Menu background

Nach oben

Sri Lanka Gesundheit

Medizinische Versorgung in Sri Lanka

MEDIZINISCHE VERSORGUNG

Informationen zur Gesundheitsvorsorge

erlebe Sri Lanka ist bemüht, die Aktualität und Korrektheit der folgenden Informationen zu gewährleisten. Wir raten Ihnen jedoch immer auch selbst Kontakt mit einer medizinischen Stelle aufzunehmen, um sich kompetent und aktuell zu Gesundheitsfragen beraten zu lassen.

In den größeren Städten und den Tourismuszentren in Sri Lanka ist die medizinische Versorgung ausreichend bis gut. Sie entspricht aber nicht in allen Regionen dem europäischen Standard. Wir empfehlen Ihnen daher auf jeden Fall einen gültigen Krankenversicherungsschutz einschließlich Rücktransport abzuschließen. In der Hauptstadt Colombo ist die medizinische Versorgung auf einem durchaus hohen Niveau. In einem Notfall können Sie sich bei der Deutschen Botschaft in Colombo Adressen von Ärzten und Krankenhäusern in der Stadt einholen.

Wir raten Ihnen vor einer Reise nach Sri Lanka eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenen Arzt. Planen Sie einen vor der Abreise ausreichend langen Zeitraum ein, um gegebenenfalls Impfungen auffrischen zu lassen. Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, nehmen Sie am besten eine für die Reise ausreichende Meng mit nach Sri Lanka. Lassen Sie sich für die Einreise die Notwendigkeit von ihrem Arzt auf Englisch bescheinigen.

Informative Webseiten

Sorgen Sie dafür, dass Sie vor Ihrer Reise nach Sri Lanka Kontakt mit Ihrem Hausarzt oder einem medizinischen Tropeninstitut aufnehmen

Gesundheit nach der Heimkehr

Wenn Sie nach Ihrer Rückkehr Fieber, Darmkoliken oder andere Beschwerden haben (das kann unter Umständen auch Monate später sein), die Sie nicht mit einer bestimmten Ursache in Verbindung bringen können: Nehmen Sie mit Ihrem Hausarzt Kontakt auf und melden Sie, wie lange und wo Sie in Sri Lanka waren und was Sie dort getan haben. Wenn Sie viel Kontakt mit den Einheimischen hatten ist es vernünftig einen Mantoux-Test machen zu lassen (TBC).

IMPFUNGEN

Impfungen für Sri Lanka

Es gibt keine Pflicht-Impfungen ohne die eine Einreise nicht gestattet wird. Impfungen gegen DTP (Diphtherie, Tetanus und Polio, circa 10 Jahre gültig) und Hepatitis A werden in Sri Lanka aber als Impfung empfohlen.

Die reguläre Hepatitis A Impfung hat eine begrenzte Wirkungsdauer, darum muss sie kurz vor der Reise gegeben werden. Wenn Sie häufiger oder für längere Zeit in Länder reisen, in denen Hepatitis A vorkommt, können Sie erwägen eine Langzeit-Impfung zu nehmen, wie zum Beispiel Havrix. Denken Sie allerdings daran, dass diese Impfstoffe teuer sind und nach 6 Monaten eine Wiederholungsimpfung durchgeführt werden muss. Halten Sie hier mit Ihrem Hausarzt Rücksprache, der Ihren Impfausweis vorliegen hat.

Weitere Vorbereitungen für Ihre Gesundheit in Sri Lanka

Wenn Sie regelmäßig Medikamente nehmen, nehmen Sie den Beipackzettel mit, sodass kein Zweifel aufkommt, dass Sie Drogen einführen. Sorgen Sie auch dafür, einen extra Vorrat mitzunehmen, sodass Sie nicht verzweifelt in den Apotheken vor Ort nach einem passenden Mittel suchen müssen, wenn Sie etwas verlieren. Nehmen Sie auch eine englische Bescheinigung Ihres Arztes mit, in dem die Medikamentenverordnung bestätigt wird. Wenn Sie eine Brille oder Kontaktlinsen tragen, sollten Sie die Spezifizierung Ihres Optikers mitnehmen oder eine extra Brille beziehungsweise Kontaktlinsen.

