Südafrika Wissenswertes

Wissenswertes für Südafrika

WÄHRUNG & GELD

Währung in Südafrika und den angrenzenden Staaten

In Südafrika bezahlt man mit dem südafrikanischen Rand (ZAR). Ein Euro sind etwa zwanzig südafrikanische Rand (Stand: April 2020). Der Kurs schwankt kontinuierlich, wir empfehlen Ihnen daher sich kurz vor Ihrer Südafrika Reise noch einmal über den aktuellen Kurs zu informieren. Bargeld können Sie überall umtauschen, aber Geld abheben ist die preiswerteste Variante. In fast jeder südafrikanischen Stadt und an den Flughäfen können Sie am Automaten Geld ziehen. Machen Sie das nur bei Tageslicht und an Orten, wo viele Menschen sind. Mastercard und Visa werden in vielen Orten akzeptiert. Bitte beachten Sie: an einigen Tankstellen wird nur Bargeld akzeptiert! Traveller Cheques werden meistens akzeptiert, aber bei der Bank müssen Sie oft lange anstehen und viele Papiere ausfüllen. Es ist kein Problem Rand wieder in eine andere Währung zurückzutauschen, wenn Ihre Südafrika Rundreise sich dem Ende neigt.

Swaziland

In Swaziland bezahlt man mit Swazi Lilangeni (SZL). Bemühen Sie sich nicht, diese zu kaufen. Der südafrikanische Rand wird hier überall akzeptiert. Erhalten Sie Lilangeni als Wechselgeld, dann geben Sie diese wieder aus, bevor Sie das Land verlassen oder tauschen Sie diese rechtzeitig wieder um. Die Währung wird in Südafrika nämlich nicht akzeptiert.

Lesotho

In Lesotho bezahlt man mit Maloti. Erhalten Sie Maloti als Wechselgeld, dann geben Sie diese wieder aus, bevor Sie das Land verlassen oder tauschen Sie diese rechtzeitig wieder um, da die Währung in Südafrika nicht akzeptiert wird.

Mauritius

Auf Mauritius bezahlt man mit der Mauritius-Rupie (MUR). Ein Euro sind etwa 43 MUR (Stand: April 2020). Eine Schweizer Franke sind etwa 41 MUR. Der Kurs kann schwanken daher empfehlen wir Ihnen sich kurz vor Ihrer Reise noch einmal über den aktuellen Kurs zu informieren. Bei Ihrer Ankunft am Flughafen von Mauritius können Sie Geld tauschen und auch am Automaten ziehen. Es ist sinnvoll dies direkt dort zu machen da der nächste Automat oder die nächste Bank einige Kilometer von Ihrem Hotel entfernt sein kann. Die Hotels akzeptieren alle neben Bargeld auch die gängigen Kreditkarten wie Visa und Mastercard. Traveller Cheques werden vielerorts nicht akzeptiert.

Mosambik

In Mosambik bezahlt man mit Mozambik Metical (MZM). In den meisten größeren Städten in Mosambik können Sie an Automaten Geld ziehen. Leider kann man hier noch nicht immer drauf vertrauen, daher empfiehlt es sich ausreichend Bargeld in US-Dollar oder südafrikanischen Rand mitzuführen, wo Sie auch in den kleineren Orten mit zurechtkommen. In den von uns gebuchten Unterkünften kann auch mit Visa oder Mastercard bezahlt werden.

Botswana

In Botswana zahlen Sie mit Botswana Pula (BPA). Ein Euro sind etwa 13 Pula (Stand: April 2020). Bankautomaten sind in fast allen größeren Städten vorhanden. Mit der VISA-Karte oder EC-Karte (nur „Maestro-System“) plus PIN kann an einigen Bankautomaten Bargeld gezogen werden. Bitte beachten Sie jedoch, dass die Abbuchung des Geldes häufig auf ca. 100 bis 300 Euro pro Karte pro Tag beschränkt ist. Kreditkarten (insbesondere VISA und Mastercard) werden weitgehend akzeptiert. Reiseschecks sollten auf Euro oder US-Dollar ausgestellt sein. Hotels und Lodges akzeptieren Euros, aber Sie bezahlen einen Zuschlag. Parkeintritte müssen in Pula bezahlt werden.

