Reisen in Neuseeland

Reisen in und durch Neuseeland

REISEN IN NEUSEELAND

Reisen in und nach Neuseeland

So eine Reise ans andere Ende der Welt will gut vorbereitet sein. Dafür versorgen wir Sie hier mit wichtigen Informationen und geben Hilfestellung zu Themen wie Einreisebestimmungen, Zoll, Verkehrsmitteln und verraten Ihnen zum Beispiel auch, nach welchen Kriterien wir unsere Unterkünfte ausgesucht haben. Wenn Sie also Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Einreise und dem Reisen im Land selbst erfahren möchten, dann lesen Sie weiter. Darüber hinaus stehen wir Ihnen auch persönlich mit Rat und Tat zur Seite, wenn Sie weiterführende Fragen haben. Rufen Sie uns einfach an oder schicken eine Nachricht über unseren Chat oder per E-Mail.

Reise- und Routentipps für Neuseeland

Neuseeland ist ein weites, freies Land, in dem Sie unberührte Natur und Ruhe genießen können. Auf der Nordinsel ist es um ein paar Grad wärmer als auf der Südinsel. Die Nordinsel ist für ihre subtropische Inselwelt und der zahlreichen Buchten im äußersten Norden, für Vulkanlandschaften, spuckende Geysire und brodelnde Schlammtümpel bekannt. Nach dem Besuch der Nordinsel können Sie mit der Fähre von Wellington nach Picton auf die Südinsel übersetzen. Auf der Südinsel finden Sie Nationalparks, Gletscher, Fjorde, Berge und Seen. Da die Südinsel größer ist, verbringen Sie dort meistens etwas mehr Zeit. Wir empfehlen Ihnen, etwa ein Drittel Ihrer Reisezeit auf der Nord- und zwei Drittel auf der Südinsel einzuplanen.

Die meisten Reisenden beginnen ihre drei – bis vierwöchige Neuseelandreise mit einem Easy-Going-Startpaket in Auckland auf der Nordinsel. Dann kümmern wir uns um Ihr erstes Hotel und den Transfer vom Flughafen zur Unterkunft. Danach können Sie, mit Hilfe unserer Reisespezialisten, mit den Bausteinen Ihre eigene Reise zusammenstellen oder eine individuelle Mietwagenrundreise buchen.
Reisende, die auf dem Hin- oder Rückweg Kultur schnuppern und sich in einer asiatischen Stadt erholen möchten, können einen Zwischenstopp machen. Auf den Inseln der Südsee, den Cook Islands, Fiji oder Vanuatu, können Sie Ihre aktive Neuseelandreise an einem tropischen Palmenstrand abschließen.

Wie verläuft die sinnvollste Route?

Nachdem Sie sich in Auckland akklimatisiert haben, steht Ihr Auto in der Stadt für Sie bereit. Von Auckland aus reisen Sie weiter in den Norden, auf der Suche nach Waldriesen und Inseln. Hier übernachten Sie in einem gemütlichen Guesthouse, genießen morgens auf der Holzveranda ein Frühstück mit frischem Brot und gehen mittags mit Delfinen schwimmen. Wenn Sie weniger als drei Wochen Zeit haben, können Sie von Auckland aus direkt in den Süden fahren, zu den Glühwürmchenhöhlen von Waitomo. Sie übernachten in einem Bed & Breakfast auf einem Hügel und begeben sich tief unter der Erde in die Glühwürmchenhöhlen. Natürlich darf auf Ihrer Neuseelandreise auch ein Abstecher nach Rotorua nicht fehlen, wo Sie spuckende Geysire und bunte Schwefelseen fotografieren können und bei einer geführten Wanderung durch den ursprünglichen Regenwald tiefer in die Maori-Kultur eintauchen werden.

Von Rotorua aus reisen Sie weiter in den Süden und wandern erst durch eine Mondlandschaft mit Vulkanen und besuchen dann die Hauptstadt Wellington. Am nächsten Tag setzen Sie auf der Fähre in den Süden über, wo Sie in Picton ankommen. Auf der Südinsel ist es unserer Meinung nach am praktischsten, über den Abel Tasman Nationalpark und die Westküste, und dann über den Süden und die Ostküste in Richtung Christchurch zu fahren, von wo aus Ihr Rückflug startet. Wir haben im Abel Tasman Nationalpark schöne Chalets entdeckt, von wo aus Sie die einzigartige Natur genießen können. Für Ihre Wanderung durch den Park werden Sie mit einem Boot zum Start- und Endpunkt gebracht. An der Westküste schlafen Sie in einem Holzhäuschen und gehen zusammen mit Ihrem Guide auf die Suche nach Eislöchern im Gletscher. Im Fjordland fahren Sie durch Täler und Fjorde und bestaunen bei einer Bootsfahrt den Milford Sound.