REISEKRANKHEITEN

Reisekrankheiten in Sri Lanka

Malaria

Malaria kommt das ganze Jahr über in Sri Lanka vor. Es gibt jedoch je nach Gebiet und Jahreszeit große Unterschiede. Ob Sie eine Prophylaxe benötigen, hängt also auch von Ihrem Reiseplan ab. Wir empfehlen Ihnen, sich von einer medizinischen Instanz hierüber aufklären zu lassen. Eine Prophylaxe ist ein relativ starkes Mittel, bei dem man sich die Einnahme vorher gründlich überlegen sollte.

Prophylaxe oder nicht, es ist immer wichtig risikobeschränkende Maßnahmen zu treffen. So zum Beispiel am Abend die Arme, Beine und Füße bedecken, ein Mückenmittel mit DEET und ein Mückennetz benutzen. In Zimmern mit Klimaanlage sind in der Regel keine Mückennetze vorhanden, das Sie die Türen und Fenster zur Temperierung des Zimmers geschlossen halten können. Wenn Orte höher als 1.500 Meter liegen, wird keine Malaria vorkommen. Dies gilt zum Beispiel für unseren Baustein „Zugfahrt durch die Teeplantagen von Nuwara Eliya“. Generell hat es in den letzten Jahren in Sri Lanka keine Meldungen mehr von Malaria-Erkrankungen gegeben, dennoch sollte das Risiko nicht außer Acht gelassen werden.

Zika-Virus

Der Zika-Virus wird von Stechmücken übertragen und geht mit Grippe-ähnlichen Symptomen sowie Hautausschlag oder Entzündungen der Augenbindehaut einher. In einigen wenigen Fällen ist bei Neugeborenen eine geistige Behinderung aufgetreten, wenn die Mutter zuvor am Zika-Virus erkrankt war. Der ursächliche Zusammenhang ist zwar nicht eindeutig bewiesen, dennoch sollten Schwangere, wenn die Reise nicht unbedingt nötig ist, auf die betroffenen Gebiete verzichten.

Dengue-Fieber und Japanische B-Encephalitis

Beides sind Krankheiten, die durch Mücken übertragen werden. Hier können Sie also dieselben Vorsorgemaßnahmen treffen wie bei Malaria. Für weitere Informationen über diese Krankheit und die aktuelle Information bezüglich eventueller Epidemien können Sie am besten Kontakt mit einem medizinischen Institut aufnehmen. Gegen Dengue gibt es keinen Impfstoff, wohl aber gegen die Japanische B-Encephalitis. Diese Impfung wird empfohlen, wenn Sie länger als 6 Monate nach Asien reisen.

Hautversorgung

Schützen Sie Ihre Haut immer mit einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, auch in der Regenzeit. Lassen Sie beim Schnorcheln ruhig Ihr T-Shirt und Shorts an. Selbst wenn es bewölkt ist, ist die Sonne unglaublich stark am Äquator. Tragen Sie lieber keine grell gefärbte oder schwarze Kleidung und benutzen Sie kein starkes Parfüm, Deo oder Aftershave, um Mücken auf Distanz zu halten. Wenn Sie schnell Hautirritationen bekommen, tragen Sie Kleidung aus Baumwolle oder Leinen. Darin schwitzen Sie nicht so schnell. Waschen oder desinfizieren Sie Ihre Hände nach jedem Toilettengang und kauen Sie nicht an den Nägeln.

LEBENSMITTEL

Regeln im Umgang mit Lebensmitteln

Das Leitungswasser in Sri Lanka ist nicht trinkbar. Besser ist es, wenn Sie Mineralwasser in versiegelten Flaschen oder Dosen kaufen. Auch Getränke, die aus gekochten Wasser zubereitet werden, sind bedenkenlos trinkbar. In Sri Lanka finden Sie einige der besten Teesorten der Welt. Eiswürfel sind am ehesten vertrauenswürdig, wenn es runde Kugeln mit Löchern in der Mitte sind, denn dann sind diese industriell gefertigt.
Essen Sie keine rohen, ungekochten oder nur teilweise gekochten Nahrungsmittel. Achten Sie bei Obst und Gemüse darauf, dass es gewaschen oder geschält ist. Auf der grünen Insel gibt es zahllose herrliche Mahlzeiten, wobei der ‘local dish’ aus ‘rice & curry’ besteht, der in allerlei Variationen erhältlich ist. Häufig ist es recht scharf, also sagen Sie vorab, wenn Sie es weniger scharf mögen. In den Hotels ist sind die Gerichte häufig bereits an den Geschmack westlicher Touristen angepasst.