ECUADOR & GALAPAGOS
Blaue Kuppel der Kathedrale in Cuenca
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Welche Route ist die beste für eine Ecuador Rundreise?

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Wunderbare Wege durch das Land der vier Welten

Ecuador ist eines dieser fantastischen Länder, wo Sie morgens im Regenwald aufwachen und abends in den Anden die schneebedeckten Vulkane bewundern können. Welche Route die beste für Ihre Ecuador Rundreise ist, hängt zum größten Teil von der Lage bzw. den Höhenmetern Ihrer Wunschorte ab. Die Anreise ist in die Hauptstadt Quito oder die größte Stadt Ecuadors, Guayaquil, möglich. Je nach Airline bietet sich das ein oder andere an. Da Quito die weitaus schönere Stadt ist, würde ich persönlich meine Reisen dort beginnen.

Annette💚von erlebe

Annette 💚 von erlebe


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Zwei Lamas vor dem schneebedeckten Vulkan Cotopaxi

Quito als Startpunkt

Beginnt die Reise in der Hauptstadt Quito, sollten die 2.800 Höhenmeter nicht unterschätzt werden. Normalerweise gewöhnt sich der Körper schnell daran, aber es lohnt sich den Ankunftstag ruhig angehen zu lassen und sich mindestens zwei oder drei Nächte Zeit zu nehmen diese Stadt in Ruhe zu erkunden.

Wer die Höhe aus gesundheitlichen Gründen meiden möchte, dem empfehle ich einen Reisestart auf einer Hacienda in der Nähe von Ibarra. Hier finden Sie Ruhe, eine Landschaft, die Ihnen sonst nirgendwo in Ecuador noch einmal begegnet und viele kleine Möglichkeiten, die Umgebung zu erkunden, aber dennoch einen entspannten Einstieg in Ihre Reise zu haben.

Daran anknüpfend sind die Orte im Norden Ecuadors ein perfekter Ausgangspunkt für die weitere Erkundung dieses vielfältigen Landes. Der Nebelwald und die Anden lassen sich innerhalb von ein bis zwei Stunden per Transfer oder mit öffentlichen Bussen erreichen. Wer Zeit mitbringt, übernachtet zum Beispiel im Nebelwald bei Mindo oder im berühmten Marktstädtchen Otavalo.  Besonders reizvoll ist eine Übernachtung auf einer Hazienda in der Nähe des Cotopaxi Vulkans. Alternativ sind auch Tagesausflüge ab Quito möglich.

Von den Anden in den Dschungel

Nach einer Erkundung des Nordens bietet sich ein Abstecher in den Dschungel an. Dafür können Sie entweder von Quito nach Tena oder ins Cuyabeno Reservat reisen. Für mich ist der Regenwald Ecuadors immer wieder faszinierend. Die dichte, üppige sattgrüne Vegetation, die exotischen Tiere und die Abgeschiedenheit machen es für mich zu einem Ort wie aus einer anderen Welt.

Von Quito aus sind Sie schon in ca. vier bis fünf Stunden in Tena und werden von dort mit Transfer und Motorkanu zu Ihrer Unterkunft gebracht. Hier liegt der Fokus auf den kleinen Regenwaldbewohnern. Zu den größeren Tieren die hier vorkommen zählen unzählige Vögel, Schlangen, Kaimane und Affen. Zusammen mit einem Guide werden in kleinen Gruppen je nach Interesse verschiedene Touren unternommen. Auch der kulturelle Aspekt, der hier ganz anders ist als in den Anden und die Flora des Regenwalds werden Ihnen hier näher gebracht.

Wer hingegen nicht tief genug in den Dschungel eintauchen kann, der reist mit dem Nachtbus oder Privattransfer in ca. sechs bis acht Stunden ins Cuyabeno Reservat. Hier sind Sie je nach Wasserpegel mindestens zwei Stunden auf dem Fluss unterwegs, bis Sie am Ziel sind. Das Reservat ist touristisch noch nicht so bekannt wie südlichere Gebiete und bietet die in Ecuador einmalige Gelegenheit rosa Flussdelfine zu beobachten. Auch hier ist ein Austausch mit den dort lebenden Indigenen möglich, aber der Fokus liegt auf den Tierbeobachtungsmöglichkeiten.