Wenn Sie nach Ihrer Reise durch das Fiordland Lust auf Natur pur haben, dann darf ein Abstecher nach Stewart Island eigentlich nicht fehlen. Im äußersten Süden haben wir dann eine abgelegene Schafsfarm gefunden, auf der Sie die bäuerliche Gastfreundlichkeit der Kiwis kennenlernen werden. In dieser Region werden Sie sich auf die Suche nach Pinguinen und Seehunden begeben und auch der imposante Mount Cook ist nicht allzu weit entfernt. An der Ostküste der Südinsel haben wir in einem alten Landhaus übernachtet. Hier frühstücken Sie morgens auf Ihrer Veranda und begegnen mittags Delfinen in abgelegenen Buchten. Wenn Sie noch Zeit übrig haben und Flipper und Wale sehen möchten, können Sie weiter in den Norden fahren, nach Kaikoura. Dies ist der Ort in Neuseeland, an dem Sie fast garantiert von Ihrem Boot aus Wale und Delfine sehen können. Sie kombinieren hier eine Bootsfahrt mit einem entspannten Aufenthalt bei den Thermalbädern. Danach reisen Sie meist zum Flughafen von Christchurch, wo Sie Ihr Auto abgeben. Im Anschluss daran fliegen Sie zurück nach Deutschland – es sei denn, Sie möchten noch einige Tage auf einer tropischen Insel der Südsee entspannen.

VERKEHRSMITTEL

Verkehrsmittel in Neuseeland

Mit dem Mietwagen durch Neuseeland

Das Mietauto ist unserer Meinung nach das praktischste Transportmittel für eine Neuseelandreise. Die Straßen sind gut ausgebaut, die Preise relativ niedrig, die Beschilderung ausgezeichnet und Sie haben alle Freiheit und können anhalten, wann und wo Sie möchten. Um gerade auf der Südinsel von einem Ort zum anderen zu kommen, ist ein Mietwagen unabdingbar. So können Sie auch bequem etwas abgelegenere Orte entdecken, denn in diesem facettenreichen Land bieten sich hinter jeder Ecke tolle Motive für Fotos. Vor Ort gibt es auch viele Busanbieter.

Mit dem Zug durch Neuseeland

Es gibt vor Ort – sowohl auf der Nord- als auch auf der Südinsel – auch ein paar tolle Zugstrecken, die lohnenswert sind. So gehört zum Beispiel eine Fahrt mit dem ‚TranzAlpine‘ zu den besonderen Highlights. So können Sie – auf der Südinsel  – bequem von einer zu anderen Küste fahren. Dabei sehen Sie ständig wechselnde Landschaften, bewaldete Hügel und weitläufige Seen – also hinter jeder Biegung die reinste Postkartenidylle. Wenn Sie dieses Highlight auf Ihrer Neuseelandreise erleben möchten, sprechen Sie uns gerne an. Unsere Reisespezialisten berücksichtigen dies dann bei der Reiseplanung.

Mit dem Wohnmobil durch Neuseeland

Natürlich lässt sich Neuseeland auch mit dem Wohnmobil bereisen, wobei wir diese Art der Reise nicht anbieten, denn wir empfehlen ganz stark eine Reise mit dem Mietwagen. Wenn Sie mit dem Camper fahren, müssen Sie selbst alles einkaufen und allerlei andere Dinge im Auge behalten (Gas, Akkus, Wasser, Toilette). Darüber hinaus müssen Sie Dinge erneuern und reinigen bzw. sauber halten. Mit dem Camper durch die engen Bergstraßen, vor allem auf der Südinsel und in den Städten zu manövrieren, ist nicht einfach. Mit einem Auto haben Sie mehr Bewegungsfreiheit, Sie fahren bequem noch kurz zu einem Aussichtspunkt oder abends ins Zentrum zu einem Restaurant oder einer Bar etc.

