BHUTAN
Mönch an Gebetsmühlen in einem Kloster in Bhutan

Bewusst Reisen

Unsere Maßnahmen und ausgewählten Reisebausteine

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Unser Ansatz

Die Vielfalt der Kulturen und die reichhaltigen Facetten der Natur und Tierwelt sind es, die uns täglich neu begeistern auf Reisen zu gehen. Gleichzeitig wissen wir, dass Reisen Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft hat. Deshalb achten wir bei der Gestaltung unserer Reisen unter anderem auf die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern, den respektvollen Umgang mit Mensch, Natur und Tierwelt sowie auf möglichst transparent dargestellte Reiseleistungen.

Erlebe ist Travelife zertifiziert. Die Zertifizierung berücksichtigt verschiedene ökologische, soziale und wirtschaftliche Kriterien für Reiseveranstalter. Weitere Informationen zur Travelife Zertifizierung finden Sie hier: Travelife zertifiziert

Wanderer und Pferde auf einem Trekkingpfad
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Klimaschutz bei erlebe, Regenwald mit Wasserfall in Costa Rica
Artenschutz und Biodiversität bei erlebe, Bild mit Schildkrötenbabys
Social Impact bei erlebe, Gast Arm in Arm mit Guide

Ausgewählte Bausteine mit besonderen Umwelt- und Sozialaspekten

Einige unserer Reisebausteine enthalten konkrete Leistungen, bei denen lokale Anbieter, persönliche Begegnungen, Schutzgebiete oder soziale und ökologische Einrichtungen eine besondere Rolle spielen. Auf dieser Seite stellen wir ausgewählte Beispiele vor und erklären, welches konkrete Merkmal den jeweiligen Baustein auszeichnet. Das kann beispielsweise die Übernachtung in einer lokal geführten Unterkunft, eine Tour mit einem örtlichen Guide, der Besuch eines Nationalparks oder eine fest enthaltene Gebühr für eine Schutzeinrichtung sein. Die dargestellten Merkmale beziehen sich jeweils auf einzelne Bestandteile des Reisebausteins. Sie bedeuten nicht, dass der gesamte Baustein oder die vollständige Reise ohne ökologische oder soziale Auswirkungen ist. 

Erleben Sie mit dem Baustein „Die Legenden von Bumthang“ die spirituelle Tiefe Bhutans, indem Sie die historischen Tempel und Klöster des Bumthang-Tals erkunden und in die reichen Mythen und Geschichten dieser Region eintauchen. Dieser Baustein trägt zum kulturellen Austausch und somit zur Erhaltung des kulturellen Erbes bei. Der Baustein „Auf Entdeckungstour im Punakha Tal“ führt Sie in das fruchtbare Punakha-Tal, wo Sie den beeindruckenden Punakha Dzong besichtigen und entlang der malerischen Landschaften wandern können. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinden wird ein Tourismusansatz verfolgt, der die lokale Wirtschaft stärkt. Begeben Sie sich mit dem Baustein „Den Kranichen auf der Spur in Gangtey“ in das Phobjikha-Tal, um die seltenen Schwarzhalskraniche in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten und die unberührte Natur dieser abgelegenen Region zu genießen. Dieser Baustein unterstützt den Naturschutz und sensibilisiert für den Schutz bedrohter Tierarten, indem er umweltbewusste Aktivitäten fördert. Entdecken Sie mit dem Baustein „Paro und das Tigernest“ die kulturellen Höhepunkte von Paro, einschließlich einer Wanderung zum berühmten Tigernest-Kloster, das majestätisch an einer Felsklippe über dem Tal thront.

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Land & Leute

Die folgenden Informationen beziehen sich auf allgemeine Entwicklungen und externe Initiativen im Reiseland. Sie stellen keine Bewertung unserer Reisen oder einzelner Reisebausteine dar.
Bhutan, ein kleines Königreich im Himalaya, verfolgt im Tourismus die staatliche Leitlinie „High Value, Low Volume“. Ziel ist es, den Tourismus so zu steuern, dass das Natur- und Kulturerbe des Landes geschützt und zugleich wirtschaftliche Wertschöpfung geschaffen wird.

Ein Bestandteil dieser Tourismuspolitik ist die Sustainable Development Fee (SDF). Sie beträgt derzeit 100 US-Dollar pro Übernachtung und erwachsener Person. Für Kinder gelten reduzierte beziehungsweise keine Gebühren. Die Einnahmen werden vom Staat eingezogen und nach Angaben des bhutanischen Department of Tourism unter anderem für Gesundheitsversorgung, Bildung, Infrastruktur sowie den Umwelt- und Kulturerhalt eingesetzt.

Touristische Anbieter, Unterkünfte und Guides unterliegen staatlichen Registrierungs- oder Zertifizierungsvorgaben. Reisende können ihre Reise selbst organisieren oder über einen akkreditierten Reiseveranstalter buchen. Während der Reise ist grundsätzlich die Begleitung durch einen vom Department of Tourism zertifizierten Guide vorgeschrieben.

Einheimische in Bhutan

Reiseplanung und Auswirkungen

Reisen ist immer mit ökologischen und sozialen Auswirkungen verbunden. Insbesondere die An- und Abreise, Transporte, Unterkünfte und Aktivitäten verursachen Treibhausgasemissionen und benötigen Ressourcen. Gleichzeitig kann Tourismus Einnahmen und Arbeitsplätze im jeweiligen Reiseland schaffen, beispielsweise bei lokalen Unterkünften, Guides, Transportunternehmen und Restaurants. 

Erlebe unterstützt mit jeder Buchung verschiedene soziale und ökologische Projekte. Die Unterstützung dieser Projekte gleicht die Treibhausgasemissionen der Reise nicht aus und macht die Reise nicht klimaneutral. Welche Projekte wir unterstützen, finden Sie unter: www.erlebe.de/impact/

 

Gemeinsam können wir bei Ihrer Reiseplanung auf einiges achten:

Als Alternative zu einem innerdeutschen Anschlussflug empfehlen wir Ihnen die Anreise mit dem Zug zu Ihrem deutschen Abflughafen. So haben Sie die Freiheit, Ihre Abfahrtszeit und Ihren Abfahrtsort selbst zu wählen. Für Personen ab 12 Jahren bieten wir das Zug-zum-Flug-Ticket an. Familien profitieren besonders, denn Kinder unter 12 Jahren reisen kostenlos mit. Je nach Strecke kann die Zuganreise kostengünstiger sein als ein Inlandsflug, eine Taxifahrt oder ein Langzeitparkplatz und geringere CO₂-Emissionen verursachen.

Planen Sie eine Reise nach Bhutan? Bei Reisen über 6.000 Kilometer empfehlen wir Ihnen, mindestens zwei Wochen für die Erkundung des Landes einzuplanen. So steht die lange Anreise in einem ausgewogeneren Verhältnis zur Aufenthaltsdauer.

Rural Bhutan

Wo können Sie unterstützen?

Hilfsprojekt:

Bei der Buchung können Sie selbst entscheiden, ob Sie das NEW SADLE-Projekt unterstützen möchten. Als Spendenbetrag sind zunächst 12 Euro pro Buchung vorgesehen. Sie können diesen Betrag ändern, indem Sie die gewünschte Spendenhöhe im Kommentarfeld des Buchungsformulars angeben.

Wir leiten den von Ihnen gewählten Betrag ohne Abzug gesammelt zu Beginn des folgenden Jahres an Nepra e. V. zur Unterstützung des NEW SADLE-Projekts in Kathmandu weiter. Weitere Informationen über die Organisation, ihre Projekte und die Arbeit vor Ort finden Sie auf der Webseite von NEW SADLE: NEW SADLE-Projekt.