Mann und Frau vor riesigem Baum im Dschungel Ecuadors
Ecuador Cuenca markt

Vom Dschungel zurück in die Anden

Vom Cuyabeno Reservat führt der Weg zurück mit dem Bus nach Quito oder mit dem Privattransfer in die Umgebung. Sollte die Ecuadorreise hier schon enden, können Sie wunderbar in den heißen Quellen von Papallacta entspannen. Hier genießen Sie noch einmal das Andenpanorama und eine wohltuende Ruhe, bevor es in nur 45 Minuten zum Flughafen Quitos geht.

Von Tena bietet es sich dagegen an die Rundreise nach Baños fortzuführen, um die südlichen Anden weiter zu bereisen. Auf dem Weg nach Cuenca können Sie den Quilotoa Kratersee, Riobamba, den Vulkan Chimborazo, die wichtigste Inkastätte Ecuadors, Ingapirca, und das Zugstädtchen Alausí sowie das authentische Dorf Guamote besuchen.

Während diese Orte auf dem Weg liegen und für manches ein kurzer Stopp reicht, planen Sie für Baños und Cuenca auf jeden Fall mehrere Nächte ein. In Baños ist es immer trubelig und die Freizeitaktivitäten reichen von Mountainbiking und Ziplining zu Wasserfallerkundungstouren und Baden in den heißen Quellen.

Cuenca hingegen ist meine allerliebste Stadt in ganz Ecuador. Vermutlich sage ich das, weil ich dort gewohnt habe und viele meiner schönsten Erinnerungen von dort stammen. Aber auch Freunde und Kunden teilen meine Begeisterung. Cuencas Altstadt ist zurecht Weltkulturerbe und sie lässt sich entspannter erkunden als Quito. Schlendern Sie durch kleine Gassen, vorbei an Bäckereien, Märkten und Parks. Spazieren Sie am Flussufer entlang, bewundern Sie die stattlichen Häuser dort und lassen Sie sich ein Picknick schmecken. Hier ist eine Ecke schöner als die andere!

Von Cuenca an die Küste oder auf die Galapagosinseln

Cuencas Umgebung bietet ebenfalls unendlich viele Erkundungsmöglichkeiten. Nahe gelegene Dörfer wie Chordeleg und Gualaceo sind bekannt für ihr Kunsthandwerk und der Nationalpark Cajas bietet tolle Wandermöglichkeiten.

Da der Flughafen Guayaquil nur vier Stunden von Cuenca entfernt liegt, können Sie die Ecuador Reise hier beenden oder von dort aus auf die Galapagosinseln zu fliegen. Je nach Reisezeit eignen sich die Galapagosinseln natürlich auch zum Baden, aber die wenigsten reisen noch einmal 1000 km weit, um dort nur am Strand zu liegen. Hier steht die Tierwelt mehr denn je im Fokus. Es erwarten Sie Meeresechsen, Seelöwen, Schildkröten und allerhand Tölpel, Albatrosse, Fregattvögel, Pinguine und Kormorane. Jede Insel ist unterschiedlich und wird Ihre Ecuadorreise auf jeden Fall bereichern.

Wer noch einen Abschluss am Strand bevorzugt kann auch von Cuenca in acht Stunden, oder von Guayaquil in vier Stunden nach Puerto Lopez reisen. Hier erwarten Sie Fischerboote am Strand und Mitte Juni bis September sogar der ein oder andere Buckelwal, der aus dem Wasser springt. Für alle, die ein bisschen Galapagos Feeling haben möchten, werden Tagesausflüge auf die „Isla de la Plata“ angeboten, auf der zum Beispiel Blaufußtölpel beobachtet werden können.

Blaufußtölpelpaar

Von Nord nach Süd mit Abstechern in jede Welt

Sie können es kaum erwarten die vielfältigen Welten Ecuadors zu bereisen? Wir helfen Ihnen gerne bei der Zusammenstellung der geeigneten Route und achten dabei auf eine ausreichende Akklimatisierung und eine Mischung der Orte, die zu Ihren Interessen passt.

Routenvorschläge haben wir auf unserer Webseite für Sie zusammengestellt. Natürlich sind diese alle individuell anpassbar. Alternativ arbeiten wir aus Ihren Ideen und Wünschen auch einen konkreten, persönlichen Vorschlag aus.

Ecuador ist klein aber vielfältig und bietet für jedes Reiseherz etwas. Wir freuen uns darauf Sie mit einer Ecuadorreise zu begeistern!


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