Mietbedingungen

Wenn Sie mit dem Mietwagen unterwegs sind, empfehlen wir Ihnen, einen international Führerschein mitzunehmen. Dieser ist für Neuseeland keine Pflicht, allerdings ist es besser, sich diesen ausstellen zu lassen. Sie wären mit einem internationalen Führerschein im Gegensatz zu einer Übersetzung Ihres deutschen Führerscheins (was wiederum Pflicht ist, wenn Sie sich nicht für den internationalen Führerschein entscheiden) bei einem Schadensfall auf der sichereren Seite. Die englische Übersetzung muss von einer neuseeländischen Behörde beglaubigt werden, dies ist somit recht aufwändig, da hierfür z.B. die Botschaft kontaktiert werden muss. Bitte beachten Sie, dass auch der zweite Fahrer eine solche Übersetzung bzw. einen internationalen Führerschein benötigt, wenn er mit dem Fahrzeug fahren will. Des Weiteren muss natürlich der Originalführerschein aus Deutschland mitgeführt werden. Mehr Informationen finden Sie hier.

Entfernungen in Neuseeland

Tipps zum Autofahren in Neuseeland und Entfernungstabelle
Davon ausgehend, dass Sie ungefähr drei bis vier Wochen unterwegs sind, legen Sie mit dem Mietwagen einige Kilometer zurück. Mit etwas Glück haben Sie sogar mehr Zeit und können sich entweder die jeweiligen Orte mit mehr Ruhe anschauen, oder weitere Highlights ansteuern. Bei einer Reisedauer von ungefähr vier Wochen werden Sie sicherlich zwischen 3.000 und 4.000 Kilometer zurücklegen. Dabei geben sich Küstenstraßen mit unendlichem Blick aufs Meer und kleine, kurvenreiche Straßen die Klinke in die Hand. Es lohnt sich bei der Planung der Tagesetappen zu überlegen, ob Sie nicht vielleicht einen kleinen Umweg einplanen, denn es gibt in Neuseeland ein breites Angebot an Panoramastraßen.
Bitte beachten Sie ein paar Sicherheitstipps zum  Straßenverkehr in Neuseeland.

Für die Navigation ist es schön, wenn ein ‚kleiner Helfer‘ zur Hand ist. Um sich vor Ort zurecht zu finden, stehen Ihnen verschiedene Optionen zur Auswahl. Wenn Sie ein Navi besitzen, können Sie sich neuseeländische Karten herunterladen. Wir selbst haben mit unserem Smartphone navigiert und die „HERE we go“ App genutzt. Es gibt diese kostenfreie App für Android- und iOS-Systeme. Sie können sie schon in Deutschland testen, die richtigen Karten des Ziellandes speichern und vor Ort offline verwenden. Weiterhin besteht die Möglichkeit, sich vor Ort ein Navigationsgerät für 100 – 100 NZD zu kaufen oder sich eines über unsere Agentur für 11,50 NZD pro Tag auszuleihen.

Entfernungstabelle
Wir haben für Sie die genauen Entfernungen zwischen den einzelnen Stationen in einer Tabelle zusammengefasst.

NATIONALPARKS

Nationalparks in Neuseeland

Nationalparks auf der Nordinsel

Da Neuseeland jahrhundertelang vom Rest der Welt abgeschnitten war, hat das Land eine einzigartige Flora und Fauna entwickelt, die Sie besonders in den Nationalparks bestaunen können. Auf der Nordinsel findet Sie zum Beispiel im Tongariro Nationalpark mehrere bekannte Vulkane: den Mt. Tongariro, den Mt. Ngauruhoe und den Mt. Ruapehu. Diese sind in den letzten paar Jahren noch aktiv gewesen. Durch die vielen vulkanischen Ausbrüche im Laufe der Jahrhunderte, finden Sie in diesem Gebiert noch viele Kraterseen und spuckende Geysire. Oder besuchen Sie den Waipoua Forest mit den riesigen Kauri-Bäumen, wo Sie den Kopf in den Nacken legen müssen, um die Baumspitze zu erkennen.

Nationalparks auf der Südinsel

Auf der Südinsel befinden sich die südlichen Alpen mit dem höchsten Berg, dem Mount Cook, im gleichnamigen Nationalpark. Im südwestlichen Teil Südinsel finden Sie den Fjordland Nationalpark, der hauptsächlich aus Fjorden besteht, die während der Eiszeiten entstanden sind. Die Küste der Insel wurde vom Eis ausgeschliffen, wodurch tiefe Täler entstanden, die sich später mit Wasser füllten. Der Park gehört zu den regenreichsten Gebieten der Erde, wodurch eine einzigartige Vegetation entstanden ist. Daraus folgt eine manchmal unzugängliche Wildnis mit dunklen Wäldern, eiskalten Seen, wilden Flüssen und Böden, die überdeckt sind mit grünen Farnen und Moosen. Im Park leben unglaublich viele Tiere, darunter Hirsche, Gänse, Pinguine, Seehunde und Delfine.

Wann immer Sie durch diesen Park oder eine der vielen waldreichen Gebiete spazieren, die es in Neuseeland im Überfluss gibt, dann wird Ihnen auffallen, dass die Natur Neuseelands eine der schönsten der ganzen Welt ist. Sehr wahrscheinlich werden Sie einem ‚Fantail‘ begegnen: Ein lustiger kleiner Vogel mit einem schönen Fächerschwanz, den er voller Stolz sehen lässt, während er geschäftig um Sie herumfliegt. Dies tut er, da, wann immer Sie durch Gesträuch laufen, kleine Insekten auffliegen, die er fangen kann. Daher ist die Chance sehr groß, dass Sie, wenn Sie durch die Wälder spazieren, von einem ‚Fantail‘ Gesellschaft bekommen. Häufig sehen Sie ihn auch bei Blumen, die Insekten anziehen.

TRACKS

Tracks/ Wanderungen in Neuseeland

Wenn Sie an Neuseeland denken, spielt die einzigartige Natur des Landes natürlich eine wichtige Rolle. Für aktive Reisende, die die Natur intensiv erkunden möchten, sind die zahlreichen Tracks der beiden Inseln gut geeignet. Tracks sind mehrtägige Touren durch Nationalparks oder besondere Naturgebiete, bei denen Sie in einfachen Hütten schlafen und alles mitnehmen, was Sie in den nächsten Tagen benötigen. ‚Back to the roots‘ ist hier das Motto und die Tracks sind teilweise anspruchsvoll, aber Sie werden schnell merken, dass ein Fußmarsch die ideale Art und Weise ist, um Neuseeland in all seinen Facetten erkunden zu können. Es ist eine einmalige Erfahrung!

Die meisten Tracks sind an die Jahreszeiten gebunden, daher können wir sie nur im neuseeländischen Sommer, von Ende Oktober bis Ende April, anbieten. Um die Natur zu schützen, werden nur wenige Menschen pro Tag und Track zugelassen. Es ist also ratsam, diese Tracks bereits im Voraus zu buchen! Eine neuseeländische Regierungsbehörde vergibt die Plätze und hat ein Auge darauf, dass durch die Gebühr, die für die Tracks gezahlt wird, die Flora und Fauna erhalten bleibt.

erlebe-neuseeland bietet zahlreiche Tracks an. Bitte schauen Sie sich hierzu folgende Links an: Abel Tasman Coast TrackMilford TrackRouteburn Track und Hump Ridge Track. Aber auch die Great Walks wie den Kepler Track können wir Ihnen gerne einplanen.

Da Sie sich auf diesen Tracks komplett selbst versorgen, dürfen folgende Dinge in Ihrem Rucksack natürlich nicht fehlen:

  • Essen für alle Tage des Tracks
  •  Wasserreinigungstabletten (in den Hütten wird Wasser zur Verfügung gestellt, allerdings kommt dieses aus der Natur, daher sollte es abgekocht, gefiltert oder behandelt werden)
  • Wasserflasche zum Auffüllen und Reinigen des Wassers
  • Schlafsack für die Übernachtungen in den Hütten
  • Besteck, Teller, Töpfe, Campingkocher… zur Zubereitung des selbst mitgebrachten Essens
  • Wanderrucksack mit Kleidung (für z.B. warme Tage und kalte Nächte, auch Regenkleidung ist nötig, Kopfbedeckung nicht vergessen!)
  • sehr gutes, festes Schuhwerk
  • Taschenlampe, Kerzen, Toilettenpapier etc. zur Selbstversorgung.

Mehr Informationen hierzu finden Sie auf den Trackbeschreibungen der Bausteine.