Sambia

In Sambia bezahlt man mit Zambian Kwacha. In Livingstone können Sie am Automaten Geld abheben. Seit März 2014 besteht auch wieder die Möglichkeit mit US-Dollar zu zahlen. Nach Auskunft der Einwanderungsbehörde können am Flughafen beantragte Einreisevisa weiterhin in US-Dollar bezahlt werden. Wenn Sie nicht über den Flughafen einreisen, können Sie in den Grenzorten Bargeld am Automaten abholen (in Sambia in der Regel nur mit VISA-Card) oder Wechselstuben nutzen. Wir empfehlen Ihnen das Visum vorab online hier zu beantragen. Die Bearbeitungsdauer beträgt ca. 3-5 Werktage, kann in Ausnahmefällen auch länger dauern.

Namibia

In Namibia zahlt man mit dem Namibia-Dollar. Ein Euro sind etwa 16 N$ (Stand: April 2020). In den großen Städten können Sie Geld am Automaten abheben und Euro oder Dollar umtauschen. Mastercard und Visa werden an vielen Orten akzeptiert (nicht bei den Tankstellen, diese akzeptieren nur Bargeld!).

Preise in Südafrika

Grundsätzlich kann man sagen, dass man während seiner Südafrika Reise noch eine ganze Menge für sein Geld bekommt, denn trotz des starken Preisanstieges in den letzten Jahren, ist das Preisniveau, verglichen mit Europa, wirklich gut. Natürlich kommt es auch immer darauf an in welchen Regionen des Landes man sich gerade befindet und welchen Lebensstandard man hat, allgemein lässt sich aber sagen, dass das Leben in Südafrika um einiges günstiger ist als zum Beispiel in Deutschland. Für einen Einkauf von normalen Lebensmitteln im Supermarkt muss man etwa 80% der Kosten in Deutschland aufwenden, was ein wirklich guter Preis ist, wenn man im Hinterkopf hat, dass die Produkte, vor allem Lebensmittel, qualitativ um einiges hochwertiger sind als unsere. Auch das Fleisch hat eine wesentlich bessere Qualität, da die Tiere auf großen Naturweiden gehalten werden oder wie in Lesotho noch den ganzen Tag mit einem Hirten in den weitläufigen Weideflächen unterwegs sind. Auch auf den Zusatz von künstlichen Nahrungsergänzungsmitteln wird bei der Viehzucht verzichtet.

Einen noch größeren Unterschied machen die Preise in den Restaurants aus. Hier kann man es sich wirklich gut gehen lassen, ohne zu befürchten, dass die Rechnung am Ende zu hoch ausfällt. Für ein ausgiebiges Menü mit Vorspeise, Hauptgang, einer Nachspeise und Getränken werden Sie selbst in sehr hochwertigen Restaurants nicht mehr als 15,- Euro pro Person bezahlen. Natürlich haben Sie auch die Möglichkeit in Imbissbuden oder an Straßenständen zu essen. Hier wird man bereits für noch weniger Geld vollkommen satt und das Essen ist immer ein absolutes Highlight Ihrer Südafrika Rundreise.

Als durchschnittliche Ausgaben pro Tag und pro Person können Sie in etwa mit 20,- bis 30,- Euro rechnen. Dies kann sich natürlich noch variieren, da jeder Reisende einen anderen Lebensstandard pflegt und auf Reisen auslebt. Darüber hinaus ist es schwierig Ausflüge mit in die täglichen Ausgaben einzurechnen, da jeder Reisende verschiedene Ausflüge macht und es so schwierig ist einen durchschnittlichen Wert zu ermitteln.

