist der Ort Žabljak, von dem aus man bequem zum Crno Jezero (Schwarzer See) wandern kann. In dessen tiefschwarzem Wasser spiegelt sich der mächtige Gipfel des Medjed. Doch der Durmitor beherbergt noch einen weiteren Rekord: Die Tara-Schlucht. Mit bis zu 1.300 Metern Tiefe ist sie der tiefste Canyon Europas. Ob beim rasanten White-Water-Rafting auf der türkisblauen Tara oder beim Überqueren der monumentalen Đurđevića-Brücke – der Durmitor sorgt garantiert für Gänsehautmomente und frische Bergluft.

Kloster Ostrog: Ein spirituelles Wunderwerk im Fels

Wie durch ein Wunder scheint das Kloster Ostrog senkrecht in einer weißen Felswand zu kleben. Es ist der wichtigste orthodoxe Wallfahrtsort des Balkans und zieht jährlich hunderttausende Besucher aller Glaubensrichtungen an. Das im 17. Jahrhundert gegründete Kloster besteht aus einem unteren Teil und dem spektakulären oberen Kloster, das direkt in eine Kaverne des Berges Prekornica hineingebaut wurde.

Der Weg zum oberen Kloster führt über Serpentinen, die oft von Pilgern barfuß bewältigt werden. Im Inneren erwarten einen kunstvolle Fresken, die direkt auf den Fels gemalt wurden, und die Reliquien des Heiligen Vasilije, dem Wunderheilungen zugeschrieben werden. Die Stille und die spirituelle Energie an diesem Ort, kombiniert mit dem weiten Blick über das Zeta-Tal, machen Ostrog zu einer zutiefst beeindruckenden Erfahrung – ganz egal, ob man aus religiösen oder architektonischen Gründen kommt.

Frau in Ostrog
Aussichtspunkt bei Kotor Bay, Teil der Fahrradtour

Lovćen-Nationalpark: Das Dach Montenegros

Der Nationalpark Lovćen gilt als das Herzstück des montenegrinischen Nationalstolzes. Hier trifft das mediterrane auf das alpine Klima, was eine einzigartige Flora und Fauna begünstigt. Das berühmteste Ziel im Park ist das Njegoš-Mausoleum auf dem Gipfel des Jezerski Vrh (1.657 m). Um die Ruhestätte des Fürstbischofs und Dichters Petar II. Petrović-Njegoš zu erreichen, müssen Besucher einen Tunnel mit 461 Stufen durchqueren.

Oben angekommen, bietet sich bei klarer Sicht ein 360-Grad-Blick, der angeblich bis zu 80% des gesamten Landes umfasst – von der Adria im Westen über den Skutarisee im Süden bis hin zu den schneebedeckten Gipfeln des Nordens. Die Anfahrt von Kotor über die berühmten 25 Serpentinen der alten Passstraße ist ein Erlebnis für sich: Jede Kurve eröffnet eine neue, noch spektakulärere Perspektive auf die Bucht von Kotor.

Die Strände der Adria: Von Glamour bis Endlos-Sand

Montenegros Küste ist knapp 300 Kilometer lang und bietet für jeden Geschmack den passenden Küstenabschnitt. In der Nähe von Budva liegt der berühmte Strand von Sveti Stefan. Die einstige Fischerinsel mit ihren roten Dächern ist heute ein exklusives Hotel-Resort und eines der meistfotografierten Motive des Landes. Die umliegenden Strände mit ihrem rötlichen Kies und glasklarem Wasser versprühen puren Luxus.

Wer es weitläufiger mag, muss in den äußersten Süden nach Ulcinj fahren. Dort erstreckt sich der Velika Plaža (Großer Strand) über 13 Kilometer. Es ist der längste Sandstrand an der östlichen Adria und ein Hotspot für Kitesurfer. Die feine, dunkle Sandbeschaffenheit und die flach abfallenden Ufer machen ihn zudem ideal für Familien. Zwischen diesen Extremen finden sich versteckte Buchten wie der Mogren-Strand oder die „Blaue Grotte“, die nur per Boot erreichbar sind und das türkisblaue Versprechen der Adria einlösen.

Frau an der Adriaküste

Wer diese fünf Orte besucht, hat Montenegro nicht nur gesehen, sondern verstanden. Während die Küste und Kotor den kulturellen Brückenschlag nach Europa und zum Mittelmeer bilden, verkörpern der Durmitor und der Lovćen den ungezähmten, stolzen Geist der Berge. Das Kloster Ostrog wiederum verbindet diese Welten als Ort der Ruhe und des Friedens.

Montenegro ist klein genug, um all diese Highlights in einer Reise zu kombinieren, aber groß genug, um einen mit seiner landschaftlichen Wucht immer wieder zu überraschen. Es ist ein Reiseziel für jene, die Authentizität gegenüber Massentourismus bevorzugen.


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