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Gesundheit SĂŒdafrika

Reisevorbereitung

Informationen zur Gesundheit in SĂŒdafrika
MEDIZINISCHE VERSORGUNG

Informationen zur Gesundheitsvorsorge in SĂŒdafrika

Die medizinische Versorgung auf Ihrer SĂŒdafrika Rundreise ist vor allem in den stĂ€dtischen Gebieten wie Johannesburg, Pretoria, Port Elizabeth, Durban und Kapstadt sehr gut. Es gibt KrankenhĂ€user auf europĂ€ischem Niveau und gut ausgebildete Allgemein- und FachĂ€rzte. In kleineren Ortschaften gibt es zum Teil Krankenstationen, deren technischer Standard jedoch teils hinter europĂ€ischem Niveau bleibt.

Falls Sie regelmĂ€ĂŸig Medikamente einnehmen mĂŒssen, nehmen Sie zwingend die Packungsbeilage auf Ihre SĂŒdafrika Reise mit. So können Sie den Verdacht auf Drogenmitnahme vermeiden. Außerdem empfehlen wir Ihnen, sich vorab ausreichend mit Ihren Medikamenten einzudecken, damit Sie vor Ort in den Apotheken nicht nach einem passenden PrĂ€parat suchen mĂŒssen. Denken Sie bitte auch an eine englische Bescheinigung Ihres Arztes, in dem die Medikamentenverordnung bestĂ€tigt wird.

Wenn Sie eine Brille oder Kontaktlinsen tragen, sollten Sie die Spezifizierung Ihres Optikers oder eine Ersatzbrille bzw. ein zusĂ€tzliches Paar Kontaktlinsen mitnehmen. ZusĂ€tzlich empfehlen wir Ihnen, eine weltweit gĂŒltige Auslandskrankenversicherung abzuschließen. Diese bekommt man meist schon fĂŒr wenige Euro. Mehr Informationen zu Reiseversicherungen finden Sie bei uns unter „Reiseversicherungen“.

Gesundheitliche Aspekte fĂŒr Mauritius

Das Leitungswasser auf Mauritius hat grundsĂ€tzlich eine gute QualitĂ€t. Um Durchfallerkrankungen vorzubeugen, sollte man sicherheitshalber jedoch nur abgepacktes Wasser trinken. Waschen Sie sich regelmĂ€ĂŸig die HĂ€nde mit Seife oder nutzen Sie eine Handdesinfektion. Vermeiden Sie zudem den Gebrauch von GemeinschaftshandtĂŒchern auf Toiletten. Kaufen Sie am besten Obst, das geschĂ€lt werden kann oder waschen Sie dieses grĂŒndlich ab.

Die medizinische Versorgung auf der Insel ist ausreichend. Es gibt große KrankenhĂ€user sowie private Kliniken und Praxen in den StĂ€dten sowie kleine Ambulanzen in den Dörfern. Wenn Sie medizinische Hilfe benötigen, fragen Sie an der Rezeption in Ihrem Hotel nach. Es wird dann ein Arzt gerufen oder ein Transfer zur nĂ€chstgelegenen Ambulanz oder zum Krankenhaus organisiert. Wir empfehlen Ihnen den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit RĂŒckhol-Option. Die Behandlungen sind in der Regel bar zu begleichen. Lassen Sie sich immer eine Rechnung ausstellen, sodass Sie diese bei Ihrer Versicherung zu Hause einreichen können.

IMPFUNGEN

Impfungen fĂŒr SĂŒdafrika

Nehmen Sie vor der Reise Kontakt mit einer kompetenten medizinischen Stelle wie z. B. Ihrem Hausarzt bzw. dem Tropeninstitut auf. Wir empfehlen Ihnen, den Impfpass ĂŒberprĂŒfen zu lassen und die nötigen Impfungen weit im Voraus zu regeln. Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Es wird jedoch empfohlen, die Standardimpfungen gemĂ€ĂŸ aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes zu ĂŒberprĂŒfen und sie gegebenenfalls auffrischen zu lassen. Dazu gehören fĂŒr Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten und eventuell auch Polio, Mumps, Masern und Röteln.

Wenn Sie aus einem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Gelbfieberendemiegebiet deklariertem Land einreisen, wird der Nachweis einer gĂŒltigen Gelbfieberimpfung verlangt. Dies gilt auch bei einem mehr als 12-stĂŒndigen Aufenthalt am Flughafen eines Gelbfieberendemiegebietes. Eine aktuelle Liste der Gelbfieberendemiegebiete finden Sie hier.

Bei Langzeitaufenthalten und besonderen Expeditionen (z. B. Selbstfahrerreise unter Campingbedingungen, Kontakt zu Wildtieren, Projektarbeit in sozialen oder Tierschutzprojekten) werden zudem Impfungen gegen Hepatitis, Typhus und Tollwut empfohlen. Bitte besprechen Sie dies jedoch mit Ihrem Hausarzt oder erkundigen Sie sich beim Tropeninstitut in Berlin nach den aktuellen Empfehlungen.

