Japan Wissenswertes

Strom, Währung & mehr

WÄHRUNG & GELD

Währung, Preise & Trinkgelder

Die japanische Währung

Die Währung in Japan ist der Yen (JPY). Es sind Scheine in Höhe von 10.000, 5.000, 2.000 und 1.000 Yen im Umlauf und es gibt Münzgeld zwischen 1 und 500 Yen. Ein Euro sind umgerechnet ungefähr 129 Yen, ein Schweizer Franken sind rund 113 Yen (Stand August 2018).

Geldautomaten (ATM), Kreditkarten und Bargeld

Geldautomaten, auch ATMs genannt, finden Sie in allen Städten in Japan. Viele der öffentlichen Automaten akzeptieren jedoch keine ausländischen EC- oder Kreditkarten. Geldautomaten in Postämtern, internationalen Flughäfen, AEON- Banken und der internationalen Supermarktkette 7-eleven nehmen in der Regel auch Karten aus dem Ausland an und entsprechend können Sie hier japanische Währung abheben. Bitte beachten Sie, dass die Geldautomaten in der Regel feste Geschäftszeiten haben und das Geldabheben am Abend und in der Nacht in der Regel nicht möglich ist.

Bei Reisen außerhalb der Städte Japans empfehlen wir, ausreichend Bargeld mitzunehmen.

Kreditkarten, von z.B. American Express, Visa, Diners Club und Master Card, werden in fast allen Hotels, größeren Restaurants und Geschäftsketten akzeptiert. Da es in Japan noch üblich ist, Alltagsgeschäfte mit Bargeld zu zahlen, kann es sein, dass bei kleineren Beträgen oder in kleineren Geschäften Ihre Kreditkarte nicht entgegengenommen wird.

Unser Tipp: Generell empfehlen wir Ihnen, sich vor der Abreise bei Ihrer Bank zu informieren, ob Ihre Kreditkarte in Japan genutzt werden kann. Sie benötigen für das Geldabheben mit der Kreditkarte einen PIN-Code. Es ist ebenfalls sinnvoll, das Kreditinstitut oder die Bank vor Ihrer Reise zu informieren, dass Sie im Ausland unterwegs sein werden, damit Ihre Karte nicht auf falschen Verdacht gesperrt wird.

Geldwechseln

Bei Banken und autorisierten Wechselstuben können Sie Geld oder Reisechecks in die japanische Währung, den Yen, eintauschen.

Trinkgeld

Es ist nicht üblich, in Japan Trinkgeld zu geben. Es kann sogar passieren, dass Ihnen das Trinkgeld zurückgegeben wird.

Wenn Sie ein Trinkgeld für einen exzellenten Service hinterlassen möchten, den Sie beispielsweise in einem Ryokan erhalten haben, sollten Sie das Geld in einen Umschlag stecken, bevor Sie ihn der Person geben. Ohne einen Umschlag wird das Überreichen von Bargeld als sehr schlechte Manieren angesehen.

Preise vor Ort

Japan gilt als ein teures Reiseland, dieser Ruf ist allerdings nicht gerechtfertigt, wenn man sich die tatsächlichen Kosten vor Ort einmal genauer anschaut. Natürlich kann man das Preisniveau nicht mit anderen Reisezielen in Süd-Ostasien vergleichen, aber ganz so teuer, wie viele Menschen denken, ist Japan auch nicht. Wie in jedem anderen Reiseland auch, kann man natürlich auch in Japan das Reisebudget stark strapazieren, wenn man nicht bestimmte Tricks berücksichtigt und Preise vergleicht.

Transport in Japan
Durch den Japan Rail Pass kann man deutlich sparen, da man nicht für jede Zugfahrt einzeln zahlt, sondern für einen bestimmte Zeitraum einen Zugpass nutzen kann, bei dem die meisten Züge ohne weitere Kosten genutzt werden können.

Mehr Informationen zum Japan Rail Pass.

Essen & Trinken

In kleinen landestypischen Restaurants wie Shokudos oder Bentos bekommen Sie eine gute Mahlzeit bereits für rund 5 Euro. Japan ist außerdem bekannt für seine Nudelgerichte (Ramen, Soba und Udon), die man häufig bereits für rund 3 Euro in den japanischen Restaurants bekommt. Supermärkte und 24- Stunden Geschäfte sind ebenfalls beliebte Orte für Japaner, um sich ein Mittagessen zu kaufen. Hier bekommt man frisch abgepacktes Sushi oder andere Gerichte bereits für wenige Euro.

Sehenswürdigkeiten ohne Eintrittsgelder

In Tokio und Kyoto gibt es ebenfalls die ein oder andere Sehenswürdigkeit, die Sie ohne Eintrittskosten besuchen können.

Tokio

Der Meiji- jingu ist einer der beeindrucktesten Schreine in Tokio und kann ohne Kosten besucht werden. Die angrenzenden Gärten bieten ebenfalls die Möglichkeit für eine Pause im Grünen. Besuchen Sie ebenfalls die Tokyo Metropolitan Gouvernement Offices, denn von hier hat man einen besonders schönen Blick auf Tokio. Bei gutem Wetter können Sie von hier sogar bis zum Fuji sehen.

