Myanmar Wissenswertes

Wissenswertes für Myanmar

WÄHRUNG & GELD

Währung, Preise & Trinkgelder

Währung Myanmars

In Myanmar zahlt man mit dem Kyat. Ein Euro ist etwa 2068 Kyat wert (Stand November 2021). Die aktuelle Kursinformation finden Sie unter www.oanda.com. Am besten sollten Sie sich den Kurs des Kyats kurz vor der Abreise ansehen, da er starken Schwankungen unterliegt. Ein so genannter ‘Währungsrechner’ im Internet kann Ihnen dabei helfen.

Geld abheben und Kreditkarten
Mittlerweile ist es möglich mit einer internationalen Bankkarte/Kreditkarte Geld abzuheben. Es kann aber immer noch passieren, dass die Bankautomaten nicht immer funktionieren. Daher raten wir Ihnen genügend neuwertige Dollar mitzunehmen. Dollarscheine wie auch Euros können Sie in Yangon und allen anderen Städten in Banken und Wechselstuben gegen Kyat eintauschen. Vor Ort kann man entweder mit Kyat oder Dollar zahlen. Bei Ankunft hilft der Fahrer Ihnen Geld zu wechseln oder einen Bankautomaten zu finden, damit Sie die einheimische Währung abheben können. Bitte beachten Sie, dass bei ausländischer Währung nur makellose Geldscheine angenommen werden.
Selbst bei kleinen Rissen oder Knicken werden Geldscheine oft abgelehnt.

Trinkgeld und Spenden in Myanmar

Trinkgelder sind in Myanmar nicht so sehr Standard wie in anderen Reiseländern; natürlich freut sich aber jeder über ein kleines Trinkgeld. Taxifahrern oder Hotelrezeptionen muss man nicht unbedingt Trinkgeld geben (Kofferträger werden dies aber dankbar annehmen). Bei Ihren Guides und den Fahrern für längere Strecken ist Trinkgeld aber schon angebracht. Hier sind 3-5 Dollar für eine Halbtagestour oder 10-15 Dollar pro Tag für eine Ganztages- oder mehrtägige Tour angebracht. Natürlich sollte dies auch von Ihrer Zufriedenheit abhängen.

Trinkgeld gibt man in Restaurants nur dann, wenn die Rechnung in einer Mappe oder auf einem Tablett gebracht wird. Außerdem ist es üblich, bei Tempel- oder Klosterbesuchen kleine Beträge zu spenden (ca. 1 US-Dollar) oder sich für eine Führung durch ein Dorf mit einem kleinen Betrag zu bedanken. Es ist also praktisch, kleine Kyat-Scheine (50K, 100K, 200K) bei sich zu haben, wenn Sie unterwegs sind.

Über Mitbringel und Gastgeschenke freuen sich die Burmesen übrigens sehr. Wir empfehlen Ihnen, diese auch lokal im Land zu kaufen, sodass die Burmesen zweifach davon profitieren. Gerne informieren wir Ihren Guide vorab, sodass er zusammen mit Ihnen passende Gastgeschenke aussucht und Ihnen hilft, diese zu erstehen.

Preise vor Ort in Myanmar

Die persönlichen Ausgaben während Ihrer Reise hängen natürlich auch von Ihrem Konsumverhalten ab.
Bei allen Übernachtungen ist das Trinkgeld bereits mit enthalten. Wenn man gerne in lokalen Restaurants  Garküchen essen geht, kostet eine Mahlzeit 2-4 Euro pro Person. Zusammen mit Trinkwasser und der einen oder anderen Cola, sowie 1-2 Taxifahrten am Tag kommt man so auf Ausgaben von etwa ca. 15-20 Euro pro Person /Tag. Luxus-Konsumgüter, wie alkoholische Getränke oder Schokolade sind in Myanmar relativ teuer.

Wenn für Ihre Reise mit uns ein Permit notwendig ist, ist es schon in Ihrem Reisepreis enthalten und wir organisieren es für Sie. Eintrittsgelder zu den Sehenswürdigkeiten und Zone Fees sind in den Reisebausteinen und Rundreisen nicht enthalten, außer wir weisen explizit darauf hin.