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REISEKRANKHEITEN

Reisekrankheiten in SĂŒdafrika

Auf Reisen in Afrika begeben wir uns in unbekannte Regionen, zum Teil mit unterschiedlichem Klima. Da sich auch unser Körper immer erst an die neuen Gegebenheiten und UmstĂ€nde gewöhnen muss, kann es wĂ€hrend Ihrer SĂŒdafrika Rundreise schon einmal zu verschiedenen Reisekrankheiten kommen.

Schnupfen

Dieser tritt hĂ€ufig durch den Wechsel zwischen gekĂŒhlten RĂ€umen und der warmen Außentemperatur auf. Stellen Sie im Hotelzimmer die Klimaanlage nicht auf eine zu niedrige Temperatur ein, sonst können Sie sich schnell einen Schnupfen einfangen. Nehmen Sie eventuell auch fĂŒr den langen Flug ein Tuch oder Schal mit, denn im Flugzeug können Sie durch die LĂŒftungen und kĂŒhlen Klimaanlagen ebenfalls einen Schnupfen oder leichte ErkĂ€ltung bekommen. Es ist ratsam eine kleine Reiseapotheke mitzunehmen auf Ihre SĂŒdafrika Rundreise, damit man unterwegs die kleineren Krankheiten bewĂ€ltigen kann.

Durchfall

Dies ist ein Zeichen, dass etwas „Falsches“ im Körper bzw. im Verdauungstrakt ist. Dies kann eine Schutzreaktion des Körpers sein. Es ist unangenehm und kann das Reiseerlebnis beeintrĂ€chtigen. Aber innerhalb der ersten 24 Stunden sollten keine Medikamente, die den Durchfall hemmen, eingenommen werden. Damit das „falsche“ aus dem Körper ausgeschieden werden kann. Trinken Sie viel FlĂŒssigkeit und versuchen Sie etwas Leichtes zu essen. Sollte der Durchfall mehrere Tage andauern und die Medikamente nicht anschlagen, ist es empfehlenswert einen Arzt aufzusuchen.

Magenverstimmungen

Beschwerden in der Magengegend können ein Symptom sein, dass Sie zu wenig FlĂŒssigkeit oder Elektrolyte im Körper haben. Vergessen Sie daher nicht auch bei spannenden AktivitĂ€ten und Besichtigungen ausreichend zu trinken und durch den Tag weg, mit kleineren Speisen, Salz und Zucker zu sich zu nehmen. Außerdem ist es ratsam, sich vor dem Essen und nach dem Toilettengang die HĂ€nde zu waschen. Wenn Sie einen empfindlichen Magen haben, sollten Sie Lebensmittel wie Rohkost, Milch- und Eierspeisen sowie GetrĂ€nke mit EiswĂŒrfeln meiden.

ReiseĂŒbelkeit

Eine Übelkeit kann bei langen Transfers oder bei kurvenreichen Strecken auftreten. Versuchen Sie vorne aus dem Auto heraus zu schauen und fokussieren Sie einen Punkt in der Ferne. Ratsam ist es zudem Kaugummis oder Tabletten gegen Übelkeit dabei zu haben.

Sonnenstich

Ein Sonnenstich entsteht bei einer andauernden direkten Sonnenbestrahlung auf Kopf und Nacken. Es kann zu Schwindel, Übelkeit und Kopfschmerzen kommen. Tragen Sie einen Hut o. Ă€. und vermeiden Sie dadurch einen Sonnenstich. Sorgen Sie dafĂŒr, dass Sie immer eine Flasche Wasser bei sich haben, vor allem, wenn Sie in die Natur gehen, und nicht schnell Trinkwasser zur Hand haben. Wenn Sie einen Sonnenstich vermuten, trinken Sie etwas, setzen Sie sich in den Schatten und bleiben Sie, wenn möglich dort und ruhen sich aus.

Sonnenbrand

Da SĂŒdafrika vom Ozonloch betroffen ist, existiert dort eine maximale Sonneneinstrahlung. SchĂŒtzen Sie sich daher mit einer Creme mit hohem Lichtschutzfaktor. Dabei ist es wichtig, durch weiteres Eincremen den Schutz ĂŒber den Tag hinweg aufrecht zuhalten. Wenn Sie anfĂ€llig fĂŒr SonnenbrĂ€nde sind, empfiehlt es sich, die empfindlichen Körperstellen mit heller und langer Kleidung zu bedecken und den Kopf unter anderem mit einem Hut zu schĂŒtzen.

Landestypische Krankheiten in SĂŒdafrika

SĂŒdafrika liegt zum Teil in (sub)tropischem Gebiet, was bedeutet, dass das Risiko zu erkranken höher als in Europa ist. Grund ist, dass es im tropischen Klima einfach mehr Bakterien gibt, da diese bei den hohen Temperaturen besser ĂŒberleben können. Mit seiner feuchten WĂ€rme ist so ein Klima ein guter NĂ€hrboden fĂŒr Viren und Krankheitserreger. NatĂŒrlich sollten die Bedenken krank zu werden nicht ĂŒbertrieben werden und dadurch Ihrer Reiselust im Weg stehen. Dennoch empfehlen wir Ihnen, sich gut vorzubereiten und auch wĂ€hrend Ihren SĂŒdafrika Urlaub sollten Sie bewusst mit den Gesundheitsrisiken umzugehen.