Trinkgelder und Spenden

In Südafrika ist es üblich, dass man ein Trinkgeld gibt, wenn man mit dem Service oder der Leistung zufrieden war. Natürlich muss jeder selber abwägen wie viel Trinkgeld angemessen ist und man sollte darauf achten, dass man nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig Trinkgeld in seinem Südafrika Urlaub ausgibt. Damit Sie vor Ort einen groben Richtwert haben, wie viel Trinkgeld angemessen ist, haben wir einmal die üblichen Trinkgelder für Sie zusammengeschrieben.
In Restaurants kann man 10–15 % auf die Rechnungssumme aufschlagen. Dies gilt besonders in den günstigen Restaurants, weil dort noch keine Bedienung im Preis inkludiert ist. In etwas nobleren Restaurants wird das Trinkgeld bereits mit in den Gesamtpreis einkalkuliert und auch auf der Rechnung vermerkt. In diesem Fall brauchen Sie natürlich kein zusätzliches Trinkgeld mehr geben. In den Unterkünften und Lodges gibt es in der Regel eine „Tip-Box“ an der Rezeption, wo Sie für das gesamte Team ein Trinkgeld geben können.

Wenn Sie Ihren Mietwagen für Ihre Südafrika Rundreise auftanken lassen, ist es üblich, dass ein Tankwart tankt und ebenfalls Ihre Scheiben sauber macht. Hier ist es angemessen etwa 5 Rand Trinkgeld zu geben. Auch beim Parken kann man etwa 5 Rand Trinkgeld geben. Wenn man nur für kurze Zeit geparkt hat, reichen auch schon 2 Rand aus. Wenn Sie mit dem Service in Ihrer Unterkunft oder der Führung während der Safari zufrieden sind, haben Sie natürlich auch dort die Möglichkeit ein Trinkgeld zu geben. Dies sollte etwa 5–10 Rand pro Tag betragen.
Natürlich ist es kein Muss ein Trinkgeld zu geben. Aufgrund des niedrigen Einkommens der Bevölkerung, ist es aber in vielen Fällen wirklich angemessen ein kleines Trinkgeld zu geben. Andersherum ist es aber auch wichtig, dass man nicht zu viel Trinkgeld gibt, denn ein Trinkgeld ist lediglich ein Dankeschön für guten Service und soll auch weiterhin Motivation für Leistungsträger und Angestellte vor Ort bleiben.

WISSENSWERTES

Wissenswertes über Südafrika

Zeitunterschied

Südafrika liegt am südlichen Ende des afrikanischen Kontinents und fällt somit in die „South Africa Standard Time“. Da die Lage von Südafrika in etwa denselben Längengraden entspricht wie Europa, gibt es kaum einen Zeitunterschied. Während unserer Sommerzeit sind die Uhrzeiten komplett identisch und man hat keinen Zeitunterschied. Wenn wir unsere Uhren allerdings auf Winterzeit zurückstellen, beträgt der Zeitunterschied eine Stunde. Wenn es also bei uns 12:00 Uhr ist, zeigt die Uhr in Südafrika bereits 13:00 Uhr.

Der geringe Zeitunterschied ist ein weiterer großer Vorteil, wenn man Südafrika bereist. Da man die gewohnte Zeitzone kaum bzw. gar nicht verlässt, bleibt der Schlaf-Wach-Rhythmus unverändert und man bekommt trotz des langen Fluges keinen Jet Lag, so dass man ganz entspannt in Südafrika ankommt und sofort mit der Rundreise starten kann.

Sprache

Südafrika hat 11 amtliche Landessprachen: Englisch, Afrikaans, isiZulu, Siswati, Süd-Ndebele, Sesotho, Sepedi, Xitsonga, Setswana, Tshivenda und isiXhosa. Hiermit gehört Südafrika zu den Ländern mit den meisten offiziellen Sprachen Weltweit.
Auch wenn alle elf Sprachen laut Gesetz gleich anerkannt sind, ist Englisch die führende Verkehrssprache, sodass Sie sich hiermit vor Ort sehr gut verständigen können.

Die Sprache, die neben Englisch am meisten gesprochen wird ist Afrikaans. Hier finden Sie ein paar nützliche Sätze für Ihre Reise:
Guten Tag – Goeiemiddag
Hallo: Dag!
Auf Wiedersehen: Totsiens
Wie geht es dir? Hoe gaan dit met jou?
Gut danke und dir? Goed, dankie, en met jou?
Wie heißt du? Wat is jou naam?
Mein Name ist Otto. My naam is Otto.
Wo kommst du her? Waarvandaan kom jy?
Ich komme aus Berlin. Ek kom van Berlyn af.
Danke – Dankie!
Bitte – Met plesier!
Prost! – Gesondheit!

