Campingplatz Moremi Dachzelt Rundreise Chobe Botswana

Auf eigene Faust durch den Moremi und Chobe Nationalpark

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“Ich hatte wirklich eine schöne und unvergessliche Zeit in Botswana.”

Falls Sie auch eine Reise durch Botswana planen, bin ich Ihnen gerne behilflich und berichte Ihnen gerne, was ich noch alles auf meiner Reise erlebt habe.

Claudia Büskens
Reisespezialistin bei erlebe

Botswana und sein Okawango-Delta ist für seinen Tierreichtum und seine spektakulären Safaris bekannt. Grund genug für Reisespezialisten Claudia Büskens, vor Ort Straßen und Campingplätze zu überprüfen, aber natürlich auch Giraffen und Elefanten zu besuchen. Lesen Sie ihren Erfahrungsbericht und lassen Sie sich von ihren Begegnungen faszinieren. Bei einer Reise mit Allradwagen und Dachzelt wartet das Abenteuer auf Sie.

Hier startet mein Abenteuer

“Auf meiner letzten Reise stand nun endlich der Besuch im Moremi und Chobe Nationalpark in Botswana auf dem Programm. Das magische Okavango-Delta erwartete mich. Von Windhoek in Namibia aus bin ich über Ghanzi nach Maun gefahren, um von dort meine Reise in diese faszinierenden Nationalparks fortzuführen.
Zuvor deckte ich mich in Maun mit genügend Lebensmitteln und Wasser für die Reise ein. Geplant waren zwei Nächte campen im Moremi und zwei Nächte im Chobe Nationalpark – also genügend Lebensmittel und vor allem Wasser mitnehmen!
Die Permits für die Nationalparks bezahlten wir bereits vorher in Maun bei dem „Wildlife Office“. Die erlebe-Partner vor Ort halfen natürlich und hatten auch schon weitere Permits besorgt.

Los geht’s ins Afrika-Abenteuer!

Von Maun aus rauf zum South Gate des Moremi. Die Straße ist erst gut asphaltiert und geht dann über in eine Schotterpiste. Wahnsinn, bereits hier auf der Strecke: Die ersten Elefanten, Springböcke und Büffel.

Grüner Traum Okavango Delta

Der Moremi Nationalpark ist durch das Wasser des umliegende Okavango Delta satt-grün und mit viel Dickicht. Dazwischen ein Tier zu finden ist nicht einfach. Es sei denn, es steht plötzlich mitten auf der Straße! Was ein Erlebnis, der Dickhäuter blockierte die Piste! Es gibt nichts Spannenderes als dem Koloss so nah zu kommen. Aber vorsichtig: Nicht den Motor ausmachen und langsam rollen lassen. Elefanten sind unberechenbar und im Zweifel haben sie immer Vorfahrt!
Zwei Nächte im Camp Xahanaxa standen auf dem Programm – zu erreichen nur über Wege mit Sandpisten. Doch gar kein Problem: nicht zu langsam fahren, damit man nicht stecken bleibt, nicht zu stark beschleunigen und auf gar keinen Fall im Sand stoppen!

Draußen vorm Zelt: Raubkatzengebrüll

Das Camp Xahanaxa liegt an einem kleinen Fluss, ein herrlicher Platz um das Lager aufzuschlagen. Dachzelt aufklappen, Tisch und Stühle raus – traumhaft. Wenn es dunkel wird, merkt man: In der Wildniss ist man nur zu Gast, hier ist das Reich der Tiere. Gerade nachts werden das Raubkatzengebrüll sowie das Schnauben der Nilpferde wesentlich lauter.
In der Nähe des Camp Xahanaxa gibt es die Möglichkeit eine Bootstour zu buchen. Das kostet rund 40 US-Dollar für eine Stunde Fahrt, ist aber ein einmaliges Erlebnis. Vom Wasser aus genießt man den Blick auf trinkende Giraffen und badende Elefantenbaby. Und was gibt es süßeres als Elefantenbabys?

Fahren Sie sich nicht fest!

Alle Campingplätze in den Nationalparks haben schlichte Sanitäreinrichtungen, passend zu der abenteuerlichen Wildnis. Die Campingplätze sind nicht eingezäunt, was großartig für Tierbeobachtungen ist. Trotzdem: Passen Sie nachts auf, wenn sie den Wagen oder das Zelt verlassen. Zu den Stellplätzen gehört auch immer eine Feuerstelle, wo Sie es sich abends gemütlich machen können.
Nach zwei Nächten ging’s weiter über das Khwai Gate in den Chobe Nationalpark. Einmal kurz abgelenkt durch ein paar Pumbas am Straßenrand, und schon hatte ich mich festgefahren. Ärgerlich. Passiert aber dem besten Fahrer. Zum Glück kam ein Guide vorbei, der das Auto wieder befreite und nützliche Tipps gab: Immer rückwärts frei fahren und den Lenker schnell bewegen, dass sich die Vorderräder selber frei schaufeln.

Durchgerüttel auf Wellblechpiste

Für mein Empfinden war der Streckenabschnitt Maababe Gate bis zum Camp Savuti der abenteuerlichste. Es rüttelte und schüttelte auf der Wellblechpiste, ich konnte mich kaum auf die Tierwelt konzentrieren. Die kam dann mit Einbruch der Nacht im Camp Savuti zu mir: Mitten in der Nacht wurde ich wach, irgendwas raschelte. Dann hörte man Äste brechen und Scharren. Das Auto mit Dachzelt stand sehr nah an einem Baum, den ein Elefant als Abendessen ausgesucht hatte. Mitten vor dem Allradwagen!!! Nach dem Essen zog er weiter und am nächsten Morgen waren nur noch seine Spuren und Abdrücke zu sehen.
Das nächste Camp, Camp Ihaha, war mein absolutes Highlight, da dies am Chobe River liegt. Dutzende von Elefanten, ausgewachsene Bullen und kleine Jungtiere am Fluß. Dort abends zum Sundowner mit einem kühlen Savanna zu sitzen, die Geräusche um sich zu haben und dann noch einen farbenfrohen Sonnenuntergang zu erleben war für mich der perfekte Ausklang des Tages. Und meiner unglaublichen Reise in die packende Natur Afrikas.”

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