- Highlights:
- Schlendern Sie entlang der versteckten Strände von Belo‑sur‑Mer und Andavadoaka
- Überqueren Sie den Fluss auf einer handgefertigten Fähre – ein echtes Abenteuer
- Entspannen Sie am Strand und halten Sie Ausschau nach Delfinen
Hinweis: Am Seitenende finden Sie weitere Optionen für diesen Baustein.

Tag 1 – Von Morondava nach Belo‑sur‑Mer
Fahrzeit: ca. 4 Stunden
Nachdem Sie an einem der vergangenen Tage in Morondava angekommen sind, geht Ihre Reise weiter Richtung Süden. Dieser Baustein bildet die Verbindung zwischen dem Westen und Süden Madagaskars. Je nach Wasserstand dauert die etwa vierstündige Off‑Road‑Fahrt zum Dorf Belo‑sur‑Mer. Ihr Fahrer bringt Sie zu einer kleinen Lagune mit hohen Dünen, weißem Sand und türkisblauem Wasser – ein kleines Paradies, das man an diesem abgelegenen Ort kaum erwarten würde. Sie übernachten in einer Lodge direkt am Strand.
Optional: von Morondava nach Ifaty über Manja
Möchten Sie diese sechstägige Route lieber in zwei Tagen zurücklegen? Durch den neuen Asphalt ist das mittlerweile möglich – allerdings sind es zwei anstrengende Reisetage. Zunächst fahren Sie off‑road von Morondava nach Manja und übernachten dort in einem sehr einfachen, lokalen Hotel. Am nächsten Morgen brechen Sie früh auf und fahren etwa acht Stunden weiter nach Ifaty.
Dabei verpassen Sie jedoch die Strände und die eigentliche Küstenroute, die in diesem Baustein beschrieben wird. Diese verkürzte Variante ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie die RN7‑Route, die Avenue der Baobabs und Tsingy de Bemaraha miteinander kombinieren möchten, ohne fliegen zu müssen (Flüge gehen stets über Antananarivo) und Ihre zusätzlichen Reisetage lieber anders investieren.
Möchten Sie diese kürzere Route nutzen? Dann wählen Sie die verkürzte Variante weiter unten auf der Webseite.


Tag 2 – Ein perfekter Sonnenuntergang in Belo‑sur‑Mer
Starten Sie den Tag mit einem morgendlichen Spaziergang am Strand. Belo‑sur‑Mer ist traditionell bekannt für den Bau der charakteristischen (Segel)boote Madagaskars – und diese lebendige Handwerkskunst ist bis heute gut zu beobachten. Früh am Morgen bereitet sich das ganze Dorf aufs Fischen vor: Netze werden ausgelegt und repariert, startklar gemacht, und es herrscht geschäftiges Treiben. Wer mag, schaut den Männern beim Reparieren oder Bauen der Pirogues zu – ein beeindruckendes Handwerk für sich.
Den restlichen Tag können Sie am Strand entspannen, schwimmen gehen und zur Ruhe kommen. Den Abend genießen Sie mit einem herrlichen Sonnenuntergang und einem kühlen Cocktail aus der Lodge – der perfekte Ausklang eines entspannten Tages.
Tag 3 – Off‑Road nach Manja
Fahrzeit: ca. 5 Stunden
Heute brechen Sie nicht allzu früh nach Manja auf. Zwar ist die Off‑Road‑Strecke dorthin eine echte Herausforderung voller Improvisation – mit Flussüberquerungen und so gut wie keinen richtigen Straßen – doch in Manja selbst gibt es nicht viel zu unternehmen. Die zusätzlichen Stunden am malerischen Strand von Belo‑sur‑Mer kommen also genau richtig.
In Manja übernachten Sie in einem sehr einfachen lokalen Hotel: sauber, aber wirklich sehr schlicht. Eine Alternative gibt es hier nicht, und die Weiterfahrt zu Ihrem nächsten Ziel wäre sonst an einem Tag nicht zu bewältigen. Ab Manja ist die Straße Richtung Süden allerdings asphaltiert, sodass die Fahrt ab dort deutlich angenehmer wird.


Tag 4 – Weiter nach Andavadoaka
Fahrzeit: ca. 7 Stunden
Heute erwartet Sie ein langer Reisetag. Der erste Abschnitt ab Manja ist inzwischen asphaltiert, sodass die Fahrt deutlich schneller geht als früher. Nach einigen Stunden erreichen Sie einen breiten Fluss, den Sie auf eine ganz besondere Art überqueren: Der Motor der kleinen Fähre funktioniert bereits seit Jahren nicht mehr, und die Männer aus dem Dorf auf der gegenüberliegenden Seite ziehen das Gefährt – samt Autos – täglich mit reiner Muskelkraft über den Fluss. Ein echtes Spektakel, doch sie wissen genau, an welcher Stelle die Strömung ruhig genug ist, um sicher passieren zu können.
Auf Ihrer Route passieren Sie das Städtchen Morombe, von wo aus es wieder off‑road weiter nach Andavadoaka geht. Nach der Durchfahrt durch Mangrovenwälder und weiteren Fahrstunden erreichen Sie schließlich Ihr Ziel. Auch hier übernachten Sie in einer Lodge direkt am Strand – der perfekte Ort, um sich nach diesem erlebnisreichen Tag zu entspannen.
Tag 5 – Azurblaues Andavadoaka
Ein entspannter Tag erwartet Sie. Wachen Sie mit einem leckeren Frühstück und Blick auf das Meer auf. Heute haben wir bewusste keine weitere Aktivität für Sie eingeplant. sodass Sie einfach spontan entscheiden können, ob Sie entspannen möchten oder doch noch einen Ausflug organisieren wollen. Vor Ort können Sie leicht Aktivitäten organisieren, wie eine Bootstour, Kajaks oder SUP‑Boards. Während einer Bootsfahrt haben Sie sogar gute Chancen, Delfine zu sehen! Vom Wasser aus wirkt die Küstenlinie Madagaskars vielleicht noch eindrucksvoller als vom Land.


Tag 6 – Ende Ihres Off‑Road-Abenteuers
Fahrzeit: ca. 7 Stunden
In den vergangenen Tagen haben sich anstrengende Reisetage und entspannte Aufenthalte abgewechselt – doch nun nähert sich Ihr Off‑Road‑Abenteuer dem Ende. Heute fahren Sie in etwa sieben Stunden nach Ifaty oder Toliara. Diese Küstenorte liegen am südlichen Ende der berühmten RN7 und werden deutlich häufiger besucht als Andavadoaka und Belo‑sur‑Mer.
Wenn Sie sich für den Baustein in Ifaty entscheiden, übernachten Sie in einem eigenen Bungalow direkt am Wasser. Nach den letzten Strandtagen können Sie aber auch wählen, direkt weiter nach Toliara zu fahren und am folgenden Tag Ihre Reise zum Isalo‑Nationalpark fortzusetzen – für viele eines der schönsten Naturgebiete Madagaskars.
Unterkunftsfotos



Für diese Reise bieten wir folgende weitere Varianten an:
Sandpiste und Traumstrand - Baustein verkürzt
Wenn Sie diese sechstägige Route auf drei Tage verkürzen möchten, ist das dank der neuen Asphaltstraße inzwischen möglich – allerdings bedeutet das zwei intensive Reisetage. Zunächst fahren Sie off‑road von Morondava nach Manja und übernachten dort in einem sehr einfachen, lokalen Hotel. Am nächsten Morgen brechen Sie früh auf und fahren rund acht Stunden weiter in Richtung Ifaty. Den zweiten Stopp haben legen Sie in Tulear ein, der ehemaligen Hauptstadt dieser Region. Statt im lebhaften Stadtzentrum zu übernachten, haben wir für Sie eine Unterkunft am Stadtrand ausgewählt. Das Hotel besticht durch seinen kreativen, fast künstlerischen Stil und fügt sich dennoch harmonisch in die Umgebung ein. Es ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die nahegelegenen Mangrovenwälder. In der richtigen Jahreszeit, etwa von Mitte Juli bis September, haben Sie zudem die Möglichkeit, eine Bootstour zur Walbeobachtung zu unternehmen. Alternativ lädt auch der Pool des Hotels dazu ein, einfach zu entspannen.
Beachten Sie jedoch, dass Sie bei dieser schnelleren Variante die Strände und die besondere Küstenroute dieses Bausteins verpassen. Diese Option eignet sich vor allem dann, wenn Sie RN7, die Avenue der Baobabs und Tsingy de Bemaraha kombinieren möchten, ohne einen Flug über Antananarivo einplanen zu müssen und Ihre zusätzlichen Reisetage anderweitig nutzen wollen.