Damit Sie sich schon vor Ihrer Reise ein Bild von den Kosten vor Ort machen können, haben wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten mit ihren jeweiligen Eintrittspreisen für Sie zusammengefasst. Bitte beachten Sie, dass die Preise vor Ort kurzfristig erhöht werden können.

Übersicht Eintrittsgelder in Myanmar

Geld, Ausweise und Wertpapiere können Sie am besten in einem gut verschließbaren Koffer oder im Safe Ihres Hotels hinterlassen (falls es einen gibt). Ansonsten können Sie die Unterlagen verdeckt bei sich tragen (Bauchgurt). Die Zahlung mit Bargeld ist normal in Myanmar, sogar Häuser und Autos werden hier in bar bezahlt. Es gibt kaum Taschendiebe, trotzdem sollten Sie natürlich trotzdem auf Ihre Sachen aufpassen. Es ist eine gute Idee, die wichtigsten Dokumente vor der Reise zu scannen und online zu speichern, sodass Sie dazu per Internet Zugang haben.

WISSENSWERTES

Wissenswertes über Myanmar

Sprache in Myanmar

Burmesisch wird von der größten Volksgruppe in Myanmar gesprochen und ist keine leicht erlernbare Sprache. Andere Volksgruppen wie die Shan haben wiederrum ihre ganz eigenen Sprachen.

Burmesisch gehört zur Tibetobirmanischen Sprachgruppe. Insbesondere die Aussprache ist schwierig, da die Sprache wie Chinesisch und Thailändisch zwischen verschiedenen Tönen unterscheidet. Trotzdem empfehlen wir, ein paar Wörter zu lernen, denn außerhalb der touristischen Gebiete wird immer noch kaum Englisch gesprochen.

Hier ein paar hilfreiche Begriffe:
Hallo = mingala ba
Dankeschön = ceizu tinbade
Ich bin Deutscher = gyaman lumyou ba
Wo ist … ? = … be hma làe?
1 = ti
2 = hni
3 = thoun

Zeitunterschied in Myanmar

Der Zeitunterschied beträgt zu der Mitteleuropäischen Sommerzeit + 4,5 Stunden und in der Winterzeit + 5,5 Stunden.

Kommunikation in Myanmar

Telefonieren und Handynutzung
Es ist momentan selten möglich, mit europäischen SIM-Karten SMS nach Europa zu schicken oder in Myanmar zu telefonieren. In Myanmar können Sie sich aber (am besten schon in Yangon) eine SIM-Karte kaufen. Diese werden meist mit einem Prepaid-Guthaben von 20 Dollar verkauft und die Mitarbeiter in den Handygeschäften helfen Ihnen gerne bei der Aktivierung.
Wenn Sie keine burmesische SIM-Karte haben und im Inland telefonieren müssen, wenden Sie sich am besten an Ihren Guide oder an die Rezeption des Hotels.

Internet
In den meisten Hotels und Pensionen gibt es kostenloses W-Lan. Manchmal steht auch ein Computer im Eingangsbereich zur Nutzung bereit. Allerdings ist die Verbindung in der Regel relativ langsam, sodass man sich nicht zu viel im Internet vornehmen sollte. Gerade in den größeren Orten gibt es sonst auch viele günstige Internet-Cafes, wo die Verbindung oft etwas besser ist.

Strom in Myanmar

Die Spannung in Myanmar beträgt 220-240 Volt, unsere Aufladekabel können ohne Adapter mit den örtlichen Steckdosen verbunden werden.
Hin und wieder kommt es vor, dass der Strom ausfällt. Dies liegt an dem völlig veralteten Netz, das teilweise noch aus der britischen Kolonialzeit stammt und mit den modernen Ansprüchen nicht mehr fertig wird. Für diesen Fall haben die meisten Unterkünfte aber einen Brennstoff-Generator zur Verfügung. Machen Sie sich jedoch keine allzu großen Sorgen – Strom ist in der Regel in allen unseren Unterkünften vorhanden.