Kyoto

Kyotos kaiserliche Gartenanlagen lassen sich weitestgehend ohne Kosten besuchen. Schlendern Sie durch die Parks des Kaiserpalasts oder machen Sie ein Picknick in den Gärten des Sento-Gosho Palasts oder dem Katsura Rikyu. Auch der Fushimi Inari- Taisha lässt sich ganz ohne Eintrittsgelder besuchen. Der Schrein ist einer der ältesten und bekanntesten Shinto-Schreinen in Kyoto.

WISSENSWERTES

Wissenswertes über Japan

Die Sprache

Japanisch ist die Amtssprache von Japan und wird von der gesamten Bevölkerung, auch von den Minderheiten, gesprochen. Es gibt zwei eigene Schriftzeichenstile, die Hiragana- und die Katankana-Zeichen, sowie die chinesischen Kanji-Schriftzeichen. Bahnhöfe, Straßen etc. sind oft in lateinischer Schrift beschildert; in einigen Geschäften und an touristischen Orten findet Sie auch Infotafeln u.ä. in englischer Sprache.

Englisch ist mittlerweile eine der wichtigsten Fremdsprachen, die gelehrt werden. Dennoch wird es Ihnen auf Ihrer Reise sicherlich öfter passieren, dass gerade ältere Japaner kein Englisch reden. Sie sind trotzdem hilfsbereit und zeigen Ihnen gerne den Weg oder suchen jemanden, der weiterhelfen kann. An Touristeninformationen und in vielen Hotels spricht das Personal zumindest ein wenig Englisch.

Es lohnt sich auf jeden Fall, ein paar japanische Wörter und Redewendungen zu lernen. Die Japaner freuen sich über Ihre Mühe und es öffnen sich neue Türen. Hier die wichtigsten Wörter – geschrieben, wie sie ausgesprochen werden.

Guten Tag – konichiwa
Auf Wiedersehen – ßaionara
Danke – arigato
Entschuldigung (um Verzeihung bitten) – gomennaßai
1 – itschi
2- ni
3 – ßan
4 – yon
10 – dschu
100 -hjaku

Kommunikation in Japan

Telefon

Für Inlandsgespräche empfiehlt es sich, eine Telefonkarte für öffentliche Telefone zu kaufen. Diese können Sie in Supermärkten oder an Verkaufsständen erwerben und in den überall verbreiteten grünen Telefonzellen nutzen. Für Auslandsgespräche können Sie, ebenfalls mit Karten, die grauen Telefonzellen nutzen. Es gibt natürlich auch Münztelefone, aber aus unserer eigenen Erfahrung wissen wir, dass es nicht immer einfach ist, genug Münzgeld (10 Yen-Münzen) dabei zu haben. Der Aufwand, eine SIM-Karte für das Handy zu besorgen, lohnt sich unserer Meinung nach für eine zwei- bis dreiwöchige Japan Rundreise kaum.

Internet

In Cafés und Einkaufszentren sowie in vielen unserer Hotels ist Wlan verfügbar. Bitte beachten Sie dabei, dass in einfachen und schlichten Hotels Wlan nicht oder nur im Eingangsbereich zur Verfügung steht.

Bei unseren Reisen stellen wir Ihnen einen mobilen WLAN Router zur Verfügung. In den meisten Hotels gibt es zwar Internet, aber aus eigener Erfahrung wissen wir, dass mobiles Internet immer nützlich ist, beispielsweise um den Weg zu finden oder den Zugfahrplan zu überprüfen. Sie bekommen den Router in Ihrem ersten Hotel. Bringen Sie Ihr eigenes Endgerät mit, verbinden Sie sich mit dem WLAN Router und schon sind Sie online.

Post

Postämter sind in den meisten Städten zu finden. Hier können Sie Briefmarken und andere Postsachen kaufen. Postkarten nach Deutschland kosten ca. 80 Yen, Briefe 110 Yen. Achten Sie am besten darauf, bei einer Postkarte keinen Text auf die Adressseite zu schreiben. Zudem sind Sie auf der sicheren Seite, wenn Sie bei der Adresse nicht „1“ sondern „I“ schreiben – das führt manchmal zu Verwirrung.
Die Briefkästen sind übrigens leicht zu erkennen: knallig rot mit dem weißen Post-Symbol.

Strom in Japan

Die Spannung in Japan beträgt 100 V und hat eine Frequenz von 50 bzw. 60 Hertz. Europäische Stecker passen nicht. Besorgen Sie sich am besten schon vor der Reise einen Adapter.

Weitere Einheiten

Japan nutzt ebenfalls das metrische System. Es gibt auch ein ursprüngliches Maßsystem für Längen, Flächen und Gewichte, das Shakkanho. Dieses wird nur noch in wenigen Bereichen regulär verwendet.

Für Kleidung werden andere Größen verwendet: 9 = 36, 11 = 38, 13= 40 etc. (für Damenkleidung). Häufig gibt es auch nur „one size“ – eine Größe für alle.

Zeitunterschied von Japan zu Deutschland

In Japan gibt es nur eine Zeitzone und es gibt keine Sommer- bzw. Winterzeit. Der Zeitunterschied zwischen Deutschland und Japan beträgt im Winter acht, im Sommer sieben Stunden. Ist bei uns 12 Uhr mittags, ist in Japan schon Abend (20:00 bzw. 19:00 Uhr).