Beste Reisezeit Nepal

Wann sollten Sie nach Nepal reisen?

BESTE REISEZEIT

Nepal: Wetter und Klimatabelle

Wenn man eine Reise nach Nepal plant, sollte man neben der verfügbaren Reisedauer auch die Reisezeit in Betracht ziehen. Die Vielfältigkeit Nepals spiegelt sich nämlich auch im unterschiedlichen Klima wieder, welches je nach Reisezeit variiert. Je nach Jahreszeit bieten sich unterschiedliche Regionen an. Man sollte die Monsunzeit beachten, sowie auch die Temperaturen, die wie bei uns stark schwanken können.

Die Jahreszeiten sind in etwa identisch mit denen in Europa: Von Dezember bis Februar herrschen überwiegend niedrige Temperaturen, während es besonders von April bis Juni sehr heiß ist. Die restlichen Monate sind mild. Nepal ist und bleibt jedoch ein Land der Extreme mit einem trockenen Winter und einem heißen und feuchten Sommer. Aufgrund der extremen Höhenunterschiede und unterschiedlichen Landschaftstypen gibt es über das Land verteilt unterschiedliche Klimazonen.

Generell ist die beste Reisezeit von Oktober bis Ende Mai. Die Temperaturen sind dann gemäßigt und es herrscht Trockenzeit. So können Sie in vollen Zügen die tropische Tiefebene und die atemberaubenden Aussichten in den Bergen genießen.

Klima im Tiefland (Chitwan Nationalpark)

Das Klima in Nepals Tieflandregionen lässt sich als (sub)tropisch bezeichnen. Der Chitwan Nationalpark liegen zum Beispiel im Tiefland. Die Sommer sind hier heiß und feucht- dabei können die Temperaturen tagsüber durchaus bis auf 40 Grad Celsius steigen. Insbesondere bevor der Monsun beginnt, also im April/ Mai, kann es drückend heiß sein. Dann bietet es sich an, sich bei einem Raften über den Trisuli Fluss etwas Abkühlung zu holen. Die Winter in der Tiefebene sind dafür mild und trocken bei einer Mindesttemperatur von etwa 10 Grad Celsius während der Nacht und etwa 20 Grad tagsüber.

Klima im Vorhimalaya (Kathmandu-Tal, Pokhara)

In der Hügellandschaft des Vorhimalayas herrscht gemäßigtes Klima. Das Kathmandu-Tal, Pokhara oder auch die Route des Poon Hill Treks liegen zum Beispiel in dieser Region. Warme Sommer wechseln sich mit kühlen Wintern ab. Die Durchschnittstemperatur liegt zwischen circa 10 Grad im Januar und etwa 28 Grad im Juli. Im Winter kann es nachts ganz schön kühl werden, aber meistens liegt die Temperatur immer noch über Null Grad Celsius.

Klima im Hochgebirge (Annapurnagebiet, Everest-Gebiet)

Hochgebirgsklima herrscht in den Bergen des Himalaya über 4000 Metern an der Nordgrenze des Landes. Die Temperatur bleibt hier im Winter ständig unter dem Gefrierpunkt und die Landschaft ist mit Schnee und Eis bedeckt. Trekkings wie die Annapurna Runde oder den Everest Basecamp Trek können Sie am besten im Frühjahr oder Herbst machen- da herrschen bei wenig Regen- und Schneefällen relativ milde Temperaturen und die Aussichten auf die Bergwelten sind meistens klar.

Klimatabellen für Nepal

WETTEREXTREME

Monsun in Nepal

Das Klima in Nepal steht unter dem Einfluss des Monsuns. Der Südwest-Monsun beeinflusst das Land von Juni bis einschließlich September – diese Periode markiert also die Regenzeit. Der Monsun startet Anfang Juni im Osten und zieht dann Richtung Westen. Insbesondere im dicht bevölkerten Tiefland fällt zu dieser Zeit viel Niederschlag in täglichen und meist kurzen aber heftigen Regenfällen. In den Bergen macht sich der Monsun weniger stark bemerkbar. Stellenweise kann durch die Regenfälle der Straßenverkehr beeinflusst werden und Wanderwege sind oft von Erdrutschen betroffen. Daher sind Trekkings in der Monsunzeit nur eingeschränkt zu empfehlen.

Das schwere Erdbeben von 2015

Fast jedem ist noch das schwere Erdbeben vom April/Mai 2015 im Gedächtnis geblieben. Obwohl es in Nepal jährlich mehrere Erdbeben gibt – viele davon sind kaum wahrnehmbar- hat diese Katastrophe das Himalaya-Land schwer getroffen. Knapp 9000 Menschen sind dabei umgekommen, viele Orte wurden zerstört und große Teile der Infrastruktur beschädigt. Auch so manche Sehenswürdigkeit wurde in Mitleidenschaft gezogen. Obwohl der Wiederaufbau große Fortschritte gemacht hat, sind manche Regionen und Wandergebiete – vor allem die abgelegenen – noch von den Auswirkungen betroffen. Das Land ist mehr denn je vom Tourismus abhängig.