Hilfsprojekt Nepal NEW SADLE-Projekt

1989 errichtete Nepra e. V. in Nepal eine kleine Leprastation, die zunächst auf die medizinische Versorgung von Menschen mit Lepra ausgerichtet war. Es wurde jedoch schnell deutlich, dass die medizinische Versorgung allein nicht ausreichte, da Betroffene häufig auch gesellschaftlicher Ausgrenzung ausgesetzt waren.

Daher wurde eine erste Werkstatt eingerichtet, die Beschäftigungsmöglichkeiten und die Möglichkeit eines eigenen Einkommens schaffen sollte. Aus der kleinen Leprastation entwickelte sich ein umfangreiches Rehabilitationsprojekt, das Nepra e. V. im Jahr 2000 an die nepalesische Nichtregierungsorganisation NEW SADLE übergab.

In den Werkstätten lernen und arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam. Das gemeinsame Arbeiten soll dazu beitragen, Vorurteile abzubauen und die gesellschaftliche Teilhabe der Beschäftigten zu fördern. Die hergestellten Produkte werden unter anderem über Fair-Trade-Partner und Weltläden vertrieben.

Da die Einnahmen aus dem Verkauf der Produkte nicht alle Kosten des Projekts decken, unterstützt Nepra e. V. NEW SADLE weiterhin finanziell, unter anderem durch Zuschüsse zu den Löhnen von Beschäftigten mit Behinderung und zur medizinischen Versorgung. Mit Ihrer freiwilligen Spende unterstützen Sie diese Arbeit.

Wie verhalte ich mich vor Ort?

Wenn Sie in ein fremdes Land reisen, gibt es verschiedene Verhaltensregeln zu beachten, um Respekt für die Kultur und die Natur des Landes zu zeigen und diese langfristig zu erhalten. 

Schützen Sie die Natur und Ihre Umwelt

Sparen Sie Energie und Wasser, um die lokale Umwelt zu schonen.

Wählen Sie weniger bekannte Reiseziele, um dem „Übertourismus“ entgegenzuwirken. 

Folgen Sie den ausgewiesenen Wegen, vermeiden Sie das Stören von Tieren und Pflanzen und lassen Sie nichts außer Ihren eigenen Fußspuren zurück.

Achten Sie darauf, keine Souvenirs zu kaufen, die aus geschützten Tier- oder Pflanzenarten hergestellt wurden, da dies illegal ist und zum Aussterben bestimmter Arten beitragen kann. 

Achten Sie auf den Tierschutz vor Ort und unterstützen Sie tierfreundliche Attraktionen.

 Verwenden Sie umweltfreundliche Sonnencreme, die die Meere nicht schädigt.

Füttern Sie keine Wildtiere; dies kann den Tieren gesundheitlich schaden und problematisches Verhalten fördern.

 Nehmen Sie eine wiederverwendbare Trinkflasche mit und vermeiden Sie andere Plastikprodukte wie Tüten und Strohhalme.

Nutzen Sie Recycling- und Kompostierungseinrichtungen, wo verfügbar. 

Respektieren Sie die Kultur

Zeigen Sie Respekt gegenüber lokalen Gemeinschaften, indigenen Völkern und Randgruppen. 

Kleiden Sie sich angemessen, besonders beim Besuch von religiösen Stätten oder ländlichen Gemeinden. Achten Sie darauf, Ihre Gastgeber zu grüßen und deren Gewohnheiten zu respektieren. Beachten Sie die Kleiderordnung und kulturelle Besonderheiten, wie das Bedecken der Schultern oder das Ausziehen von Schuhen vor dem Betreten von Gebäuden. 

Informieren Sie sich über lokale Feste und Veranstaltungen, die während Ihres Aufenthalts stattfinden könnten und respektieren Sie die Bräuche der Einheimischen, wenn Sie daran teilnehmen.

Befolgen Sie Rauchvorschriften, wie das Rauchverbot im Umkreis von Gebäudeeingängen.

 Respektieren Sie die Fotografie-Etikette, indem Sie vor dem Fotografieren um Erlaubnis bitten und die Absichten für das Foto klar kommunizieren. 

