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Tansania in Zeiten von Corona

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Endlich zurück in die Ferne. Im Herbst 2020 machten sich André und Jacqueline – als unsere ersten Reisenden seit Februar – auf nach Tansania. In ihrem Reisebericht erzählen sich nicht nur, was sie während ihrer aufregenden Reise alles erlebt haben, sondern sie informieren auch über die verschiedenen Bestimmungen innerhalb des Landes im Südosten Afrikas.

Auf nach Afrika

Anfang September bekamen wir von erlebe grünes Licht für unsere Reise nach Kenia, Tansania und auf die Insel Sansibar. In der Zeit wo Corona unser Leben beeinflusst, war es keine Selbstverständlichkeit ein solche Reise antreten zu können. Aber erlebe hat es für uns ermöglicht als erste Reisende seit Februar unsere geplante Wunschreise antreten zu können.

Mit einem “negativen Corona-Test Formular”, Visa für beide Länder, Impfausweis und dem zwingend benötigten QR-Code (COVID-19 Travelers Health Surveillance Form) konnten wir in Frankfurt mit dem Flug via Addis Abeba nach Nairobi unsere Reise starten. Während des Fluges (ca. 30% der Sitze besetzt) musste selbstverständlich eine Maske getragen werden, was aber nicht störend war. Bei Einreise mussten auch alle Formulare vorgelegt werden und zusätzlich wurde auch die Körpertemperatur mit einer Wärmebildkamera überprüft.

Sicherheit in Kenia

Am Nairobi Flughafen wurden wir von unserem Fahrerguide Patrick herzlich empfangen. Er hat uns dann während der gesamten Kenia Rundreise begleitet und uns das Land und ihre wunderbare Tierwelt nähergebracht. Da wir alle negativ auf Corona getestet waren haben wir im Fahrzeug, einem Mini Van mit aufklappbarem Dach, keine Schutzmaske getragen. Masken und Desinfektionsmittel waren im Wagen vorhanden, von welchen wir, wenn’s notwendig war auch rege Gebrauch machten. Wir haben uns so immer sehr sicher und wohlbehütet gefühlt.

Die Highlights in Kenia waren die wunderschöne Landschaft mit den vielen wilden Tieren, die Ballonfahrt über die Massai Mara und die Übernachtung in einem von Massai geführten Eco Camp. Wir waren seit Februar die ersten und für die eine Übernachtung auch die einzigen Gäste und wurden erwartungsvoll mit Freude begrüsst. Die Weiterreise zum Amboseli war zwar ziemlich lang aber dafür haben uns im Nationalpark viele Elefanten erwartet.

Die Kenianische Reiseagentur “Eyes on Africa”, der Vorort Partner von erlebe, hat sich via unseren Guide täglich über unser Wohlbefinden und den Stand der Reise ausgetauscht.

Die Highlights Tansanias

Beim Grenzort Namanga wurden wir dann von unserem tansanischen Guide pünktlich in Empfang genommen. Die Weiterreise in einem Toyota Land Cruiser nach Arusha in die Planet Lodge war kurzweilig da unser neuer Guide Agry sehr gesprächig war und uns so viel über sein Land zu berichten wusste. Den Rest vom Tag konnten wir gemütlich in der Lodge verbringen und die vielen wunderbaren Eindrücke in Kenia verarbeiten.

Die Highlights in Tansania waren die Game Drives in den Nationalparks Tarangire, Serengeti und im Ngorongoro Krater. Löwen und Leoparden zu Gesicht zu bekommen war eine Spezialität unseres Guides Agry. Wir haben immer wieder gestaunt wie er die Tiere ausfindig gemacht hat obwohl sie sich oft in ausgezeichnet Deckung versteckt hielten. Er war auch immer sehr bedacht, dass wir unsere Hände desinfizieren und einen sicheren Urlaub geniessen dürfen. Das Auto wurde jeden Tag gereinigt und alles desinfiziert.

Weiterreise nach Sansibar

Wieder zurück in Arusha in der Plant Lodge war unsere Reise noch nicht beendet. Sie führte uns am nächsten Tag nach Sansibar an den wunderschönen Strand von Pingwe in das Boutique Hotel Hekaya. Dort waren wir während den nächsten 5 Tagen die einzigen Gäste und durften uns von den sehr freundlichen und hilfsbereiten Hotelangestellen verwöhnen lassen. Die Sicht von unserer Zimmer Terrasse im Obergeschoss direkt aufs Meer hat uns immer wieder fasziniert. Ebbe und Flut haben die Aussicht von neuem verzaubert. Mit Captain Moses durften wir einen Schnorchel Ausflug erleben, die großen Seesterne oder einen wunderbaren Sonnenuntergang bestaunen. Ein weiterer Ausflug zum Jozani Forest Nationalpark zu den einheimischen Affen ließ die Zeit auf Sansibar viel zu schnell verstreichen. Es war wie im Paradies.

Es ist uns aufgefallen, dass die Menschen in Kenia wie auch in Tansania immer sehr nett waren. Sie hatten immer ein freundliches Lächeln im Gesicht. Dabei erleben sie in diesem Jahr ein sehr schwieriges, denn so viele sind vom Tourismus abhängig. Es gab dieses Jahr wegen Corona so wenig Tourismus wie wohl noch nie. Es hat sie aber deswegen nicht unglücklich gemacht, sondern ihnen neuen Lebensmut gegeben mit der Aussicht auf eine hoffentlich baldige Besserung.

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