Malaria

In den warmen Sommermonaten (November bis MĂ€rz) kommt in und um den KrĂŒger Nationalpark, in Swaziland und St. Lucia Malaria vor. Auch Mosambik und Botswana gehören zum Malariagebiet. Nehmen Sie fĂŒr die richtige Prophylaxe Kontakt mit Ihrem Hausarzt und dem Tropeninstitut auf. ZusĂ€tzlich zu einer eventuellen Einnahme von Malaria-Tabletten empfehlen wir Ihnen die folgenden Risiko-beschrĂ€nkenden Maßnahmen: Abends Arme, Beine und FĂŒĂŸe mit Kleidung bedecken, ein AntimĂŒckenmittel auftragen und ein MĂŒckennetz verwenden. Das Moskitonetz können Sie eventuell mit einem Insektenabwehrmittel imprĂ€gnieren. Sorgen Sie auch dafĂŒr, dass Sie etwas dabei haben, um das MĂŒckennetz aufzuhĂ€ngen. Sollten Sie trotz der empfohlenen Vorsorgemaßnahmen dennoch auf einmal Fieber bekommen, das lĂ€nger als zwei Tage anhĂ€lt, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, um Malaria auszuschließen. Das gilt bis zu zwei Monaten nach der RĂŒckkehr von Ihrer SĂŒdafrika Rundreise.

Gelbfieber

SĂŒdafrika selbst ist kein Gelbfieberendemiegebiet. Wenn Sie direkt aus Deutschland bzw. Europa einreisen, benötigen Sie keinen Impfnachweis. Bitte beachten Sie, dass bei der Einreise aus oder mehr als 12-stĂŒndigem Transit durch ein von der WHO als Gelbfieberendemiegebiet deklariertes Land der Nachweis einer gĂŒltigen Gelbfieberimpfung verlangt wird. Falls Sie keine gĂŒltige Impfung nachweisen können, werden Sie von den Grenzbehörden unmittelbar zurĂŒckgeschickt oder fĂŒr 6 Tage auf eigene Kosten in QuarantĂ€ne versetzt.

Mauritius ist seit 1999 malariafrei und auch Gelbfieber kommt dort nicht vor. Eine Gelbfieberimpfung ist vorgeschrieben, wenn man aus einem Gelbfiebergebiet kommend einreist. Wenn Sie aus SĂŒdafrika nach Mauritius einreisen, benötigen Sie keine Gelbfieberimpfung.

Sambia gehört seit dem 30. Januar 2015 nicht mehr zu einem Gelbfieberrisikogebiet. Ein Nachweis ist daher fĂŒr SĂŒdafrika nicht erforderlich. Bei einer anschließenden Reise nach Botswana wird jedoch der Nachweis einer gĂŒltigen Gelbfieberimpfung vorausgesetzt. Denken Sie daher daran, Ihren internationalen Impfausweis mitzunehmen.

Bilharziose

Bilharziose ist eine Krankheit, die durch das Trinken von ungekochtem Wasser, oder das Schwimmen in stehenden GewÀssern verursacht wird. Beugen Sie einer Infektion vor, indem Sie nicht in still stehenden GewÀssern baden und trinken Sie lediglich Wasser aus sicheren Quellen.

Dengue- und Chikungunya-Fieber

Das Dengue- sowie das Chikungunya-Fieber kommen auf Mauritius vor. Sie werden beide durch tagaktive MĂŒcken ĂŒbertragen und gehen einher mit Fieber, Gliederschmerzen und Hautausschlag. Da es keine Impfungen oder Prophylaxen gibt, wird geraten sich vor Insektenstichen durch lange Kleidung oder das Auftragen von Insekten-Repellent zu schĂŒtzen.

Gesundheit nach der Heimkehr

Wenn Sie nach Ihrer RĂŒckkehr (und das kann u. U. Monate spĂ€ter sein) Fieber, Magen- bzw. Darmschmerzen oder andere Beschwerden bekommen, die Sie mit keiner bestimmten Ursache in Verbindung bringen können, dann sollten Sie Kontakt mit Ihrem Hausarzt aufnehmen. Schildern Sie Ihrem Arzt, wie lange und wo Sie im sĂŒdlichen Afrika waren und was Sie dort gemacht haben. Wenn Sie viel Kontakt mit der lokalen Bevölkerung hatten, ist es vernĂŒnftig einen Mantoux-Test machen zu lassen (TBC).

WEBSEITEN

Informative Webseiten

 

Hinweis

GrundsÀtzlich empfehlen wir Ihnen, selbst Kontakt mit einer medizinischen Stelle aufzunehmen, um sich kompetent und aktuell zu Gesundheitsfragen zu Ihrer Reise mit erlebe beraten zu lassen.

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