Japan Gesundheit

Medizinische Versorgung in Japan

MEDIZINISCHE VERSORGUNG

Informationen zur Gesundheitsvorsorge

Neben dem Impfschutz und der entsprechenden Gesundheitsvorsorge ist es natürlich wichtig, dass Sie auch während der Reise gesund bleiben.

Die medizinische Versorgung ist in Japan mit denen in Europa zu vergleichen. In den größeren Städten stehen Ihnen bei gesundheitlichen Problemen größtenteils auch Englisch und Deutsch sprechende Ärzte zur Verfügung. Bei Kommunikationsproblemen in den kleineren Städten können Sie sich auch an unseren lokalen Partner wenden. Dieser hilft Ihnen dann gegebenenfalls bei der Übersetzung und bei der Suche nach einem passenden Arzt.

IMPFUNG

Brauche ich eine Impfung?

Bei einer Reise nach Japan besteht keine Impfpflicht. Wie bei allen Reisen werden Auffrischungen beziehungsweise Impfungen gegen Diphtherie, Tetanus und Polio (DTP, circa 10 Jahre gültig) empfohlen.

Bei längeren Aufenthalten wird auch ein Impfschutz gegen Hepatitis B und Japanische Encephalitis empfohlen. Nehmen Sie diesbezüglich vor Ihrer Abreise mit einer medizinischen Instanz Kontakt auf, die mit der Sachlage vertraut sind. Ihr Hausarzt, der Apotheker bzw. das Tropeninstitut sind meist über die aktuelle Situation informiert.

REISEKRANKHEITEN

Typische Reisekrankheiten in Japan

Japanische B-Enzephalitis
Die durch nachtaktive Moskitos übertragene Virusinfektion kommt in Japan kaum noch vor. In den letzten Jahren lag die Erkrankungszahl bei unter 10 Fällen pro Jahr (überwiegend auf den Inseln Kyushu und Shikoku). Wirksame Prophylaxemaßnahmen sind zum Beispiel Mückenschutz und eine Impfung gegen Japanische B-Enzephalitis.

Röteln
In den letzten Jahren ist die Zahl der an Röteln Erkrankten in Japan stark angestiegen. Besonders Frauen, die schwanger werden möchten, sollten sich vergewissern, dass sie gegen Röteln geimpft sind (frühere Masern-Mumps-Röteln-Impfung).

Hand-, Fuß- und Mundkrankheit (HFMD)
Die durch Kontakt oder Tröpfchen übertragene Infektion führte in den letzten Jahren immer wieder zu Ausbrüchen. Auftretendes Fieber sowie Veränderungen an der Haut bzw. Schleimhaut sind offensichtliche Anzeichen für das Krankheitsbild einer HFMD-Infektion.

Jetlag
Nach einem langen Flug ist es ganz normal, wenn Ihr Schlaf-Wach-Rhythmus etwas durcheinander ist. Die Umstellung Ihrer biologischen Uhr kann einige Tage dauern. Um den Jetlag ein wenig abzumildern, empfiehlt es sich, bereits am Tag des Fluges an sowie an den ersten Tagen, nur leicht zu essen und viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Außerdem ist es ratsam, im Flugzeug wenig Kaffee zu trinken und den Körper nicht direkt zu überfordern.

INFOS

Informative Webseiten

Nachfolgend finden Sie einige Einrichtungen und Anlaufstellen, um sich im Allgemeinen für Fernreisen kompetent beraten zu lassen und sich zu informieren: