La Esperanza – Leben wie ein Einheimischer

Reisebaustein

  • Reiseform:
    Individualbaustein
  • Reisedauer:
    3 Tage / 2 Nächte
  • Reisebeginn:
    täglich
  • Reiseroute:
    La Esperanza - Guamote
  • Reisepreis:
    ab € 173,- p.P. bei 2 Personen
  • In der Hochsaison können die Preise abweichen.
  • Highlights:
    Abseits touristischer Pfade
  • Übernachtung in traditioneller Choza
  • Unterstützung des Hilfsprojekts
Bei diesem Baustein besuchen Sie unser Hilfsprojekt Ayuda Directa in dem kleinen Dörfchen La Esperanza und tauchen noch tiefer in das indigene Leben der Ecuadorianer ein. Sie verbinden den Besuch mit einem Aufenthalt bei einem weiteren Gemeinschaftsprojekt (Inti Sisa) in Guamote. Die Bewohner in La Esperanza sprechen nur Spanisch und Quichua, in Guamote werden Sie auch vereinzelt ein paar Wörter Englisch hören. Wenn Sie sich darauf einlassen und sogar ein wenig Spanisch beherrschen, werden Sie hier eine ganz besondere Zeit erleben. Es warten drei spannende Tage auf Sie und beim gemeinsamen Wandern haben Sie genug Zeit, um mit den Bewohnern der Region ins Gespräch zu kommen.

Tag 1 – Ankunft in La Esperanza und Erkundung des Dorfes

Transfer von Riobamba nach La Esperanza, Unterkunft, Verpflegung: Abendessen (A)

Ihren Besuch unseres Hilfsprojekts inmitten der grünen Anden organisieren wir gegen 13 Uhr ab der Stadt Riobamba. Sie müssen somit nicht in Riobamba übernachten und können beispielsweise ab Baños in entspannten zwei Stunden mit dem Bus anreisen. Von Riobamba werden Sie in ca. 45 Minuten zum Dorf La Esperanza gebracht. Wundern Sie sich nicht, wenn Sie die Panamericana plötzlich mitten im Nirgendwo verlassen und über Schotterwege serpentinenartig durch das Andenhochland fahren. So wie die Straßen, sind hier auch alle anderen Gegebenheiten einfacher als bei unseren anderen Bausteinen. Denn die Gemeinschaft liegt sehr versteckt und fernab jeglicher Zivilisation. Ihr Handy können Sie getrost ausschalten, während Sie die Weiten der Anden genießen. Im Dorf angekommen werden Sie spüren, dass viele der Bewohner zunächst etwas schüchtern sind.

Tag 2 – Gemeinsame Wanderung und Kochkurs in Guamote

Wanderung mit Guide, Transfer von La Esperanza nach Guamote, Kochkurs, Übernachtung, Verpflegung: Frühstück (F), Mittagessen (M), Abendessen (A) beim Kochkurs

Während Ihres Aufenthalts übernachten Sie entweder in einer landestypischen Lehmhütte mit einem Strohdach (Choza) oder einem gemauertem zweiten Gebäude. Die Unterkünfte bieten Platz für maximal 6 Reisende, verfügen über gemütliche Betten und ein Bad mit Dusche. Es könnte sein, dass Sie sich die Unterkünfte mit anderen Reisenden teilen. Aufgrund der abgelegenen Lage ist dies ganz selten der Fall.

Im Anschluss an das Frühstück unternehmen Sie eine gemeinsame Wanderung. In rund zwei Stunden machen Sie sich dabei erfahrungsgemäß auf den Weg zum Lieblingsort der Dorfbewohner, dem Mirador de Capitan auf 3.900 Meter.

Nachdem Sie von der Wanderung zurückgekehrt sind, packen Sie Ihre Sachen und werden gegen 12 Uhr in die wenige Kilometer entfernte, ebenfalls indigen geprägte, Gemeinde von Guamote gebracht. Von den Mitarbeitern Ihrer Unterkunft werden Sie bereits zum Mittagessen erwartet. Danach haben Sie Zeit, sich ein wenig auszuruhen oder die Gemeinde bereits auf eigene Faust zu erkunden. Gegen 16 Uhr sollten Sie aber wieder zurück sein, denn dann können Sie selbst Ihre Kochkünste unter Beweis stellen. Keine Sorge, Sie bekommen professionelle Unterstützung, damit Sie auch anschließend zum Beispiel die beliebten Empanadas, Teigtaschen gefüllt mit u.a. Fleisch und Käse, genießen können. Ein ereignisreicher Tag neigt sich damit dem Ende.

Tag 3 – Abreise aus Guamote oder optionale Verlängerung

Transfer von Guamote nach Alausi, Verpflegung: F

In Guamote übernachten Sie in einem von der Gemeinde geführten Gästehaus. Das Haus ist landestypisch eingerichtet, die Zimmer sind einfach, sauber und verfügen über den notwendigen Komfort und ein eigenes Bad. Das Besondere an dem Gästehaus ist, dass – ebenso wie in La Esperanza – die Einheimischen alle generierten Einnahmen nutzen, um die wirtschaftlich arme Gemeinde durch verschiedenen Projekte weiter zu entwickeln (z.B. der Bau eines Kindergartens oder die Durchführung von Computerkursen). Neben dem Kochkurs werden deshalb noch weitere interessante Aktivitäten angeboten.

Unterkunftsfotos

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