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Inselhopping Kykladen: So geht’s

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Mit der Fähre unterwegs auf den Kykladen

In den letzten zwei Jahren habe ich als bekennender Fan der Fernreisebusse die Länder Kuba und Mexiko in Mittelamerika bereist. Mit öffentlichen Verkehrsmittel zu reisen bringt mich näher an die Menschen und auf den Busreisen durchs jeweilige Land lernte ich viele neue Dinge kennen. In diesem Jahr wollte ich mit den kykladischen Inseln per Fähre eine neue Erfahrung sammeln. Hierzu hatten wir uns mit Naxos, Amorgos und Santorini drei wunderschöne Stationen ausgesucht. Obwohl der Weg das Ziel sein sollte, haben uns die griechischen Sonneninseln total beeindruckt. Die griechischen Fähren zu nutzen war für mich ein tolles Erlebnis und eine neue Art zu Reisen, das ich jedem nur empfehlen kann.

Marcel 💚 von erlebe – Reisespezialist & Entdecker

Von Piräus nach Naxos

Wir haben Athen mit dem Taxi verlassen, aber es fährt auch eine Metro direkt bis nach Piräus. Die Fahrt zum Hafen von Piräus dauert nur ca. 20 Minuten. Gebucht wurde für uns die Fähre der Gesellschaft Blue Star, die Tickets hierzu haben wir bereits bei unserer Ankunft in Athen erhalten.
Beeindruckt waren wir von der Größe der Fähre, auf der auch Lastwagen und Tanklaster Platz haben. Ich würde eine frühzeitige Anreise empfehlen, da Sie sich dann einen schönen Platz auf der Fähre aussuchen können. Unser erstes Ziel war die Insel Naxos, aber die Fähre hält auf dem Weg dorthin erst einmal in Paros. Das erste Anlegemanöver war für mich als Zuschauer sehr spannend. Nach der Ankunft der Fähre herrscht ein reges Treiben – viele Gäste gehen von Bord und neue steigen zu. Nachdem die Personen die Fähre verlassen haben, wird diese auch für die Autos und Lastwagen freigegeben. Neben den Touristen nutzen auch viele Griechen die Fähre, um Familienmitglieder zu besuchen oder selbst Urlaub zu machen.
Während der Fahrt genießen Sie den Fahrtwind und die Wellen beim Blick auf das blaue Meer. Auf der Fähre finden Sie immer einen ruhigen Platz und die Zeit, ein gutes Buch zu lesen. Auch für das leibliche Wohl ist auf der Fähre gesorgt. Ausgeruht sind wir dann gegen Mittag auf Naxos angekommen, wo der Besitzer unserer gebuchten Unterkunft bereits am Anleger auf uns wartete. Insgesamt hat die Fahrt mit der Fähre ca. sechs Stunden gedauert.

Von Naxos nach Amorgos

Nach ein paar sehr schönen Tagen auf der Sonneninsel Naxos sind wir mit der Fähre in ca. sechs Stunden nach Amorgos gereist. Durchgeführt wurde die Fahrt diesmal von Express Skopelitis. Die Gesellschaft hat sich auf die kleinen kykladischen Inseln spezialisiert. Die Fähre war deutlich kleiner und es wurden die Inseln Iraklia, Schinoussa, Koufonissi, Donoussa und Amorgos angelaufen. Auf der Fähre ging es im Vergleich zur Blue Star etwas rustikaler zu und die Plätze auf der Fähre sind beschränkt. Daher ist auch hier eine frühzeitige Anreise unbedingt zu empfehlen! Dafür ist die Überfahrt traumhaft! Die Fähre gleitet an vielen großen und kleinen Inseln vorbei, der strahlend-blaue Himmel und die begleitenden Vögel stimmen einen so richtig auf Reise ein. Mein Tipp: Mit einer Navigations-App auf dem Handy verlieren Sie nie den Überblick, an welcher Insel sie gerade vorbeitreiben.

Von Amorgos nach Santorini

Am Abreisetag von Amorgos sind wir mit der Schnellfähre von Seatjet 2 nach Santorini gefahren. Die Überfahrt dauerte nur eine Stunde. Allerdings mussten wir zunächst von Aegiali nach Katapola fahren, da die Fähre vom anderen Teil der Insel abfährt. Um dorthin zu kommen, haben wir den kostengünstigen Bus gewählt. Die angekündigte Fähre hatte zwei Stunden Verspätung. Bei einem leckeren Glas Wein am Hafen ließ sich die Wartezeit jedoch angenehm vertreiben. Aufgrund der Winde und des Seegangs in der Ägäis sind Verspätungen schon einmal möglich. Mit hohem Tempo sind wir dann innerhalb von einer Stunde nach Santorini gefahren. Auf der Fähre sind Außenplätze nicht möglich, Sie sitzen hier ähnlich wie in einem Flugzeug auf gebuchten Plätzen.
Insgesamt war die Reise mit den Fähren eine tolle Erfahrung, die wir jederzeit wieder machen würden. Aufgrund der unterschiedlichen Größen der Fähren waren die Fahrten sehr abwechslungsreich. Mit etwas Beistand vom griechischen Wassergott Poseidon sind die Fähren ein zuverlässiges Transportmittel und in der Regel auch pünktlich.

Die Reise mit den Fähren war eine tolle Erfahrung, die wir jederzeit wieder machen würden.
Aufgrund der unterschiedlichen Größen der Fähren waren die Fahrten sehr abwechslungsreich und wir trafen entweder andere Reisende, oder Griechen auf dem Weg zur Arbeit und Familie. Mit etwas Beistand vom griechischen Wassergott Poseidon sind die Fähren ein zuverlässiges Transportmittel und in der Regel auch pünktlich.

Jetzt haben Sie auch Lust auf die Kykladen bekommen? Unsere Rundreise wird Sie faszinieren! Ich freue mich auf eine gemeinsame Planung.