Kommunikation

Telefon

Wenn Sie während Ihrer Reise durch Südafrika telefonieren möchten, egal ob innerhalb Südafrikas oder nach Hause, empfehlen wir Ihnen vor Ort eine lokale SIM-Karte zu kaufen. Damit telefonieren Sie deutlich billiger, als mit Ihrer deutschen SIM-Karte und der Empfang ist wesentlich besser. Lediglich in sehr abgelegenen Regionen wie den Drakensbergen oder verschiedenen Nationalparks, kann es vorkommen, dass Sie keinen Empfang haben. Eine SIM-Karte können Sie direkt bei Ankunft am Flughafen oder in einem Supermarkt erwerben. Achten Sie bitte darauf, dass Sie die SIM-Karte erst freischalten müssen, bevor Sie diese benutzen können. Die Karten kosten in etwa ein bis fünf Rand und können beliebig mit Guthaben aufgeladen werden.

Internet und WLAN

Auch die Kommunikation über das Internet ist von Südafrika aus möglich. Da Südafrika ein durchaus fortgeschrittenes Land ist, werden Sie in vielen Unterkünften kostenfreies Internet/ WLAN haben, dessen Verbindung in der Regel zuverlässig ist. In kleineren Gasthäusern oder den Safari-Lodges gibt es Internet oftmals nur in öffentlichen Räumen oder gar kein Internet. Alternativ zu den öffentlichen Internetverbindungen haben Sie natürlich auch die Möglichkeit Ihre SIM-Karte mit Datenvolumen aufzuladen und über Ihr Mobiltelefon zu kommunizieren.

Post

Wenn Sie auf originelle Art und Weise Urlaubsgrüße an Daheimgebliebende senden möchten, können Sie natürlich auch eine Postkarte oder einen Brief aus Südafrika versenden. Das Porto für eine normale Postkarte oder einen Brief beträgt etwa vier Rand. Dabei können Sie entscheiden, ob Sie Ihre Post auf dem Luft- oder auf dem Landweg verschicken möchten. Die Dauer und Kosten des Versandes variieren hierbei enorm, so braucht ein Brief per Luftfracht in etwa eine Woche, wohingegen ein Brief auf dem Landweg in etwa zwei bis drei Wochen braucht.

Strom

Während Ihrer Südafrika Reise werden Sie in fast jeder Unterkunft Strom haben, sodass Sie immer die Kamera- und Handyakkus aufladen können. Lediglich in den Bushcamps und Safarilodges kann es vorkommen, dass Sie keine eigene Stromverbindung auf Ihrem Zimmer haben. In diesem Fall haben Sie aber immer die Möglichkeit an der Rezeption der Unterkunft zu fragen, ob Sie Ihre Akkus laden dürfen, denn Strom ist immer vorhanden, schließlich müssen auch die Lebensmittel gekühlt werden.

Stromspannung und Stecker

Die Stromspannung in Südafrika und Mosambik beträgt wie in Europa auch 220 Volt. Sie benötigen allerdings einen speziellen Stecker für Ihre Südafrika Rundreise mit drei runden Kontakten (Typ M). Diesen können Sie vor Ort günstig in Kaufhäusern bekommen oder bei der Rezeption in Ihren Unterkünften ausleihen. Bedenken Sie bitte, dass bei den meisten Universalsteckern kein Stecker für das südliche Afrika inbegriffen ist.

Auf Mauritius werden Steckdosen des Typs C und G benutzt. Typ C sind zweipolige Stecker wie Sie in Deutschland auch verwendet werden. Diese findet man jedoch nicht flächendeckend. Typ G ist ein dreipoliger Stecker mit länglichen Schlitzen. Die Netzspannung liegt bei 230 Volt. Reiseadapter finden Sie in jedem Elektromarkt. Sollten Sie einen Adapter vergessen haben, fragen Sie einfach an der Rezeption Ihres Hotels, ob diese noch einen Adapter haben.