  Schützen Sie Kinder vor sexualisierter Gewalt. Auf der folgenden Seite, die vom BKA zusammen mit der Kinderschutzorganisation ECPAT betrieben wird, können Sie Situationen, die Ihnen verdächtig vorkommen, melden. Nicht Wegsehen – Ecpat Deutschland e.V. (nicht-wegsehen.net)

Unterstützen Sie die Lokale Wirtschaft 

Wir planen für Sie landestypische Hotels ein. Gerne können wir einen Aufenthalt auch bei einem Landwirt  oder einer Familie einplanen.

Essen Sie in lokalen Restaurants und probieren Sie einheimische Spezialitäten.

Respektieren Sie übliche Trinkgeld- und Handelspraktiken – wie zum Beispiel Tauschhandel – und zahlen Sie faire Preise.

Kaufen Sie Souvenirs, Kunsthandwerk und Lebensmittel auf lokalen Märkten statt in großen Souvenirläden oder Einkaufszentren.

Achten Sie darauf, lokale Produkte zu kaufen, wie handgemachte Kleidung, Schmuck, Kunst und Lebensmittel, um die Handwerker und Produzenten vor Ort zu unterstützen.

Verhaltensregeln für tierfreundliches Reisen in Asien

Asien fasziniert mit einer großen Vielfalt an Wildtieren und Naturerlebnissen. Gleichzeitig ist der Kontinent eine der Regionen, in denen Tiere im Tourismus besonders häufig ausgebeutet werden. Umso wichtiger ist ein bewusster und respektvoller Umgang mit Tieren auf Reisen. Generell gilt hier als Faustregel: Anfassen der Tiere ist selten tierfreundlich.
Hierauf sollten Sie bei Ihrer Asienreise besonders achten:

Kein direkter Kontakt mit Wildtieren
Vermeiden Sie jeglichen körperlichen Kontakt mit Tieren – kein Streicheln, kein Baden mit Elefanten, keine Fotos mit Tigerbabys. Auch wenn solche Angebote häufig als „respektvoll“ dargestellt werden, bedeuten sie meist Stress, Dressur oder Betäubung.

Keine tierischen Shows oder Inszenierungen
Ob Elefantenshows, Delfinvorführungen, Tiercafés mit Wildtieren oder das Schwimmen mit Schweinen – all diese Angebote dienen der Unterhaltung und nicht dem Tierwohl. Sie basieren meist auf Zwang, unnatürlichem Verhalten und schlechter Haltung. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Tieren sieht anders aus.

Nicht füttern
Wildtiere dürfen nicht gefüttert werden – weder im Dschungel noch am Strand oder bei Tourenanbietern. Fütterung verändert ihr natürliches Verhalten, fördert Abhängigkeit und kann zu Aggression oder Krankheiten führen. Das gilt sowohl für Tiere auf dem Land wie im Wasser.

Anbieter kritisch hinterfragen
Nicht jedes sogenannte „Sanctuary“ arbeitet wirklich im Sinne des Tierschutzes. Achten Sie darauf, dass kein direkter Kontakt mit den Tieren erlaubt ist, keine Shows stattfinden und sich die Tiere frei bewegen und zurückziehen können. Seriöse Einrichtungen setzen auf Aufklärung statt Unterhaltung, verzichten auf Zucht und arbeiten transparent – mit dem Ziel, Tieren dauerhaft Schutz und Ruhe zu bieten. Ein positives Beispiel in Bhutan ist die Beobachtung von Kranichen in Gangtey.

 

Vielgestellte Fragen zum Thema Nachhaltiger Tourismus

In diesem Abschnitt beantworten wir einige häufige Fragen zum nachhaltigen Reisen. Die Antworten dienen der allgemeinen Orientierung und beziehen sich nicht automatisch auf alle Reisen und Leistungen von erlebe.

Weitere Informationen zu Bhutan Reisen

Nachstehend haben wir praktische Links zu wissenswerten Informationen rund um Bhutan Reisen für Sie zusammengestellt.

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